• Rechenzentrum Stetten: Keine Umwidmung ohne Antworten
    Am 5. August 2026 wurden in Ostösterreich die höchsten Temperaturen der Messgeschichte erreicht. In Wien-Stammersdorf, acht Kilometer von Stetten entfernt, waren es 41,0 Grad. Ende Juli lagen knapp 90 Prozent der österreichischen Grundwassermessstellen niedrig oder sehr niedrig. Das Weinviertel ist eine der trockensten Regionen des Landes. Ausgerechnet hier soll ein Rechenzentrum entstehen. Und ausgerechnet hier weiß niemand, wie viel Wasser und Strom es brauchen wird. Was geplant ist Die Gemeinde Stetten will 4,3 Hektar im Betriebsgebiet West von „Grünland-Freihaltefläche" in „Bauland-Sondergebiet-Datacenter" umwidmen: Fläche, die bisher ausdrücklich freizuhalten war, rund sechs Fußballfelder groß. Parallel dazu wird der Bebauungsplan geändert: 45 Prozent Bebauungsdichte und eine höchstzulässige Gebäudehöhe von 25 Metern. Geplant sind drei dreigeschoßige Gebäude mit Frontlängen von 94,6 und 64,5 Metern sowie drei technische Nebengebäude, darunter eine gasisolierte Schaltanlage von 50 Metern Länge. Das der Gemeinde vorliegende Ortsbildgutachte hält selbst fest, dass die bestehende Bebauung im Umfeld den Bauklassen I bis V entspricht (also bis 17 Meter) und dass das Vorhaben „hinsichtlich der Gebäudehöhe von den bestehenden Höhen im Bezugsbereich offenkundig abweicht". Die öffentliche Auflage lief von 27. Februar bis 10. April 2026 – im Gemeindeamt. In der Bürgerinformation der Gemeinde kam das Vorhaben nicht vor. Viele in Stetten haben hiervon letztendlich offiziell nichts davon erfahren. Was niemand weiß Bis heute ist nicht öffentlich, wer hinter dem Projekt steht, wie viel Strom die Anlage beziehen soll, mit welcher Technik sie gekühlt wird, wie viel Wasser sie jährlich verbraucht, wohin die Abwärme geht und wie laut die Kühlaggregate nachts sind. Das ist keine Nebensache. Je nach Kühltechnik liegen zwischen der sparsamsten und der durstigsten Variante zwei Größenordnungen. Im Fall des Google-Rechenzentrums im oberösterreichischen Kronstorf dürfen bis zu 200 Liter pro Sekunde aus der Enns entnommen und täglich Millionen Liter auf bis zu 30 Grad erwärmt zurückgeleitet werden. Stetten hat keine Enns. Solange das Kühlkonzept nicht auf dem Tisch liegt, beschließt der Gemeinderat über etwas, dessen Wasserbedarf er nicht kennt. Warum dieser Standort der falsche ist Das Land Niederösterreich hat im April 2026 eine eigene Rechenzentren-Strategie beschlossen sowie im Juni 2026 diesbezügliche Leitlinien konkretisert, welche eingehalten werden sollen. Darin hält es 30 bis 40 Hektar für ganz Niederösterreich für ausreichend, gibt Brachflächen ausdrücklich den Vorrang vor der grünen Wiese, verlangt ein ganzjährig durchgehendes Abwärmenutzungskonzept sowie die Bevölkerung transparent einzubinden. Dieses Vorhaben auf ausgewiesener Freihaltefläche, über das in der Gemeindezeitung kein Wort stand, erfüllt leider bislang keinen dieser drei Punkte. Dazu kommt: Die bisherige Auflage „Realisierung erst nach einer gemeinsamen Verkehrserschließung mit der Gemeinde Leobendorf" soll gestrichen werden. Die Nachbargemeinde ist unmittelbar betroffen, ohne dass sie entscheidet. Und der wirtschaftliche Ertrag für die Gemeinde ist überschaubar. In Kronstorf entstehen auf 50 Hektar rund 100 Arbeitsplätze und somit zwei je Hektar. Die Kommunalsteuer bemisst sich an der Lohnsumme, nicht an der Investitionssumme. Dem gegenüber stehen 4,3 Hektar Boden, die unwiederbringlich verloren sind. Wogegen wir nicht sind