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An: ÖVP und FPÖ

Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung

Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung

Die Abschaffung der Notstandshilfe drängt arbeitslose Menschen in die Mindestsicherung. Diese ist im Gegensatz zur Notstandshilfe mit existenzbedrohenden Auflagen verbunden.
Darum fordern wir Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung.

Warum ist das wichtig?

Mit der Abschaffung der Notstandshilfe muss nach Ablauf des Arbeitslosengeldes Mindestsicherung beantragt werden um überleben zu können. Bevor dieses jedoch genehmigt wird, muss bisher Erspartes,das im Erwerbsleben als Notgroschen zurückgelegt wurde bis auf einen kleinen Teil verbraucht werden. Zudem wird nach sechs Monaten Mindestsicherungsbezugs auf das Eigentum zurückgegriffen. Wohnung oder Haus werden grundbücherlich belastet. Zur Belastung der Arbeitslosigkeit ist damit auch noch die Angst um den Verlust des Eigentums verbunden. Was man sich jahrelang schwer erspart hat, droht nun vereinnahmt zu werden. Arbeitslose Menschen stehen als Sozialschmarotzer da und Arbeitsunwillige.

Ich bestreite nicht,dass es "schwarze Schafe" gibt, aber die meisten Arbeitssuchenden leiden sehr unter ihrer Situation. Unzählige Bewerbungen, zumeist ohne Antwort. Für Menschen über 50, event. auch noch mit gesundheitlichen Einschränkungen wird die Arbeitssuche zum verzweifelten Kampf. Dann noch die Gewissheit zu haben, dass auf persönliches Eigentum zurückgegriffen wird, macht die Situation oft hoffnungslos. Aus dieser Spirale der Angst kann kein Selbstbewusstsein und keine Motivation entstehen, um sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Politiker die solche Gesetze ins Leben rufen, sollten sich die Mühe machen mit Betroffenen zu diskutieren, um sich in deren Lage zu versetzen. Nicht jeder Mensch hat das Glück gesund und gut situiert zu sein und nicht alles ist selbstverschuldet. Durch viele Faktoren, die nicht immer beeinflussbar sind, kann das Leben leicht aus dem Ruder geraten.


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Weil nicht an denen gespart werden darf die es brauchen koennen waerend die regierung andere kosten wie den gesponserten wahlkampf uebeezieht. Ja zur Sozialdemokratie.
  • bevor man die Notstandshilfe bekommt, hat man ins System eingezahlt und Anspruch erworben und endlich wurde ab 1.7.2018 das Partnereinkommen nicht mehr angerechnet, ein Meilenstein wie ich finde.
  • die armut in österreich darf nicht weiter geschürt werden!!!

Neuigkeiten

2018-11-07 12:32:00 +0100

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2018-04-12 00:17:53 +0200

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2018-03-30 18:06:09 +0200

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2018-03-15 00:32:17 +0100

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