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Rechenzentrum Stetten: Keine Umwidmung ohne AntwortenAm 5. August 2026 wurden in Ostösterreich die höchsten Temperaturen der Messgeschichte erreicht. In Wien-Stammersdorf, acht Kilometer von Stetten entfernt, waren es 41,0 Grad. Ende Juli lagen knapp 90 Prozent der österreichischen Grundwassermessstellen niedrig oder sehr niedrig. Das Weinviertel ist eine der trockensten Regionen des Landes. Ausgerechnet hier soll ein Rechenzentrum entstehen. Und ausgerechnet hier weiß niemand, wie viel Wasser und Strom es brauchen wird. Was geplant ist Die Gemeinde Stetten will 4,3 Hektar im Betriebsgebiet West von „Grünland-Freihaltefläche" in „Bauland-Sondergebiet-Datacenter" umwidmen: Fläche, die bisher ausdrücklich freizuhalten war, rund sechs Fußballfelder groß. Parallel dazu wird der Bebauungsplan geändert: 45 Prozent Bebauungsdichte und eine höchstzulässige Gebäudehöhe von 25 Metern. Geplant sind drei dreigeschoßige Gebäude mit Frontlängen von 94,6 und 64,5 Metern sowie drei technische Nebengebäude, darunter eine gasisolierte Schaltanlage von 50 Metern Länge. Das der Gemeinde vorliegende Ortsbildgutachte hält selbst fest, dass die bestehende Bebauung im Umfeld den Bauklassen I bis V entspricht (also bis 17 Meter) und dass das Vorhaben „hinsichtlich der Gebäudehöhe von den bestehenden Höhen im Bezugsbereich offenkundig abweicht". Die öffentliche Auflage lief von 27. Februar bis 10. April 2026 – im Gemeindeamt. In der Bürgerinformation der Gemeinde kam das Vorhaben nicht vor. Viele in Stetten haben hiervon letztendlich offiziell nichts davon erfahren. Was niemand weiß Bis heute ist nicht öffentlich, wer hinter dem Projekt steht, wie viel Strom die Anlage beziehen soll, mit welcher Technik sie gekühlt wird, wie viel Wasser sie jährlich verbraucht, wohin die Abwärme geht und wie laut die Kühlaggregate nachts sind. Das ist keine Nebensache. Je nach Kühltechnik liegen zwischen der sparsamsten und der durstigsten Variante zwei Größenordnungen. Im Fall des Google-Rechenzentrums im oberösterreichischen Kronstorf dürfen bis zu 200 Liter pro Sekunde aus der Enns entnommen und täglich Millionen Liter auf bis zu 30 Grad erwärmt zurückgeleitet werden. Stetten hat keine Enns. Solange das Kühlkonzept nicht auf dem Tisch liegt, beschließt der Gemeinderat über etwas, dessen Wasserbedarf er nicht kennt. Warum dieser Standort der falsche ist Das Land Niederösterreich hat im April 2026 eine eigene Rechenzentren-Strategie beschlossen sowie im Juni 2026 diesbezügliche Leitlinien konkretisert, welche eingehalten werden sollen. Darin hält es 30 bis 40 Hektar für ganz Niederösterreich für ausreichend, gibt Brachflächen ausdrücklich den Vorrang vor der grünen Wiese, verlangt ein ganzjährig durchgehendes Abwärmenutzungskonzept sowie die Bevölkerung transparent einzubinden. Dieses Vorhaben auf ausgewiesener Freihaltefläche, über das in der Gemeindezeitung kein Wort stand, erfüllt leider bislang keinen dieser drei Punkte. Dazu kommt: Die bisherige Auflage „Realisierung erst nach einer gemeinsamen Verkehrserschließung mit der Gemeinde Leobendorf" soll gestrichen werden. Die Nachbargemeinde ist unmittelbar betroffen, ohne dass sie entscheidet. Und der wirtschaftliche Ertrag für die Gemeinde ist überschaubar. In Kronstorf entstehen auf 50 Hektar rund 100 Arbeitsplätze und somit zwei je Hektar. Die Kommunalsteuer bemisst sich an der Lohnsumme, nicht an der Investitionssumme. Dem gegenüber stehen 4,3 Hektar Boden, die unwiederbringlich verloren sind. Wogegen wir nicht sind Wir sind nicht gegen Digitalisierung und nicht prinzipiell gegen Rechenzentren. Österreich braucht Rechenkapazität, und es ist besser, sie steht hier als anderswo. Wir sind dagegen, dass eine Gemeinde mit 1.373 Einwohnern eine Entscheidung über 25 Jahre trifft, ohne