Wir sind nicht gegen Digitalisierung und nicht prinzipiell gegen Rechenzentren. Österreich braucht Rechenkapazität, und es ist besser, sie steht hier als anderswo. Wir sind dagegen, dass eine Gemeinde mit 1.373 Einwohnern eine Entscheidung über 25 Jahre trifft, ohne die Grundlagen dafür zu kennen, und dies zudem in einem Sommer und unter Umfeldbedingungen, in dem die Temperaturrekorde fallen und das Grundwasser sinkt. Wir verlangen nichts, was nicht ohnehin die erklärte Linie des Landes Niederösterreich wäre. Was Sie jetzt tun können Unterschreiben Sie diese Petition und teilen Sie sie. Und wenn Sie in Stetten wohnen und wahlberechtigt sind: Melden Sie sich bei uns, beispielsweise unter der Email-Kontaktadresse --> [email protected] . Für eine Volksbefragung auf Gemeindeebene, welche das NÖ Landesrecht als Instrument der direkten Demokratie vorsieht, braucht es Unterschriften auf Papier, die diese Online-Petition rechtlich nicht ersetzen kann. Wir sagen Ihnen, wo und wie. Quellen: - Kundmachung der Gemeinde Stetten vom 25.02.2026, Verfahren PZ STTT–FÄ13–12838–E und PZ STTT–BÄ2–12883–E - Auflageunterlagen der Gemeinde Stetten samt Ortsbildgutachten nach § 56 NÖ Bauordnung 2014 und Masterplan, beide vom 29.01.2026 - GeoSphere Austria und noe.ORF.at zu den Temperaturrekorden vom 05.08.2026 - BMLUK, „Wasserhaushalt Juli 2026", 05.08.2026 - Strategie Rechenzentren Niederösterreich, April 2026, und Leitfaden Rechenzentren NÖ vom 11.06.2026 - Wiener Zeitung, „Kronstorf: Anrainer:innen kritisieren Googles Baupläne", 14.07.2026 - NÖN Korneuburg, „Umwidmung – Stetten: Massive Kritik an geplantem Datenspeicher", April 2026 - Ein vollständiges Quellendossier mit jeder Zahl, jedem Datum und jedem Link stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.
    2.708 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Markus Weigl
  • Klimakrise: Keine Ausreden mehr – handeln Sie endlich!
    Kein weiteres apathisches Nicht-Handeln, Blockieren und Negieren. Wir müssen laut werden, wir müssen Druck aufbauen. Unterschreibt und teilt die Petition – fordern wir endlich Taten statt Worte.
    32.702 von 35.000 Unterschriften
    Gestartet von Valerie Huber
  • Wasserhahn statt Gashahn: Nein zum RAG-Bohrprojekt!
    Das Rohstoffunternehmen RAG Austria AG plant ab dem Jahr 2027 eine Tiefbohrung nach fossilen Energieträgern (Öl/Gas) mitten in unserem sensiblen Wasserschutzgebiet. Wir, die Bürgerinnen und Bürger sowie die lokalen Brunnenbesitzer, sagen dazu ganz klar: Nicht mit uns! Unser Grundwasser ist das wertvollste Gut unserer Region und unsere direkte Lebensgrundlage. Tiefbohrungen bergen, wie die Praxis zeigt, auch im regulären Betrieb enorme und schleichende Risiken für die Umwelt. Durch die extremen mechanischen Belastungen, Vibrationen und Alterungsprozesse können Mikrorisse im Zementmantel des Bohrlochs entstehen. Die Folge davon: Hochgiftige Stoffe wie Benzol, Toluol, gasförmiges Methan oder tief liegende Schwermetalle können unbemerkt entlang des Bohrlochs nach oben wandern und unser Trinkwasser für Generationen unbrauchbar machen. Es darf nicht sein, dass für die Profite eines Konzerns die Existenz und die Gesundheit unserer Dorfgemeinschaft aufs Spiel gesetzt werden! Wir fordern von den Behörden und unseren gewählten politischen Vertretern, den Schutz der Bevölkerung über die Interessen der Öl-Lobby zu stellen.
    329 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Andreas Muckenhuber
  • Google Kronstorf: Transparente Gesamtprüfung jetzt!
