An: Mitglieder des Gemeinderats Ottensheim
Ottensheim: Hotelbau sorgfältig prüfen - Rodlgelände als Naherholungsgebiet erhalten!

Aktuell wird in unmittelbarer Nähe des Rodlgeländes in Ottensheim, am Schlossberg, die Errichtung eines Hotels mit rund 100 Zimmern, Gastronomie und Spa-Bereich diskutiert.
Wir sprechen uns dafür aus,
Wir sprechen uns dafür aus,
• das Rodlgelände in seiner Funktion als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung zu erhalten
• die Verkehrs- und Infrastrukturfolgen sorgfältig zu prüfen, insbesondere im Hinblick auf die engen, teils einspurigen Zufahrtsstraßen ohne Gehsteige
• alternative Standorte für touristische Projekte zu prüfen, die besser geeignet sind und weniger Auswirkungen auf den bestehenden Erholungsraum haben
• die Verkehrs- und Infrastrukturfolgen sorgfältig zu prüfen, insbesondere im Hinblick auf die engen, teils einspurigen Zufahrtsstraßen ohne Gehsteige
• alternative Standorte für touristische Projekte zu prüfen, die besser geeignet sind und weniger Auswirkungen auf den bestehenden Erholungsraum haben
Warum ist das wichtig?
Das Naherholungsgebiet Rodlgelände ist das erweiterte Wohnzimmer von Ottensheim. Es ist ein Raum ohne Konsumzwang, an dem Begegnung ganz selbstverständlich entstehen kann. Hier werden Feste gefeiert, die Natur genossen und Sport betrieben. Menschen jeden Alters nutzen täglich die großen Wiesenflächen, den Zugang zum Fluss, den Spielplatz und die Sportanlagen. Für viele von uns – insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner der nahegelegenen Wohngebiete mit wenig privaten Grünflächen – ist dieses Gebiet ein unverzichtbarer Teil unserer Lebensqualität. Es ist kein beliebiger Grünraum, es ist Teil unseres Alltags, in dem wir Erholung und Ausgleich finden.
Aktuell wird in unmittelbarer Nähe des Rodlgeländes, am Schlossberg, die Errichtung eines Hotels mit rund 100 Zimmern, Gastronomie und Spa-Bereich diskutiert - das entspricht von der Größe in etwa dem AVIVA-Hotel in St. Stefan am Walde (102 Zimmer, mehr als 100 Meter Länge, sechs oberirdische Etagen). Zwischen dem denkmalgeschützten Schloss Ottensheim und der renaturierten Rodlmündung liegen nicht einmal 200 Meter Luftlinie - und genau hier soll das Hotel entstehen. Das Projekt würde in den geplanten Dimensionen nicht nur das Landschaftsbild und die Atmosphäre am Rodlgelände stark verändern, sondern auch Fragen der sicheren Verkehrsführung, Infrastruktur und der langfristigen Nutzung dieses Naherholungsraums aufwerfen.
Aktuell wird in unmittelbarer Nähe des Rodlgeländes, am Schlossberg, die Errichtung eines Hotels mit rund 100 Zimmern, Gastronomie und Spa-Bereich diskutiert - das entspricht von der Größe in etwa dem AVIVA-Hotel in St. Stefan am Walde (102 Zimmer, mehr als 100 Meter Länge, sechs oberirdische Etagen). Zwischen dem denkmalgeschützten Schloss Ottensheim und der renaturierten Rodlmündung liegen nicht einmal 200 Meter Luftlinie - und genau hier soll das Hotel entstehen. Das Projekt würde in den geplanten Dimensionen nicht nur das Landschaftsbild und die Atmosphäre am Rodlgelände stark verändern, sondern auch Fragen der sicheren Verkehrsführung, Infrastruktur und der langfristigen Nutzung dieses Naherholungsraums aufwerfen.
Eine nachhaltige Ortsentwicklung berücksichtigt sowohl wirtschaftliche Chancen als auch die Lebensqualität der Bevölkerung. Wir bitten daher die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger unserer Gemeinde, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in diesem Prozess ernsthaft zu berücksichtigen.