die Grundlagen dafür zu kennen, und dies zudem in einem Sommer und unter Umfeldbedingungen, in dem die Temperaturrekorde fallen und das Grundwasser sinkt. Wir verlangen nichts, was nicht ohnehin die erklärte Linie des Landes Niederösterreich wäre. Was Sie jetzt tun können Unterschreiben Sie diese Petition und teilen Sie sie. Und wenn Sie in Stetten wohnen und wahlberechtigt sind: Melden Sie sich bei uns, beispielsweise unter der Email-Kontaktadresse --> [email protected] . Für eine Volksbefragung auf Gemeindeebene, welche das NÖ Landesrecht als Instrument der direkten Demokratie vorsieht, braucht es Unterschriften auf Papier, die diese Online-Petition rechtlich nicht ersetzen kann. Wir sagen Ihnen, wo und wie. Quellen: - Kundmachung der Gemeinde Stetten vom 25.02.2026, Verfahren PZ STTT–FÄ13–12838–E und PZ STTT–BÄ2–12883–E - Auflageunterlagen der Gemeinde Stetten samt Ortsbildgutachten nach § 56 NÖ Bauordnung 2014 und Masterplan, beide vom 29.01.2026 - GeoSphere Austria und noe.ORF.at zu den Temperaturrekorden vom 05.08.2026 - BMLUK, „Wasserhaushalt Juli 2026", 05.08.2026 - Strategie Rechenzentren Niederösterreich, April 2026, und Leitfaden Rechenzentren NÖ vom 11.06.2026 - Wiener Zeitung, „Kronstorf: Anrainer:innen kritisieren Googles Baupläne", 14.07.2026 - NÖN Korneuburg, „Umwidmung – Stetten: Massive Kritik an geplantem Datenspeicher", April 2026 - Ein vollständiges Quellendossier mit jeder Zahl, jedem Datum und jedem Link stellen wir auf Anfrage zur Verfügung.536 von 600 UnterschriftenGestartet von Markus Weigl
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ES REICHT- Macht die Schillerstraße für uns alle sicher!WIR müssen uns gemeinsam stark machen und für die Sicherheit in unserem Viertel einstehen. Denn den verantwortlichen Lokalpolitikern ist die Dringlichkeit der aktuellen Situation scheinbar nicht bewusst.285 von 300 UnterschriftenGestartet von Magdalena Bachmann
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Klimakrise: Keine Ausreden mehr – handeln Sie endlich!Kein weiteres apathisches Nicht-Handeln, Blockieren und Negieren. Wir müssen laut werden, wir müssen Druck aufbauen. Unterschreibt und teilt die Petition – fordern wir endlich Taten statt Worte.16.589 von 20.000 UnterschriftenGestartet von Valerie Huber
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ME/CFS: Soforthilfe-Paket für Schwerkranke JETZT!“Wie lebendig begraben” oder “jede Zelle in meinem Körper funktioniert nicht richtig” - so beschreiben Schwerkranke immer wieder ihr Leid mit ME/(CFS). An dieser chronischen Krankheit leiden in Österreich mehr als 70.000 Menschen in unterschiedlicher Form - rund 20 Prozent davon so stark, dass sie nur mehr in ihrem abgedunkelten Zimmer liegen können. Starke Schmerzen, Kraft- und Hilflosigkeit führen zu großer Verzweiflung bei den Betroffenen. ME/(CFS) ist eine körperliche Multisystemerkrankung, die sich mit einer Vielzahl von Symptomen auf den ganzen Körper und seine Fähigkeiten auswirkt. Sie zählt zu den sogenannten PAIS (Postakuten Infektionssyndromen), die nach viralen Infektionskrankheiten wie zum Beispiel COVID-19, vereinzelt aber auch nach traumatischen Ereignissen oder Impfungen. Das Sozial- und Gesundheitssystem versagt derzeit auf ganzer Linie, wenn es darum geht, Betroffenen zu helfen: Nur wenige Ärzt:innen haben bezüglich ME(/CFS) ausreichende Fachkenntnisse, in vielen Bereichen gibt es keine Anerkennung und finanziell ist die Lage prekär. Sterbehilfe wird genehmigt, Versorgung nicht. Denn staatliche Hilfen werden oft verweigert. Gutachter:innen der PVA, die eigentlich für die Auszahlung von Pflegegeld zuständig wäre, stellen ME/(CFS)-Betroffene systematisch unter Generalverdacht, wie eine Medien-Recherche vom Frühjahr zeigt. Die Politik - allen voran die Gesundheits- und Sozialministerin - muss JETZT handeln! Das hier geforderte Soforthilfe-Paket ist dafür ein erster Schritt. Langfristig sind ganzheitliche strukturelle Maßnahmen für soziale Absicherung, stabile Investitionen in die Forschung sowie vollumfängliche medizinische Versorgung unumgänglich.7.156 von 8.000 UnterschriftenGestartet von MUT - ME: Unterstützung und Teilhabe