    Der US-Techkonzern Google baut in Kronstorf auf einer Fläche von 50 Hektar ein sogenanntes Hyperscale-Rechenzentrum – eines der größten in Europa. Dafür werden rund 70 Fußballfelder wertvolles Ackerland verbaut. [1] Gleichzeitig sind die langfristigen Auswirkungen auf die Enns, das Grundwasser und die regionale Energieversorgung noch nicht ausreichend geklärt. Um die Server des Rechenzentrums zu kühlen, soll Grundwasser aus Brunnen nahe der Enns genutzt werden. Das dabei erwärmte Wasser wird anschließend wieder in den Fluss eingeleitet. Täglich werden dann bis zu 5,8 Millionen Liter auf bis zu 30 Grad Celsius erwärmtes Wasser in die Enns eingeleitet. Google verfügt dafür bereits über eine wasserrechtliche Bewilligung. Und das obwohl die Auswirkungen dieser heißen Wassermengen auf das Ökosystem im Gewässer noch nicht ausreichend untersucht seien. [2] Auch der Strombedarf des Rechenzentrums ist beträchtlich. Nach Einschätzung des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid könnte der jährliche Energieverbrauch im Vollausbau jenem von bis zu 900.000 Haushalten entsprechen. Zum Vergleich: In Oberösterreich gibt es rund 676.000 Privathaushalte. [2]  Warum eure Unterschrift so wichtig ist: Keiner dieser Punkte ist nebensächlich – sie alle betreffen unsere Zukunft und unsere Lebensqualität hier in der Region. Wir wollen mitreden, wenn Großprojekte, wie das Rechenzentrum gebaut werden soll. Das Ziel ist nicht technologische Entwicklung zu verhindern, sondern Transparenz, Fairness und demokratische Kontrolle zu sichern.  Quellen:  [1] https://www.wienerzeitung.at/a/kronstorf-anrainer-innen-kritisieren-googles-bauplaene [2] https://science.orf.at/stories/3236394/  Hier ist noch weiteres Infomaterial für alle die noch mehr zu dem Thema wissen möchten:  Klima und Hitze in Oberösterreich: • Land OÖ – Der Klimawandel in Oberösterreich: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/14827.htm • Land OÖ – Fortschrittsbericht 2025: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/Mediendateien/Formulare/Dokumente%20UWD%20Abt_US/kes_fortschrittsbericht_2025.pdf Hitze-Effekt von KI-Rechenzentren: • ResearchGate – The data heat island effect: quantifying the impact of AI data centers in a warming world: https://www.researchgate.net/publication/403073048_The_data_heat_island_effect_quantifying_the_impact_of_AI_data_centers_in_a_warming_world • Studie – Einfluss von Temperatur auf die Mortalität (Hitzewellen): https://storage.googleapis.com/rua-mwv/files/books/43/f61e1fc6-63ee-4aad-8804-c0180db08987.pdf Bodenverbrauch & rechtliche Grundlagen: • AGES – BEAT Studie (Bodenbedarf für Ernährungssicherung in Österreich): https://dafne.at/content/report_release/aa85879d-af0f-4273-a1e2-b7f1d7178d41_0.pdf • RIS – Bundesverfassungsgesetz über die Nachhaltigkeit und den umfassenden Umweltschutz: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20008504 • Amtsblatt der EU – Europäisches Klimagesetz vom 30.06.2021: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021R1119&from=FR • Lössböden: https://www.bmleh.de/DE/themen/landwirtschaft/pflanzenbau/bodenschutz/boden2021.html
    57.479 von 75.000 Unterschriften
    Gestartet von Bürger:innen Initiative Rechenzentrum Kronstorf
  • Adaptieren statt demolieren: Für eine intelligente Umnutzung des Amtsgebäudes Michael-Pacher-Straße
    In einer Zeit, in der die Folgen der Klimakrise spürbar sind, Boden- und Ressourcenverbrauch stetig steigen und Salzburg unter einem akuten Mangel an leistbarem Wohnraum leidet, ist der Erhalt bestehender Gebäude wichtiger denn je. Mit einer Studie und architektonischen Konzepten, zeigt die Initiative, dass eine Umnutzung des Gebäudes möglich ist und eine bessere Alternative zum Abriss darstellt. Ergänzende Berechnungen belegen, dass dadurch rund 13.000 Tonnen Stahlbeton erhalten, etwa 3.000 Tonnen CO₂ graue Energie eingespart sowie erhebliche Umweltbelastungen und Abbruch- und Neubaukosten vermieden werden können. Der Erhalt wertvoller Bausubstanz darf kein Nachteil sein, sondern sollte zur selbstverständlichen Alternative werden und mindestens dieselben Chancen erhalten wie ein Neubau. Der Fall Michael-Pacher bietet die Chance, über den Einzelfall hinaus ein positives Signal zu setzen. Öffentliche Gebäude sind ein Vermögen der Allgemeinheit und verdienen einen verantwortungsvollen Umgang. Die Untersuchung der Initiative zeigt die Potentiale des Bestands und belegt, dass der Erhalt des Gebäudes fachlich fundiert, ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig ist. Adaptieren statt demolieren ist keine Vision, sondern eine realistische Option.
    615 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Initiative #michipachererhalten Picture
  • Mehr Platz für alle! Kein Zurück zur alten “Schwarzspanier -Autobahn”!
