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An: Medienminister Andreas Babler

Keine Förderung ohne Moderation

Bild von Ben Mater auf Unsplash
Presseförderung an Qualitätsstandards in Kommentarforen knüpfen

Presseförderung soll Qualitätsjournalismus stärken. Dazu gehört auch ein verantwortungsvoller Umgang mit den eigenen Kommentarforen.

Wer öffentliche Fördergelder erhält und gleichzeitig Hass, Hetze, Drohungen oder strafbare Inhalte in den eigenen Kommentarspalten stehen lässt, wird diesem Qualitätsanspruch nicht gerecht.





Warum ist das wichtig?

Es geht nicht um Zensur und nicht darum, kritische Meinungen zu unterdrücken. Im Gegenteil: Eine gut moderierte Diskussion schützt die Meinungsfreiheit aller, weil sie verhindert, dass Einschüchterung, Beleidigungen und Hass den öffentlichen Diskurs dominieren.

Wer öffentliche Mittel erhält, soll auch Verantwortung für die Kommunikationsräume übernehmen, die mit diesen Mitteln betrieben werden.

Qualität endet nicht mit dem veröffentlichten Artikel – sie umfasst auch den Umgang mit den Diskussionen, die Medien auf ihren Plattformen ermöglichen.

Wir fordern daher, dass die Vergabe von Presseförderungen an nachvollziehbare Standards für die Moderation von Nutzerkommentaren geknüpft wird.

Dazu gehören insbesondere:

  • transparente Netiquetten,
  • ausreichende personelle und technische Moderation,
  • rasches Einschreiten bei strafbaren und menschenverachtenden Inhalten,
  • wirksame Meldeverfahren,
  • regelmäßige Berichte über die Moderationspraxis.




Wie die Unterschriften übergeben werden:

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2026-07-14 15:34:33 +0200

100 Unterschriften erreicht

2026-07-14 14:11:42 +0200

50 Unterschriften erreicht

2026-07-14 13:51:31 +0200

25 Unterschriften erreicht

2026-07-14 13:26:57 +0200

10 Unterschriften erreicht