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Linz braucht eine nachhaltige Lösung für Stadttauben – kein pauschales Fütterungsverbot!Stadttauben sind kein selbst entstandenes „Problem“, sondern die Nachkommen von gezüchteten Haus- und Brieftauben. Der Mensch hat diese Tiere über Jahrhunderte domestiziert und anschließend vielerorts sich selbst überlassen. Deshalb tragen wir auch eine Verantwortung für einen nachhaltigen Umgang mit ihnen. Ein generelles Fütterungsverbot löst die eigentlichen Probleme nicht. Tauben sind standorttreu und verlassen ihre vertrauten Plätze nicht einfach, nur weil ihnen das Futter entzogen wird. Sie suchen weiterhin Brutplätze auf und versuchen, Nahrung zu finden. Ein Verbot führt daher nicht automatisch zu weniger Tauben oder weniger Verschmutzung – es kann sogar dazu führen, dass Tiere geschwächt werden und sich die Situation verschärft. Eine nachhaltige Lösung bietet hingegen das Konzept der betreuten Taubenschläge. Dieses Modell wird bereits in vielen Städten erfolgreich eingesetzt: Die Tauben werden an feste Plätze gelenkt, dort kontrolliert versorgt und ihre Brut wird durch den Austausch der Eier gegen Attrappen tierschutzgerecht reguliert. Das sogenannte Augsburger Modell zeigt seit Jahren, dass Zusammenarbeit zwischen Stadt, Fachleuten und Tierschutzorganisationen funktionieren kann. Durch betreute Taubenhäuser können Populationen langfristig reduziert, Verschmutzungen gezielt verringert und gleichzeitig Tierleid verhindert werden. Auch der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt betreute Taubenhäuser mit Eiertausch als nachhaltige und tierschutzgerechte Lösung für Städte. Statt Menschen zu bestrafen, die sich um diese Tiere kümmern, sollte die Stadt auf Fachwissen und bewährte Konzepte setzen. Wir wünschen uns für Linz eine moderne, verantwortungsvolle Stadtpolitik, die Mensch und Tier gleichermaßen berücksichtigt. Verbote mögen kurzfristig einfach erscheinen – nachhaltige Lösungen entstehen jedoch durch Wissen, Zusammenarbeit und Verantwortung. Unsere Forderung an die Stadt Linz: • Kein pauschales Taubenfütterungsverbot ohne nachhaltige Alternative. • Einrichtung und Ausbau betreuter Taubenschläge nach bewährten Konzepten. • Zusammenarbeit mit Taubenschutz-Expert:innen und engagierten Bürger:innen. • Sachliche Information der Bevölkerung statt weiterer Vorurteile gegenüber Stadttauben. Linz kann zeigen, dass eine moderne Stadt Konflikte nicht durch Verbote löst, sondern durch intelligente und humane Lösungen. Quellen und weiterführende Informationen: • Deutscher Tierschutzbund: Informationen zu Stadttauben, betreuten Taubenhäusern und Eiertausch. https://www.tierschutzbund.de/tiere-themen/wildtiere/stadttauben/ • Kampagne „RespektTaube“ des Deutschen Tierschutzbundes. https://www.tierschutzbund.de/kampagnen/taubenschutzkampagne/ • Informationen zum Augsburger Modell und betreuten Taubenschlägen.336 von 400 UnterschriftenGestartet von Christina Kremser
