500 Unterschriften erreicht
An: Markus Marterbauer/BMF
Beibehaltung FamilienbonusPlus
Ab 2027 soll der FamilienbonusPlus dem besser verdienenden Elternteil bei Kindern über 4 Jahren nur zu 75% zugesprochen werden. Die anderen 25% können grundsätzlich vom Partner/in genutzt werden.
Hierbei ergibt sich das Problem dass diese Regelung kinderreiche Familien und Geringverdiener benachteiligt, da häufig ein Elternteil Teilzeit arbeitet und sich nach Abzug der SV, Werbungskostenpauschale, Verkehrsabsetzbetrag usw keine Steuer ergibt die die Nutzung 25% FamB+ möglich macht.
Der Absetzbetrag bleibt ungenutzt und erhöht beim besser verdienenden Partner die steuerliche BMGL.
Diese Maßnahme kann sich, je nachdem wie viele Kinder man hat, und was man verdient, enorm negativ auf das Nettoeinkommen auswirken.
Ein Rechenbeispiel:
Frau Brutto p.a 19.600-> Lst 107
Mann Brutto p.a: 39.200-> Lst 3032
verlorener Absetzbetrag: €393
Multiplikator bei mehr Kindern.
Hierbei ergibt sich das Problem dass diese Regelung kinderreiche Familien und Geringverdiener benachteiligt, da häufig ein Elternteil Teilzeit arbeitet und sich nach Abzug der SV, Werbungskostenpauschale, Verkehrsabsetzbetrag usw keine Steuer ergibt die die Nutzung 25% FamB+ möglich macht.
Der Absetzbetrag bleibt ungenutzt und erhöht beim besser verdienenden Partner die steuerliche BMGL.
Diese Maßnahme kann sich, je nachdem wie viele Kinder man hat, und was man verdient, enorm negativ auf das Nettoeinkommen auswirken.
Ein Rechenbeispiel:
Frau Brutto p.a 19.600-> Lst 107
Mann Brutto p.a: 39.200-> Lst 3032
verlorener Absetzbetrag: €393
Multiplikator bei mehr Kindern.
Warum ist das wichtig?
Österreich soll Familien und Geringverdiener entlasten. Das Einkommen richtet sich nicht nach der Anzahl der Kinder. Daher bleibt der Absetzbetrag insbesondere bei kinderreichen Familien beim weniger verdienenden Elternteil ungenutzt.
Kinder sind die Leistungsträger der Zukunft. Personen die Kinder haben und ohnehin damit ihren Beitrag an der Zukunft leisten sollen nicht zusätzlich belastet werden um das Budgetloch zu stopfen.
Kinder sind die Leistungsträger der Zukunft. Personen die Kinder haben und ohnehin damit ihren Beitrag an der Zukunft leisten sollen nicht zusätzlich belastet werden um das Budgetloch zu stopfen.