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An: An Innenminister Herbert KICKL

Familie Jasakov muss bleiben!

Familie Jasakov muss bleiben!

Am Sonntag (!) 21.1.18 um 5h 30 (!) früh wurde die seit 5 Jahren in Graz lebende und sehr gut integrierte 8 köpfige tschetschenische Familie Jasakov aus ihrer Wohnung abgeholt! Es kamen 6 Beamte, gaben ihnen knapp 1,5 Stunden Zeit, ihre Koffer zu packen und fuhren sie nach Wien in die Familienunterkunft Zinnergasse 29 a.
Wir fordern, die Abschiebung der Familie Jasakov zu stoppen und ein subsidiäres Bleiberecht zu genehmigen.

Warum ist das wichtig?

Die Familie Jasakov hat sich sehr gut in Österreich integriert. Alle sprechen gut bis sehr gut Deutsch, der Älteste, der nicht mehr in das österr. Schulsystem passte, hat es geschafft, den Hauptschulabschluß in der Abendschule im September 2017 zu bestehen. Die Mutter verfügt über die B1-Prüfung, der Vater über die A2-Prüfung und steht kurz vor der B1-Prüfung bei ISOP, sowohl der Vater als auch der älteste Sohn haben einen fixen Arbeitsvertrag bei der Post AG und könnten jederzeit dort anfangen zu arbeiten, die Mutter hat eine ehrenamtliche Tätigkeit im Lernbüro der Caritas erhalten, der älteste Sohn hat eine Ausbildung vom Roten Kreuz und ist ehrenamtlicher Helfer bei der langen Tafel, sein Bruder Ibrahim ebenfalls. Die anderen 3 minderjährigen Kinder sind brave Schüler und der jüngste Sohn Abdullah, der bereits hier in Graz geboren wurde, kam im September in den Kindergarten (kostenpflichtig).

Wie die Unterschriften übergeben werden

per Email an den Landeshauptmann

Kategorie


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • ich bin gegen Abschiebung bestens integrierter Mitbürger!
  • Weil ich es als Pflicht sehe Menschen auf der Flucht zu helfen....erst recht wenn sie sichvso grossartig integrieren in ihrer schwierigen Lebenslage!
  • kein Mensch darf so unwürdig behandelt werden

Neuigkeiten

2018-05-20 13:13:00 +0200

Sehr geehrte Unterstützer und Unterstützerinnen der Familie Jasakov!
Die Familie Jasakov lebt in ihrem alten Bauernhaus, welches jedoch inzwischen sehr zerfallen ist. Den ersten Transport mit Kleidern und Decken konnten wir ihnen Mitte Februar schicken. Der 2. Transport mit Khambis Werkzeugen schickten wir Anfang April. Arbeit hat noch keiner gefunden. Ohne Eure Spende hätte die Familie großen Hunger erleiden müssen.
Wir haben insgesamt an Spenden 5.760,-- € erhalten. Von diesem Geld hat die Familie 3.050,--€ in bar erhalten. Die Transportkosten betrugen ca. 1.100,-- €, die Geldtransferspesen ca. 130,-- € .
Wir möchten uns bei Euch von Herzen danken für Eure Bereitschaft, dieser Familie zu helfen . Anbei nochmals das Spendenkonto, auf dem sich jetzt noch ca. 270,-- € befinden. Wir freuen uns über jede weitere Unterstützung.

Eure Uli und Klaus Kreinig

Spendenkonto: Ulrike Kreinig für Khambi, BKS (Bank für Kärnten und Steiermark , IBAN: AT76 1700000484010595.

2018-01-22 17:02:17 +0100

50 Unterschriften erreicht

2018-01-22 16:18:56 +0100

25 Unterschriften erreicht

2018-01-22 16:10:29 +0100

EILT! EILT! EILT!
Ich wende mich nochmals an Sie alle, um Ihnen mitzuteilen, dass ich lt. Auskunft einer Mitarbeiterin der Schubhaftstelle in Wien, Zinnergasse 29 a, soeben erfahren habe, dass Familie Jasakov morgen gegen Mittag nach Moskau abgeschoben werden soll (es sei denn, es tritt noch irgendein Wunder ein, das den Abschub aufheben würde). Sie erhalten heute nachmittag eine rechtliche Beratung und mir wurde versprochen, dass diese Dame es organisiert, dass wir von Jasakovs angerufen werden können,so dass wir ihnen über Western Union Geld für den Beginn schicken könnten.

2018-01-22 15:20:09 +0100

10 Unterschriften erreicht