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Wasserhahn statt Gashahn: Nein zum RAG-Bohrprojekt!Das Rohstoffunternehmen RAG Austria AG plant ab dem Jahr 2027 eine Tiefbohrung nach fossilen Energieträgern (Öl/Gas) mitten in unserem sensiblen Wasserschutzgebiet. Wir, die Bürgerinnen und Bürger sowie die lokalen Brunnenbesitzer, sagen dazu ganz klar: Nicht mit uns! Unser Grundwasser ist das wertvollste Gut unserer Region und unsere direkte Lebensgrundlage. Tiefbohrungen bergen, wie die Praxis zeigt, auch im regulären Betrieb enorme und schleichende Risiken für die Umwelt. Durch die extremen mechanischen Belastungen, Vibrationen und Alterungsprozesse können Mikrorisse im Zementmantel des Bohrlochs entstehen. Die Folge davon: Hochgiftige Stoffe wie Benzol, Toluol, gasförmiges Methan oder tief liegende Schwermetalle können unbemerkt entlang des Bohrlochs nach oben wandern und unser Trinkwasser für Generationen unbrauchbar machen. Es darf nicht sein, dass für die Profite eines Konzerns die Existenz und die Gesundheit unserer Dorfgemeinschaft aufs Spiel gesetzt werden! Wir fordern von den Behörden und unseren gewählten politischen Vertretern, den Schutz der Bevölkerung über die Interessen der Öl-Lobby zu stellen.321 von 400 UnterschriftenGestartet von Andreas Muckenhuber
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Förderung an Moderation knüpfen.Es geht nicht um Zensur und nicht darum, kritische Meinungen zu unterdrücken. Im Gegenteil: Eine gut moderierte Diskussion schützt die Meinungsfreiheit aller, weil sie verhindert, dass Einschüchterung, Beleidigungen und Hass den öffentlichen Diskurs dominieren. Wer öffentliche Mittel erhält, soll auch Verantwortung für die Kommunikationsräume übernehmen, die mit diesen Mitteln betrieben werden. Qualität endet nicht mit dem veröffentlichten Artikel – sie umfasst auch den Umgang mit den Diskussionen, die Medien auf ihren Plattformen ermöglichen. Wir fordern daher, dass die Vergabe von Presseförderungen an nachvollziehbare Standards für die Moderation von Nutzerkommentaren geknüpft wird. Dazu gehören insbesondere: • transparente Netiquetten, • ausreichende personelle und technische Moderation, • rasches Einschreiten bei strafbaren und menschenverachtenden Inhalten, • wirksame Meldeverfahren, • regelmäßige Berichte über die Moderationspraxis.740 von 800 UnterschriftenGestartet von Nicola Werdenigg
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Google Kronstorf: Transparente Gesamtprüfung jetzt!Der US-Techkonzern Google baut in Kronstorf auf einer Fläche von 50 Hektar ein sogenanntes Hyperscale-Rechenzentrum – eines der größten in Europa. Dafür werden rund 70 Fußballfelder wertvolles Ackerland verbaut. [1] Gleichzeitig sind die langfristigen Auswirkungen auf die Enns, das Grundwasser und die regionale Energieversorgung noch nicht ausreichend geklärt. Um die Server des Rechenzentrums zu kühlen, soll Grundwasser aus Brunnen nahe der Enns genutzt werden. Das dabei erwärmte Wasser wird anschließend wieder in den Fluss eingeleitet. Täglich werden dann bis zu 5,8 Millionen Liter auf bis zu 30 Grad Celsius erwärmtes Wasser in die Enns eingeleitet. Google verfügt dafür bereits über eine wasserrechtliche Bewilligung. Und das obwohl die Auswirkungen dieser heißen Wassermengen auf das Ökosystem im Gewässer noch nicht ausreichend untersucht seien. [2] Auch der Strombedarf des Rechenzentrums ist beträchtlich. Nach Einschätzung des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid könnte der jährliche Energieverbrauch im Vollausbau jenem von bis zu 900.000 Haushalten entsprechen. Zum Vergleich: In Oberösterreich gibt es rund 676.000 Privathaushalte. [2] Warum eure Unterschrift so wichtig ist: Keiner dieser Punkte ist nebensächlich – sie alle betreffen unsere Zukunft und unsere Lebensqualität hier in der Region. Wir wollen mitreden, wenn Großprojekte, wie das Rechenzentrum gebaut werden soll. Das Ziel ist nicht technologische Entwicklung zu verhindern, sondern Transparenz, Fairness und demokratische Kontrolle zu sichern. Quellen: [1] https://www.wienerzeitung.at/a/kronstorf-anrainer-innen-kritisieren-googles-bauplaene [2] https://science.orf.at/stories/3236394/ Hier ist noch weiteres Infomaterial für alle die noch mehr zu dem Thema wissen möchten: Klima und Hitze in Oberösterreich: • Land OÖ – Der Klimawandel in Oberösterreich: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/14827.htm • Land OÖ – Fortschrittsbericht 2025: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/Mediendateien/Formulare/Dokumente%20UWD%20Abt_US/kes_fortschrittsbericht_2025.pdf Hitze-Effekt von KI-Rechenzentren: • ResearchGate – The data heat island effect: quantifying the impact of AI data centers in a warming world: https://www.researchgate.net/publication/403073048_The_data_heat_island_effect_quantifying_the_impact_of_AI_data_centers_in_a_warming_world • Studie – Einfluss von Temperatur auf die Mortalität (Hitzewellen): https://storage.googleapis.com/rua-mwv/files/books/43/f61e1fc6-63ee-4aad-8804-c0180db08987.pdf Bodenverbrauch & rechtliche Grundlagen: • AGES – BEAT Studie (Bodenbedarf für Ernährungssicherung in Österreich): https://dafne.at/content/report_release/aa85879d-af0f-4273-a1e2-b7f1d7178d41_0.pdf • RIS – Bundesverfassungsgesetz über die Nachhaltigkeit und den umfassenden Umweltschutz: https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20008504 • Amtsblatt der EU – Europäisches Klimagesetz vom 30.06.2021: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021R1119&from=FR • Lössböden: https://www.bmleh.de/DE/themen/landwirtschaft/pflanzenbau/bodenschutz/boden2021.html54.240 von 75.000 UnterschriftenGestartet von Bürger:innen Initiative Rechenzentrum Kronstorf
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Kein Profit mit unserem Gemeindebau in Wiener Neustadt!Der Gemeindebau in Wiener Neustadt ist eine sozialpolitische Errungenschaft für die Arbeitnehmer:innen. Frau Schmidt lebt seit 40 Jahren in ihrer Gemeindewohnung. Per Brief erfuhr sie, dass diese jetzt verkauft wird. [Falter] So wie Frau Schmidt geht es vielen in Wiener Neustadt: Aktuell verkauft die Stadt den Großteil des Gemeindebaus. Damit veräußert sie nicht nur Wohnungen, sondern auch den öffentlichen Boden. Das darf nicht passieren. Die Folgen des Verkaufs an private, renditeorientierte Akteure sind in anderen Ländern bereits Realität und äußern sich beispielsweise in höheren Mieten und schlechteren Bedingungen für Mieter:innen. Weniger Gemeindewohnungen bedeuten in Zukunft weniger leistbares und sicheres Wohnen. Für die bestehenden Mieter:innen gibt es keine Garantie für eine Verbesserung der Wohnqualität. Darüber hinaus sind Abriss und Neubau der Gebäude mögliche Folgen der Privatisierung. Auch ein Verkauf an gemeinnützige Wohnbauträger, die einen sozialen Auftrag verfolgen und einen wesentlichen Beitrag zum bezahlbaren Wohnen leisten, löst dieses Grundproblem nicht: Die öffentliche Hand verliert den Einfluss auf ihren Wohnungsbestand und damit die Möglichkeit, Wohnen langfristig selbst zu gestalten. Über den Verkauf entschieden hat der Gemeinderat – die Sitzung war nicht öffentlich. Eine Entscheidung, die so viele Menschen heute und in Zukunft betrifft, darf aus Verantwortung gegenüber den Bürger:innen nicht hinter verschlossenen Türen getroffen werden. Die Stadt begründet ihre Entscheidung mit Geldnot und verspricht, mit dem Verkauf die Sanierung der restlichen Wohnungen finanzieren zu wollen. Gleichzeitig stehen seit Jahren Wohnungen leer. Jede fünfte Gemeindewohnung ist unbewohnt, wodurch Wohnraum und Mieteinnahmen fehlen. Günstige und sichere Wohnungen im öffentlichen Eigentum zu opfern, ist fahrlässige Politik, die nicht im Interesse der Bürger:innen handelt. Wiener Neustadt wäre die erste Stadt Österreichs, die ihren Gemeindebau und -boden in diesem Ausmaß verkauft. Das darf kein Vorbild für andere Gemeinden werden. Wir fordern den Gemeinderat auf, den Verkauf unverzüglich zu stoppen. Öffentliches Eigentum – Wohnungen und Boden – muss öffentlich bleiben. Nehmen Sie die Verantwortung gegenüber ihren Bürger:innen ernst und setzen Sie die Erhaltung