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An: Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich; Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung Österreich; Sebastian Kurz, Bundeskanzler; Werner Kogler, Vizekanzler

Unterschreibe für eine nachhaltige und solidarische Wirtschaft!

Unterschreibe für eine nachhaltige und solidarische Wirtschaft!

Sehr geehrter Herr Präsident der Wirtschaftskammer, sehr geehrter Präsident der Industriellenvereinigung, sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrter Herr Vizekanzler!

Wie wir wissen, wird durch das Coronavirus (Covid-19) die Wirtschaft massiv geschädigt. Viele Betriebe erleiden Umsatzeinbußen oder können gar nicht mehr produzieren. Die neoliberale Wirtschaft wird massiv geschädigt und wird von der Politik gestützt.

Wir wollen jedoch naturgemäß eine ganz andere Richtung im wirtschaftlichen Geschehen! Wir fordern dass das Hochfahren der Wirtschaft nach Corona nach folgenden Prinzipien geschieht: solidarisch (mit allen Menschen), sozial, umweltfreundlich, nachhaltig und klimafreundlich. Es gibt schon genug Konzepte, woran sich die Politik und Wirtschaft orientieren kann, wie z. B. die Gemeinwohlökonomie.

Wir fordern auch, dass das Hochfahren der Wirtschaft nach Corona alle Menschen mitnimmt. Dazu stellen wir folgende solidarische Forderungen auf:
# ein Grundeinkommen, damit alle Menschen die Kaufkraft haben, die ein Hochfahren der Wirtschaft erst ermöglicht. Für eine nachhaltige, soziale und solidarische Wirtschaft ist es notwendig, dass alle Menschen eine gewissen Mindestbasis für den Konsum und die Stabilisierung der Nachfrage haben!
# Erhöhung der Nettoersatzrate des Arbeitslosengeldes auf zumindest 70 % des letzten Einkommens, da derzeit das Finden eines neuen Arbeitsplatzes nahezu unmöglich ist!
# Eine 35 Stunden Woche für alle, um die Erwerbsarbeit neu zu verteilen!
# Eine Belohnung für alle Betriebe, die solidarisch und ökologisch produzieren und arbeiten!

Wir fordern außerdem, bei der Politik konsequent die Folgen auf die Natur und Umwelt mitzudenken:
# Die negativen Folgen der Agrarindustrie auf Artenvielfallt und Ernährungssouveränität müssen wir als bekannt voraussetzen. Eine Lösung ist der kleinstrukturierte Bioanbau. Der ist mehr zu fördern!
# Die Kreislaufwirtschaft ist im umfassenden Sinn zu unterstützen!
# Bei alle Handlungen der Politik ist die Umwelt mitzudenken!
# Der Klimaschutz hat als Leitlinie der Politik zu dienen!

Mit vielen Grüßen

Warum ist das wichtig?

Gerade jetzt in dieser Situation, dass die Wirtschaft heruntergefahren ist und wir eine Zwangspause einlegen müssen, können wir diese Zeit zum Nachdenken über Sinn und Zweck des Wirtschaften nutzen. Das Ergebnis dieses Nachdenkens ist bei mir die Frage, ob wir die Politik derzeit nicht in die Pflicht nehmen sollten, eine neue Form der Wirtschaftens zu protegieren. Für mich ist es eine Notwendigkeit, dieses "Loch" in der Wirtschaft zu nutzen, um diese solidarisch, sozial, nachhaltig, umweltfreundlich und klimafreundlich zu gestalten und an die offiziellen Vertreter zu appellieren, eben neu zu handeln.

Wie die Unterschriften übergeben werden:

Ich möchte die Unterschriften per Mail versenden.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Ich möchte, dass die Politik auf Druck der Zivilgesellschaft durch die Umstände aufgrund Corona das neoliberale Wirtschaften massiv überdenkt und das Wirtschaften menschenfreundlich - für die 99 % - und umweltfreundlich - z. B. siehe Artenvielfalt - gestaltet.

Neuigkeiten

2020-04-06 08:33:42 +0200

100 Unterschriften erreicht

2020-04-03 09:42:06 +0200

50 Unterschriften erreicht

2020-04-01 23:23:51 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-04-01 17:53:21 +0200

10 Unterschriften erreicht