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An: Die Mitglieder der österreichischen Bundesregierung und des Nationalrates

Wir fordern: Einen GANZEN Feiertag für alle!

Einen GANZEN Feiertag für alle!

Warum ist das wichtig?

Die Bundesregierung plant die Einführung eines halben Feiertages am Karfreitag ab 14Uhr- ein absolutes Novum!

Für uns als Evangelische bedeutet das eine eindeutige Schlechterstellung zum Status quo und eine Beschneidung unseres Minderheitenrechtes. Wir sind nicht bereit, auf den wichtigsten Feiertag in unserer Kirche zu verzichten! Denn ohne Karfreitag kein Ostern. Ohne Jesu Sterben keine Auferstehung und damit keine Erlösung. Bis jetzt gibt es keine halben Feiertage, sowie es gesetzlich auch keine halben Urlaubstage gibt. 40% der österreichischen Arbeitnehmerinnen arbeiten schon jetzt nicht am Freitag, an keinem Freitag im Jahr.
Für die meisten Beschäftigten bedeutet diese Regelung eine zusätzliche Freizeit von 2 Stunden. Es gibt keine Regelungen für Feiertagszuschläge für diejenigen, die zu dieser Zeit arbeiten müssen. Eine Lösung wäre nur mit der Aushebelung des Generalkollektivvertrags möglich. Damit fallen auch analoge Regelungen für Angehörige anderer anerkannter Religionsgemeinschaften.
Alle diejenigen, die keiner Glaubensgemeinschaft oder Kirche angehören, könnten frei über den zusätzlichen freien Tag verfügen. Damit wäre die angestrebte Gleichstellung erreicht. Wirtschaft, Tourismus, Freizeitindustrie und Verkehrsplanung sind wichtige Größen in unserem Land, aber wir sind nicht bereit dem alles unterzuordnen.

UPDATE:

Die Petition geht weiter.

Am 27. 2. 2019 hat die Regierung den Karfreitag entgegen aller ihrer Versprechungen als Feiertag für Evangelische & Altkatholiken gestrichen.

Der unsägliche halbe Feiertag ist damit zwar vom Tisch, und wir können unsere Gottesdienste am Karfreitag wie gewohnt abhalten. Doch das ist keine Lösung, der die Evangelische Kirche jemals zugestimmt hat, oder zustimmen kann.
Die eigenwillige Konstruktion eines „persönlichen Feiertages“ aus dem bestehenden Kontingent der Urlaubstage ist völlig inakzeptabel. Rechtliche Schritte dagegen werden bereits geprüft.

Einmal mehr ist die Regierung vor der Wirtschaft in die Knie gegangen.
Eine gütliche Lösung für alle war offensichtlich nie angedacht, die vielen Lösungsvorschläge, die Bischof Bünker vorgeschlagen hatte, wurden in den Wind geschlagen, die Gespräche nur zum Schein geführt.
Wir werden ihre Unterschriften mit einer Protestnote in den kommenden Tagen an Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka übergeben.

Bitte motiviert noch möglichst viele Menschen zu unterzeichnen, bis dato sind es bereits über 30.000. Wir lassen uns nicht spalten. Die Verantwortung für diesen Murks trägt alleine die Regierung.
Wir geben nicht auf!


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Der Karfreitag ist auch für uns Katholiken "der" Tag der Erlösung. Ohne Kreuz keine Auferstehung. Von der Unterstützung unserer evangelischen Schwestern und Brüder profitieren alle Menschen in Österreich.
  • Ich habe unterzeichnet, weil ich es für wichtig halte, dass jeder am Karfreitag-Vormittag einen Gottesdienst besuchen kann.
  • Solidarität mit allen Gläubigen, die einen Teil "ihres" Feiertages verlieren würden.

Neuigkeiten

2019-03-05 14:38:03 +0100

Liebe Schwestern und Brüder!

Am kommenden Aschermittwoch findet der bereits angekündigte Schweigemarsch für den Karfreitag in Klagenfurt statt.
Danach gehen wir schweigend, aber mit Transparenten zum Messegelände. Dort sollte es eine Übergabe der gemeinsamen Erklärung zum Karfreitag an Bundeskanzler Sebastian Kurz geben.
Es freut mich sehr, dass auch die katholische Kirche Kärnten teilnimmt.
Ich bitte euch zahlreich zu kommen, kräftig die Werbetrommel zu rühren und viele mitzubringen, die unser Anliegen unterstützen.

Zusammenfassend:
Kommender Aschermittwoch,
17:45 Uhr Eintreffen im Landhaushof,
18:00 Uhr kurze ökumenische Andacht,
18:20 Uhr Schweigemarsch zum Messegelände,
19:00 Uhr Aschermittwoch-Liturgie im Dom.

2019-03-01 16:49:14 +0100

Die Petition geht weiter!
Gestern hat die Regierung den Karfreitag, gegen alle ihre Versprechungen, als Feiertag für Evangelische und Altkatholiken gestrichen.
Der unsägliche halbe Feiertag ist damit zwar vom Tisch und wir können unsere Gottesdienste am Karfreitag wie gewohnt abhalten.
Doch das ist keine Lösung, der die Evangelische Kirche jemals zugestimmt hat, oder zustimmen kann. Die eigenwillige Konstruktion eines „persönlichen Feiertages“ aus dem bestehenden Kontingent der Urlaubstage ist völlig inakzeptabel. Einmal mehr ist die Regierung vor der Wirtschaft in die Knie gegangen.Eine gütliche Lösung für alle war offensichtlich nie angedacht, die vielen Lösungsvorschläge, die Bischof Bünker vorgeschlagen hatte wurden in den Wind geschlagen, die Gespräche nur zum Schein geführt. Wir werden ihre Unterschriften mit einer Protestnote in den kommenden Tagen an Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka übergeben.
Wir lassen uns nicht spalten. So einfach geben wir nicht auf!

2019-02-24 09:17:23 +0100

20,000 Unterschriften erreicht

2019-02-21 21:53:23 +0100

10,000 Unterschriften erreicht

2019-02-21 16:02:07 +0100

5,000 Unterschriften erreicht

2019-02-21 12:03:56 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2019-02-21 10:06:59 +0100

500 Unterschriften erreicht

2019-02-21 07:46:04 +0100

100 Unterschriften erreicht

2019-02-21 06:22:02 +0100

50 Unterschriften erreicht

2019-02-20 23:26:26 +0100

25 Unterschriften erreicht

2019-02-20 22:00:25 +0100

10 Unterschriften erreicht