UNSERES Gemeindebaus an oberste Stelle Ihrer politischen Agenda! Mehr Fakten zum Thema: Zahlen* (Stand Juli 2026): Gemeindewohnungen insgesamt: 2.192 Verkauft werden: 1.580 Im Eigentum der Stadt verbleiben: 610 Leer stehen aktuell: ca. 500 Entwicklung: 2006: Gemeinderatsbeschluss unter SPÖ-Regierung zur Ausgliederung (Verkauf) des Gemeindebaus an die städtische Tochtergesellschaft Immobilien Freizeit Parken GmbH und Übertragung in das Eigentum der IFP GmbH im Rahmen eines Fruchtgenussvertrags [Bericht des Rechnungshofes, S. 200f] 7.10.2025: Gemeinderatsbeschluss zum Verkauf der Liegenschaften im Rahmen der „Neuordnung Gemeindewohnungen 2025“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit [Protokoll der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 7.10.2025] Anschließend: EU-weite offene Ausschreibung zum Verkauf der Liegenschaften [EU tenders] Bis spätestens 2. Quartal 2027: geplante Abwicklung aller Verkäufe *Quelle: Stadt Wiener Neustadt Mehr Infos zum Thema: Am Schauplatz: Das Ende des Gemeindebaus, ORF, 26.3.2026 Matthias Winterer: Gemeindebau im Ausverkauf / Wie Wiener Neustadt sein Tafelsilber verscherbelt, FALTER online, 2.6.2026 Wr. Neustadt verkauf Großteil der Gemeindewohnungen, noe ORF.at, 7.10.2025397 von 400 UnterschriftenGestartet von Gemeindebau-Rettung Wiener Neustadt
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Adaptieren statt demolieren: Für eine intelligente Umnutzung des Amtsgebäudes Michael-Pacher-StraßeIn einer Zeit, in der die Folgen der Klimakrise spürbar sind, Boden- und Ressourcenverbrauch stetig steigen und Salzburg unter einem akuten Mangel an leistbarem Wohnraum leidet, ist der Erhalt bestehender Gebäude wichtiger denn je. Mit einer Studie und architektonischen Konzepten, zeigt die Initiative, dass eine Umnutzung des Gebäudes möglich ist und eine bessere Alternative zum Abriss darstellt. Ergänzende Berechnungen belegen, dass dadurch rund 13.000 Tonnen Stahlbeton erhalten, etwa 3.000 Tonnen CO₂ graue Energie eingespart sowie erhebliche Umweltbelastungen und Abbruch- und Neubaukosten vermieden werden können. Der Erhalt wertvoller Bausubstanz darf kein Nachteil sein, sondern sollte zur selbstverständlichen Alternative werden und mindestens dieselben Chancen erhalten wie ein Neubau. Der Fall Michael-Pacher bietet die Chance, über den Einzelfall hinaus ein positives Signal zu setzen. Öffentliche Gebäude sind ein Vermögen der Allgemeinheit und verdienen einen verantwortungsvollen Umgang. Die Untersuchung der Initiative zeigt die Potentiale des Bestands und belegt, dass der Erhalt des Gebäudes fachlich fundiert, ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich tragfähig ist. Adaptieren statt demolieren ist keine Vision, sondern eine realistische Option.539 von 600 UnterschriftenGestartet von Initiative #michipachererhalten
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Die #Bücherei Ursulinen muss für die Öffentlichkeit erhalten bleiben!Die öffentliche Stadtteilbücherei Höttinger Au ist ein wichtiger und niederschwelliger Bildungs-, Kultur- und Begegnungsort für den gesamten Stadtteil Höttinger Au und darüber hinaus, der auf keinen Fall unwiederbringlich verloren gehen darf! Es gibt in unserem Stadtteil keine Alternative - diese Bücherei ist für uns und unsere Kinder von unschätzbarem Wert! Bitte helft mit eurer Unterschrift, unser Ziel gemeinsam zu erreichen!1.084 von 2.000 UnterschriftenGestartet von Yvonne Peiker