    Im Dialogprozess Frankhplatz und Umgebung (2024)[1] haben die Anrainer:innen ein klares Votum an die politisch Verantwortlichen geschickt – insbesondere was die Schwarzspanierstraße/Garnisongasse und den Platz vor dem Albert-Schweitzer-Haus betrifft. Von all dem ist jetzt nichts zu sehen - außer Autoverkehr und Asphalt wie bisher. Nach Fertigstellung der U-Bahn darf die Garnisongasse/ Schwarzspanierstraße nicht wieder als „Highway“ zwischen Landesgerichtstraße und Donaukanal genutzt werden.  „Kreuzung Garnisongasse, Schwarzspanierstraße: Hier wurde vor allem der Wunsch nach einem sozialen Treffpunkt, einem lebendigen Platz mit schattigen Sitzmöglichkeiten, weniger Autos und mehr Sicherheit für Fußgänger*innen durch Verkehrsberuhigung ausgedrückt – einfach mehr Aufenthaltsqualität im Herzen des Grätzls."  [1] „Weniger Verkehr, mehr Platz für Fußgänger*innen Die Verkehrsberuhigung der Achse Garnisongasse, Schwarzspanierstraße und die Attraktivierung der Kreuzung für Fußgänger*innen zu einem „Platzl“, ist ein wichtiges Anliegen.“ [1] [1] Stadtteilbüro für die Bezirke 7, 8, 9, 16, 17, 18 (2024): DIALOGPROZESS FRANKHPLATZ UND UMGEBUNG. ERGEBNISBERICHT 2024, https://www.gbstern.at/fileadmin/gb/west/9_Alsergrund/2024_Frankhplatz/241022_Bericht.pdf
    258 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Diakonie Österreich und Zukunft Van Swieten Viertel
  • Rettet die „Drei Schwestern“: Naturdenkmalschutz für die Platanen im Arne-Karlsson-Park!
    Die „Drei Schwestern“ prägen das Gesicht des Arne-Karlsson-Parks seit Generationen und haben weit über ein Jahrhundert Wiener Stadtgeschichte miterlebt. Ihre Dimensionen zeigen, wie einzigartig sie sind: • Die älteste Schwester (Baumnummer 80): Sie wurde bereits 1879 gepflanzt. Mit einem stattlichen Stammumfang von 3,75 Metern und einem Kronendurchmesser von über 21 Metern gehört sie zu den ältesten Platanen des Bezirks. • Die Zwillinge (Baumnummern 11 und 12): Beide wurden im Jahr 1899 gepflanzt. Sie ragen beeindruckende 21 bis 25 Meter in den Himmel und spannen ihre schützenden Kronen weit über den Park auf. Diese drei Bäume sind für das Grätzl von unschätzbarem Wert: • Klimaschutz & Lebensqualität: Gerade im dicht verbauten Gebiet des 9. Bezirks und im immer heißer werdenden Wiener Sommer wirken diese riesigen Kronen wie eine natürliche Klimaanlage. Sie spenden großflächig Schatten, kühlen die Umgebung ab und filtern enorme Mengen an Feinstaub aus der Luft. • Unwiederbringlicher Verlust: Ein junger Nachzuchtbaum bräuchte weit über 100 Jahre, um auch nur annähernd die gleiche Leistung für unsere Lebensqualität zu erbringen. Wir blicken mit großer Besorgnis auf die kommenden Bauarbeiten im Park. Großprojekte wie der U-Bahn-Bau dürfen nicht auf Kosten unseres wertvollen Altbaumbestandes gehen. Bitte unterstütze uns mit deiner Unterschrift, um den „Drei Schwestern“ den gesetzlichen Schutz zu geben, den sie jetzt dringender denn je brauchen! Die Platanenfreundinnen Anna, Alexandra und Katharina
    1.392 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Katharina Tschernitsch
  • 1.254 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Josef Weiz Picture
  • GEGEN Motorradlärm & FÜR mehr Lebensqualität
    Bitte halte einen Moment inne und denke an einen Sommertag vor vielen, vielen Jahren zurück. An einen Tag, an dem die angenehme Ruhe nicht vom Dröhnen der Motoren zerrissen wurde. An einen Tag, an dem man eine Bergtour am frühen Morgen nicht mit Straßenrennen in Verbindung brachte und an dem man schöne Stunden auf der Terrasse oder im Garten verbringen konnte, ohne jeden zweiten Satz unterbrechen zu müssen, weil man sein eigenes Wort kaum noch verstand. Genau DARUM sollte man diese Petition unterstützen, damit Ruhe wieder Standard wird und nicht nur ein Wunsch bleibt.  Mit deiner Unterstützung hilfst du dabei, die besondere Natur- und Erholungslandschaft rund um Damüls langfristig zu schützen und dafür zu sorgen, dass die Region auch in Zukunft ein lebenswerter Ort für Einheimische und ein attraktives Reiseziel für unsere Gäste bleibt.
