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An: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK), Abteilung Tierschutz In Kopie an: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK)

Schließung Zoos / Tiergärten in Österreich

Keine Zukunft für Zoos in Österreich! Unterschreiben Sie jetzt!
Zoos und Tiergärten werden häufig als Orte des „Artenschutzes“ und der „Bildung“ dargestellt. Doch die Realität sieht ganz anders aus: Tiere leiden dort in Gefangenschaft – unter Isolation, Stress, fehlender Bewegung und oft unter völlig unnatürlichen Bedingungen. Die angebliche „Arterhaltung“ ist meist nur ein Vorwand, um die Zucht und Präsentation von Wildtieren für Besucher*innen zu rechtfertigen.

Ein besonders schockierendes Beispiel ist der Fall aus dem Tiergarten Nürnberg (Deutschland): Dort wurden am 29. Juli 2025 zwölf gesunde Paviane getötet, weil die Gruppe „zu groß“ geworden sei und sich nicht mehr „sozial regulieren“ ließ. [Quelle: Zeit im Bild] Dieses Vorgehen zeigt deutlich, dass das Wohl der Tiere zweitrangig ist – wichtiger ist das reibungslose Funktionieren der Schauanlage für Besucher*innen.

Deshalb fordern wir:

  1. Zucht- und Importverbot für Wildtiere in österreichischen Zoos und Tiergärten
  2. Keine öffentlichen Subventionen mehr für Zoos – stattdessen Förderungen für Tierschutzbildung und virtuelle Bildungskonzepte
  3. Schrittweise Schließung bestehender Zoos
  4. Umwandlung in Auffangstationen oder Naturbildungszentren
  5. Stärkere Kontrolle und Transparenz, was die Haltung, Tötung und Nutzung von Tieren in Zoos betrifft


Warum ist das wichtig?

Was Tiere in Zoos wirklich erleben:

  • Chronischer Stress und Verhaltensstörungen: Viele Tiere zeigen stereotype Bewegungen, Aggression oder Apathie.
  • Nicht artgerechte Haltung: Eisbären im Sommer, Elefanten auf Betonflächen, Affen ohne Rückzugsräume – das hat mit natürlichem Leben nichts zu tun.
  • Zwangszucht statt echter Arterhaltung: Die meisten Nachzuchten werden nie ausgewildert, sondern bleiben ein Leben lang in Gefangenschaft.
  • Tödliche Konsequenzen: Wie im Fall der Paviane, werden Tiere oft getötet, wenn sie „stören“ oder „überzählig“ sind, anstatt sie auszuwildern.
  • Gefahren für Menschen: Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Tierpfleger*innen oder Besucher*innen – Wildtiere bleiben trotz jahrelanger Gefangenschaft unberechenbar.

Bildung ja – aber ohne Tierleid!

Moderne Bildung braucht keine lebenden Tiere hinter Gittern. Dokumentationen, Virtual Reality und echte Schutzgebiete bieten weit bessere Möglichkeiten, Kindern und Erwachsenen Wissen und Respekt für Tiere zu vermitteln – ohne Leid, ohne Zwang, ohne Käfige.

Unterschreiben Sie jetzt!

Für ein Österreich, das Tiere nicht einsperrt.

Für eine Zukunft ohne Zoos – mit echtem Mitgefühl und echter Bildung.

Für Freiheit statt Schaukäfig.

Neuigkeiten

2025-10-15 09:17:37 +0200

100 Unterschriften erreicht

2025-08-26 19:44:58 +0200

50 Unterschriften erreicht

2025-08-13 08:55:09 +0200

25 Unterschriften erreicht

2025-07-30 20:29:19 +0200

10 Unterschriften erreicht