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Für den Erhalt und den Ausbau der Qualität an Niederösterreichs MusikschulenAktuell gibt es zahlreiche Verbandszusammenlegungen die bereits jetzt zu einem Verlust an Vertrauen und zu gefährlichen Personalentscheidungen geführt haben. Ein drastisches Beispiel ist die Entlassung des Standortkoordinators, Lehrers und Orchesterleiters der Musikschule in Wiener Neudorf, der die Institution über 30 Jahre hinweg zu einer zukunftsfähigen und äußerst erfolgreichen Einrichtung entwickelt hat. Dieser Fall zeigt exemplarisch, wie durch Zusammenschlüsse eine zusätzliche administrative Ebene entsanden ist: Statt direkter, kurzer Wege zwischen Schulen und Gemeinde führen Anliegen nun über mehrere Zwischenstationen, was Entscheidungsprozesse verlangsamt und die Verwaltungsprozesse komplizierter anstatt effizienter macht. Solche Entscheidungen werfen ernste Fragen zur strategischen Ausrichtung der MS-Verwaltung auf und sind aus unserer Sicht inakzeptabel. Forderungen: 1. Erhalt bewährter Leitungen: Sicherstellung, dass erfolgreiche Schulleiter:innen und Lehrer:innen nicht aufgrund von Umstrukturierungen oder politischen Vorgaben entlassen werden. 2. Transparente Entscheidungsprozesse: Einführung klarer, transparenter Verfahren bei Personalentscheidungen, um das Vertrauen der Bevölkerung und der Lehrkräfte zu sichern. 3. Einbindung der Betroffenen: Aktive Beteiligung von Lehrkräften, Eltern und Schüler:innen in Entscheidungsprozesse, um deren Perspektiven und Bedürfnisse zu berücksichtigen. 4. Schutz der künstlerischen und pädagogischen Freiheit: Gewährleistung, dass Musikschulen in ihrer künstlerischen und pädagogischen Arbeit weiterhin autonom agieren können, ohne von politischen Vorgaben eingeschränkt zu werden. 5. Verhinderung unqualifizierter Entscheidungen: Sicherstellen, dass keine inhaltlichen Entscheidungen und Planungen in Musikschulen von Politiker:innen oder Verwaltungspersonal getroffen werden, die dazu weder ausgebildet sind noch den notwendigen Einblick in die Anforderungen und Gegebenheiten der Musikschularbeit haben. 6. Erhalt der Musikschulen als offene Bildungseinrichtungen, die für alle Menschen zugänglich sind, unabhängig von Alter, sozialer oder kultureller Herkunft, oder ökonomischen Möglichkeiten. Begründung: Die Bildung im Musikbereich ist nicht nur eine kulturelle Bereicherung, sondern auch eine elementare Grundlage für die persönliche und fachliche Entwicklung junger Menschen. Musikschulen sind essenzielle Orte außerschulischer Bildung — weit mehr als Instrumentalunterricht. Sie entfalten kreative Talente und fördern die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen. Als generationenübergreifende Treffpunkte vernetzen sie Jung und Alt und stärken damit den sozialen Zusammenhalt. Ensemble-Musizieren schult Teamfähigkeit, Disziplin und Empathie und unterstützt nachweislich Gedächtnis, Konzentration sowie emotionale Kompetenz. Musikschulen tragen so maßgeblich zur kulturellen Vielfalt und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Sie sind Orte, an denen Musik, Gemeinschaft, Verständnis und Respekt füreinander erlernt und erlebt werden. All die Dinge die angesichts der weltweiten problematischen Entwicklungen dringend notwendig sind. Durch die aktuellen Veränderungen in der Struktur der Musikschulen, gepaart mit fragwürdigen Personalentscheidungen, ist es von essenzieller Bedeutung, dass wir gemeinsam für den Erhalt und die Verbesserung dieser Institutionen eintreten. Der Verlust von erfahrenen Lehrkräften führt zu einem Qualitätsverlust, der sich negativ auf die Ausbildung der nächsten Generation auswirkt. Gleichzeitig braucht künstlerische-musikalische Arbeit Freiraum, um wirken zu können. Wenn Politik oder Verwaltung ohne fachlichen Einblick über Inhalte oder Personal entscheidet, geht dieser Freiraum verloren. Wir fordern deshalb den Schutz pädagogischer Autonomie und das Einbeziehen der hochqualifizierten Musikschulpädagog:innen und Leitungen. Es steht hier weit mehr auf dem Spiel, als es auf den ersten Blick erscheint. Musikschulen sind nicht nur Lernorte, sondern auch Kulturträger, die Kreativität und Gemeinschaft fördern. