Der Vorfall in der U1 macht fassungslos: Die Hündin Susi wurde blutig gebissen. Dieser Fall beweist, wie dringend wir eine Einzelfallprüfung brauchen.
Die Fakten:
1. Wehrlosigkeit: Susi trug vorschriftsmäßig einen Maulkorb und konnte sich nicht wehren. Brave Hunde dürfen nicht zu wehrlosen Opfern gemacht werden!
2. Tierquälerei: Susi hat Krebs und schwere Bisswunden im Gesicht. Ein Maulkorb ist hier laut Tierschutzgesetz (§ 5) Qual. Das Wiener Gesetz lässt bisher aber keine fachlichen Ausnahmen zu.
3. Individuum statt Liste: Sicherheit lässt sich nicht an Rassen festmachen.
Wir sind 237 Menschen, die fordern: Experten statt Pauschalurteile! Kranke oder geprüfte Hunde brauchen faire Lösungen. Ich habe den Fall bereits an Stadtrat Czernohorszky.
Bitte teilt die Petition weiter! Jede Stimme zählt.
An: Jürgen Czernohorszky (Amtsführender Stadtrat für Klima, Umwelt, Demokratie und Personal – er ist politisch für den Tierschutz und das Wiener Tierhaltegesetz zuständig)
Stoppt Tierleid: Härtefall-Ausnahme & Einzelfallprüfung für Listenhunde
Sehr geehrter Herr Stadtrat
Wir fordern eine sofortige Reform des Wiener Tierhaltegesetzes zur Einführung einer individuellen Härtefallregelung. Konkret verlangen wir:
Wir fordern eine sofortige Reform des Wiener Tierhaltegesetzes zur Einführung einer individuellen Härtefallregelung. Konkret verlangen wir:
1. Medizinische Ausnahmeregelung: Eine Befreiung von der Maulkorbpflicht für kranke Hunde, bei denen das Tragen nachweislich lebensgefährlich ist.
2. Einlösung des politischen Versprechens: Die 2018 von der Stadt Wien zugesicherte Einzelfallprüfung für Listenhunde muss endlich in die Praxis umgesetzt werden.
3. Statistische Korrektheit: Eine Überprüfung der Beißstatistiken unter Berücksichtigung der Dunkelziffer verweigerter Anzeigen bei Angriffen auf Listenhunde.
Warum ist das wichtig?
Diese Petition ist ein Appell für Menschlichkeit und gegen blinde Bürokratie.
Der Fall Yuki: Die 11-jährige Hündin Yuki ist eine kranke Seniorin. Aufgrund notwendiger Medikamente besteht bei ihr eine akute Gefahr des Erbrechens. In Kombination mit der strikten Maulkorbpflicht bedeutet dies eine reale Erstickungsgefahr. Trotz Vorlage tierärztlicher Bestätigungen lehnt die MA 60 jede individuelle Prüfung ab.
Vom Opfer zur Täterin:
Yuki wurde Opfer einer schweren Beißattacke (OP-Kosten 3.500 €, Achillessehnenabriss). Obwohl sie sich völlig friedlich verhielt, wird sie durch das Gesetz wie eine Täterin behandelt. Gleichzeitig erleben Halter von Listenhunden immer wieder, dass Anzeigen bei Angriffen auf ihre Tiere von der Polizei (wie am Praterstern geschehen) ignoriert werden. Dies führt zu einer massiv verfälschten Beißstatistik, die als Grundlage für die Verschärfungen dient.
Politischer Wortbruch:
Bei der Verschärfung des Gesetzes 2018 wurde den Wienerinnen und Wienern versprochen, dass es Einzelfallprüfungen geben wird, um friedliche, geprüfte Hunde vor unverhältnismäßigen Auflagen zu schützen. Dieses Versprechen wurde bis heute nicht eingelöst.
Wir fordern Stadtrat Czernohorszky auf: Beenden Sie die Sippenhaftung für Listenhunde! Ermöglichen Sie Seniorin Yuki einen Lebensabend in Sicherheit und Würde.
Quelle
https://www.vienna.at/verschaerftes-tierhaltegesetz-verpflichtende-kurse-fuer-alle-hundehalter-in-wien/6004504
Quelle
https://www.vienna.at/verschaerftes-tierhaltegesetz-verpflichtende-kurse-fuer-alle-hundehalter-in-wien/6004504