    361 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Lena Klauser
  • Schützen wir den Rieck-Garten und den historischen Ortskern von Pulkau
    Pulkau ist eine historische Kleinstadt mit besonderem Charakter, hoher Lebensqualität und wertvollen Grünräumen mitten im Ort. Das geplante Bauprojekt im Bereich des Rieck-Gartens bedeutet nicht nur eine bauliche Veränderung – es betrifft Natur, Ortsbild und die Zukunft unserer Stadt. Es geht nicht um eine Kleinigkeit. Es geht um die Frage, wie Pulkau in Zukunft aussehen und lebenswert bleiben soll. Das geht uns alle an. Was steht auf dem Spiel? 🌳 Rodung alter Bäume und Verlust von Natur- und Lebensraum Mit dem Projekt droht die Entfernung eines gewachsenen Altbaumbestandes und die Zubetonierung eines wichtigen Grünraums im Ortskern.  Solche Bäume wachsen über viele Jahrzehnte und sind nicht kurzfristig ersetzbar – sie verbessern das Mikroklima, spenden Schatten und bieten Lebensraum für Vögel, Insekten und andere Tiere.  Was hier verloren geht, lässt sich nicht einfach zurückholen.  🏛 Veränderung des historischen Stadtbildes und Charakter des Ortskerns Ein großvolumiges Bauprojekt in dieser Lage würde das Erscheinungsbild unserer historischen Kleinstadt dauerhaft verändern. Pulkau lebt von seinem gewachsenen Ortsbild, seiner Geschichte und seinem menschlichen Maßstab. 🌿 Beeinträchtigung der Lebensqualität in Pulkau Weniger Grünflächen, mehr Versiegelung, zusätzliche Belastungen durch Verkehr und ein verändertes Ortsbild betreffen nicht nur unmittelbare Nachbarn, sondern die gesamte Bevölkerung. Charakter und Lebensqualität sind keine Nebensache – sie sind wesentliche Gründe, warum Menschen Pulkau bewusst als Wohn- oder Urlaubsort wählen.  Genau diese Qualitäten gilt es zu bewahren. 🚗 Ungeklärte Auswirkungen auf Parkplätze, Verkehr und Infrastruktur Das Bauvorhaben liegt an einer verkehrstechnisch sensiblen und unübersichtlichen Engstelle im Ortskern. Eigene Parkplätze sind nicht ausreichend vorhanden, auch nicht in unmittelbarer Umgebung. Besonders kritisch ist dies für ältere Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität, die zu Fuß unterwegs sind.  Diese sind gezwungen die Fahrbahn zu benutzen, da die Gehsteige nicht ausreichend breit sind. 💰 Wirtschaftliche Risiken und Belastungen für die Gemeinde Dieses Projekt betrifft nicht nur Natur und Ortsbild, sondern auch die Gemeindefinanzen. Wenn öffentliche Mittel, Haftungen oder finanzielle Risiken übernommen werden, stellt sich die Frage nach langfristiger Verantwortung und Fairness. Gleichzeitig können finanzielle Belastungen der Gemeinde Auswirkungen auf andere wichtige Bereiche haben – etwa Freizeitangebote, Vereine oder die örtliche Infrastruktur. ⏳ Irreversible Entscheidungen mit langfristigen Folgen Einmal gerodete Bäume, verbaute Freiflächen und tiefgreifende Eingriffe in gewachsene Strukturen lassen sich nicht rückgängig machen. Entscheidungen, die heute getroffen werden, prägen Pulkau auf lange Sicht – ökologisch, städtebaulich und wirtschaftlich. Warum diese Petition jetzt wichtig ist Schluss mit der Geheimniskrämerei auf Kosten unserer Stadt: Wir wehren uns gegen das Zubetonieren von Naturflächen, undurchsichtige Großprojekte und die Zerstörung unseres historischen Stadtbildes.  Pulkau braucht Entwicklung – aber mit Maß, Verantwortung und Respekt vor Geschichte, Natur und Lebensqualität. Bitte unterstützen Sie diese Petition und setzen Sie ein Zeichen dafür, dass Identität, Geschichte, Grünraum und Lebensqualität in Pulkau nicht leichtfertig geopfert werden dürfen. Die Petition wurde gestartet von Andreas Lipp, weitere Ansprechpersonen in Pulkau sind z.B. Johannes Neubauer, Franz Gerhart, Zyta Lipp-Suslik, Karl und Christine Lipp, Bernd Balcar, Karin Hammer
    216 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Andreas Lipp
  • Retten wir den Song Contest - Ausschluss Israels JETZT!
    2,5 Jahre ist es her, dass der Genozid in Gaza endgültig eskaliert ist.[22] Seitdem verübt Israel ununterbrochen Kriegsverbrechen[2][3][4] und hat unzählige Male gegen das Völkerrecht verstoßen.[0][1] Nicht nur in Palästina, sondern auch im Iran[23] und im Libanon[24]. Mit der Unterstützung der USA[25][26] und der Billigung der EU[27] hat Israel die Angriffe massiv ausgeweitet. Millionen Menschen wurden getötet, verletzt oder vertrieben.[28][29][30][31] Durch Bombardierungen von Öl-, Gas- und Nuklearanlagen[32] und dem Einsatz von chemischen Kriegswaffen[33] ist auch der Ökozid in vollem Gange - mit verheerenden Folgen für die Umwelt, das Klima und für die Zukunft der Menschheit.  Als Grund für die Angriffe nennt Israel den Kampf gegen Hamas, Hisbollah und das iranische Regime. Angriffe erfolgten jedoch auch gezielt auf die Zivilbevölkerung[34][35], auf Journalist:innen[36], auf medizinisches Personal[37], auf Wohnhäuser[38], auf Bildungseinrichtungen[39][40] (Scholastizid[41]) sowie auf kritische Infrastruktur[42]. Ganze Dörfer werden gezielt vernichtet (Domizid)[43][44]. Die israelische Regierung macht kein Geheimnis daraus[45][46], dass sie das, was sie in Palästina tut, auch im Libanon wiederholen will: Ethnische Säuberung.[47] Das wahre Ausmaß der israelischen Angriffe auf Palästina, den Iran und den Libanon ist noch völlig unbekannt. Die Umweltbelastungen werden langfristig zu schweren Krankheiten und Todesfällen führen. Wie viele Menschen noch ihre Zukunft und ihr Leben verlieren werden, verletzt werden oder flüchten müssen, lässt sich nicht voraussagen.[48] Unsere politischen Vertreter:innen lassen diese Verbrechen nicht nur passieren, sondern verhindern aktiv, dass etwas dagegen unternommen wird.[49] Damit vertreten sie nicht den Willen der österreichischen Bevölkerung. WIR stehen auf der Seite der Zivilbevölkerung.  WIR fordern, dass das Leid ein Ende nimmt.  Quellen: [0]https://www.icc-cpi.int/palestine  [1]https://en.wikipedia.org/wiki/Israeli_war_crimes [2]https://www.amnesty.org/en/location/middle-east-and-north-africa/middle-east/israel-and-the-occupied-palestinian-territory/report-israel-and-the-occupied-palestinian-territory/  [3]https://www.ghrtf.org/post/special-report-violations-of-international-law-by-israeli-forces-in-the-gaza-conflict  [4]https://www.hrw.org/news/2024/12/19/israels-crime-extermination-acts-genocide-gaza  [5]https://nomusicforgenocide.org/eurovision [6]https://faroutmagazine.co.uk/paul-weller-massive-attack-kneecap-call-eurovision-boycott-israel-inclusion/  [7]https://www.independent.co.uk/arts-entertainment/music/news/eurovision-2025-israel-open-letter-b2745466.html  [8]https://en.wikipedia.org/wiki/Controversies_of_the_Eurovision_Song_Contest#:~:text=During%20preparations%20for,%5B86%5D  [9]https://song-protest.palaestinasolidaritaet.at/ [10]https://www.instagram.com/solidarity.united/  [11]https://en.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest#:~:text=While%20having%20gained,due%20to%20cancellation.  [12]https://www.facebook.com/ConchitaWurst/posts/717292091619289  [13]https://newsv2.orf.at/stories/2229517/2229516/  [14]https://en.wikipedia.org/wiki/Artwashing  [15]https://en.wikipedia.org/wiki/Russia_in_the_Eurovision_Song_Contest#:~:text=Following%20their%20exclusion,%5B2%5D  [16]https://de.wikipedia.org/wiki/Assoziierungsabkommen_EU-Israel#:~:text=In%20Artikel%201,demokratischen%20Prinzipien%E2%80%9C%20beruht.  [17]https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10000317  [18]https://orf.at/stories/3411032/  [19]https://www.falter.at/zeitung/20260420/in-meiner-welt-haben-wir-sex-wenn-ich-sex-will  [20]https://www.theguardian.com/world/2026/feb/05/israel-accused-of-spraying-cancer-linked-herbicide-on-farms-in-southern-lebanon  [21]https://en.wikipedia.org/wiki/Environmental_impact_of_the_Gaza_war  [22]https://www.instagram.com/p/DVv-fI-DPL2/  [23]https://www.hrw.org/news/2026/04/22/israel-iran-unlawful-march-attacks-on-energy-infrastructure  [24]https://en.wikipedia.org/wiki/Category:Israeli_war_crimes_in_Lebanon [25]https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_support_for_Israel_in_the_Gaza_war  [26]https://en.wikipedia.org/wiki/2026_Iran_war  [27]https://www.consilium.europa.eu/en/documents/treaties-agreements/agreement/?id=1995061&DocLanguage=en  [28]https://www.reuters.com/world/middle-east/how-many-people-have-been-killed-us-israel-war-iran-2026-04-07/  [29]https://www.palestinechronicle.com/counting-the-dead-the-human-toll-of-israels-wars-in-gaza-lebanon-and-iran/  [30]https://www.rescue.org/article/lebanon-crisis-what-happening-and-how-help  [31]https://www.un.org/unispal/document/report-gaza-strip-rapid-damage-20apr26/#:~:text=Nearly%201.9%20million%20people%20have,disproportionately%20impacting%20the%20most%20vulnerable.  [32]https://www.cnbc.com/2026/04/15/iran-war-energy-facilities-refinery-pipeline-lng.html  [33]https://www.theguardian.com/world/2026/mar/25/israel-white-phosphorus-south-lebanon-researchers  [34]https://en.wikipedia.org/wiki/Attacks_on_protected_zones_and_civilians_in_Gaza  [35]https://www.reuters.com/world/middle-east/hezbollah-pauses-attacks-under-us-iran-ceasefire-sources-close-group-say-2026-04-08/  [36]https://www.ohchr.org/en/press-releases/2026/04/lebanon-un-experts-call-international-independent-investigation-israels  [37]https://www.trtworld.com/article/dbc13990fbbf  [38]https://www.france24.com/en/live-news/20260422-more-than-62-000-lebanon-housing-units-damaged-destroyed-in-israel-war-govt-estimate  [39]https://en.wikipedia.org/wiki/2026_Minab_school_attack  [40]https://en.wikipedia.org/wiki/Attacks_on_schools_during_the_Gaza_war  [41]https://en.wikipedia.org/wiki/Scholasticide  [42]https://www.aa.com.tr/en/us-israel-iran-war/over-2-000-sites-targeted-in-us-israeli-attacks-on-iran-s-power-infrastructure-official/3914627  [43]https://www.un.org/unispal/document/domicide-report-26feb26/  [44]https://www.bbc.com/news/articles/cdxkk1vnp57o  [45]https://www.trtworld.com/article/37e7c2393dcf  [46]https://www.lemonde.fr/en/international/article/2026/04/04/what-is-israel-s-military-objective-in-lebanon_6752111_4.html  [47]https://www.ohchr.org/en/press-releases/2026/02/ethnic-cleansing-concerns-gaza-and-west-bank-amid-intensified-violence-and  [48]https://www.mdpi.com/1660-4601/23/4/484  [49]https://www.theguardian.com/world/2026/apr/21/eu-foreign-ministers-reject-proposal-suspend-association-agreement-israel 
    2.829 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Rafael Eisler Picture
  • Natur erhalten - Nein zur Straßenverbreiterung 
in der Badesiedlung Greifenstein-Altenberg
    Die Badesiedlung Greifenstein-Altenberg in der Marktgemeinde St. Andrä-Wördern ist eine seit über 100 Jahren gewachsene Siedlung am rechten Donau-Ufer (nunmehr: Donau-Altarm Greifenstein). Seit den 1920-er Jahren bietet sie für sowohl für die BewohnerInnen der wegen der nach wie vor bestehenden Hochwassergefahr auf Stelzen gebauten, teilweise historischen Badehütten als auch für die zahlreichen BesucherInnen aus der Gemeinde und aus Wien und Umgebung, Ruhe und Erholung in naturnaher Umgebung.  “6 Meter breite Verkehrsflächen würden 100 Jahre gewachsenen Lebensraum zerstören, den Autoverkehr erhöhen und beschleunigen und die Sicherheit von FußgängerInnen, RadfahrerInnen und Kinder gefährden.” Den besonderen Reiz dieser Grünoase machen unter anderem die großteils nur 3 bis 4m breiten Wege in der Badesiedlung aus. Diese sind zwar ausreichend dimensioniert, dass sowohl Einsatzfahrzeuge als auch Privat-PKWs und Lieferdienste jedes Haus erreichen können. Durch die Schmalheit der Wege sind Autofahrer jedoch gezwungen, "auf halbe Sicht", also sehr langsam, zu fahren. Das sorgt für effektiven Schutz vor Lärm und Staub und vor allem für eine hohe Sicherheit von FußgängerInnen, RadfahrerInnen, Kindern, und Tieren vor Verkehrsunfällen. Auch die zahlreichen Badegäste schätzen dies sehr. Obwohl dazu weder aus rechtlichen noch aus planerischen Gründen eine Veranlassung besteht, beabsichtigt die Gemeindevertretung von St. Andrä-Wördern derzeit, ein vor rund dreißig Jahren entstandenes und mittlerweile durch verstärktes Umweltbewusstsein längst überholtes Projekt einer flächendeckenden Verbreiterung aller Wege auf mindestens 6m breite Straßen nun im Örtlichen Raumordnungsprogramm zu verankern. Mit der Umsetzung dieses in Zeiten des Klimawandels völlig rückwärtsgewandten Projekts hat die Gemeinde schon begonnen. So verlangt die Bürgermeisterin als Baubehörde 1. Instanz seit Jahren bei jedem Neubau, Umbau oder Zubau den Abbruch von Zäunen und Hecken und das Zurückrücken um teilweise mehrere Meter. Ziel ist, in der gesamten Badesiedlung langfristig 6m breite Straßen entstehen zu lassen. Das bedeutet im Ergebnis: ·       Erhöhung und Beschleunigung des Autoverkehrs ·       Gefährdung der Sicherheit von FußgängerInnen, RadfahrerInnen, Kindern und Tieren ·       mehr Abgase, Lärm und Staub ·       Anstieg der Bodenversiegelung ·       Zerstörung von Kilometern grüner Hecken ·       Verkleinerung hunderter Gärten ·       Verlust von Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen ·       nachhaltige Veränderung des historischen Charakters der Badesiedlung Dabei ist klar dokumentiert: ·       Sogleich, als Anfang der 2000-er Jahre das Gemeindeprojekt einer flächendeckenden Straßenverbreiterung bekannt wurde, regte sich aus der Bevölkerung massiver Widerstand. ·       BewohnerInnen und Freunde der Badesiedlung sammelten binnen kürzester Zeit rund eintausend Unterschriften gegen das Projekt. ·       Daraufhin schwenkten die Gemeindevertreter um und sicherten den BewohnerInnen der Badesiedlung und den Siedlervereinen in mehreren Gesprächsrunden ausdrücklich zu, von der Straßenverbreiterung Abstand zu nehmen.  Auch heute zeigt sich ein eindeutiges Bild: ·       Gegen die von der Gemeinde entgegen diesen Zusagen Ende Jänner 2026 neu aufgelegten Pläne zur Verankerung 6m breiter Verkehrsflächen im Örtlichen Raumordnungsprogramm wurden aus der Bevölkerung 385 Einwendungen eingebracht. ·       Alle Vereine, welche die Interessen der BewohnerInnen und Freunde der Badesiedlung vertreten (Interessengemeinschaft Dschungeldorf/IGM, Kleingärtnerverein Greifenstein-Altenberg/KGV, Plattform Naturjuwel Altarm, Verein Saubere Badesiedlung und Verein Nein zur Straßenverbreiterung), sind geschlossen gegen das Projekt. ·       Es fanden mehrere Gespräche mit der Gemeindevertretung statt; die Gemeindevertretung hielt jedoch an dem Projekt fest. ·       Daraufhin begann eine breite Mobilisierung; am 26. März 2026 fand vor dem Gemeindeamt eine angemeldete Kundgebung gegen die Straßenverbreiterung statt.  An dieser nahmen rund 150 Menschen, sowohl aus der Badesiedlung als auch aus der gesamten Gemeinde St. Andrä-Wördern, teil. ·       Die Gemeindevertretung spielt die Auswirkungen der Änderung des Flächenwidmungsplans und des Bebauungsplans jedoch herunter und will das Projekt einer flächendeckenden Straßenverbreiterung gegen den Willen der Bevölkerung um jeden Preis durchziehen. Absender: Nein zur Straßenverbreiterung – Verein zur Erhaltung des Lebensraums in der Badesiedlung Greifenstein-Altenberg (Obmann: Rechtsanwalt Hon.-Prof. Dr. Alexander Klauser); ZVR-Zahl 383924958
    2.589 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Alexander Klauser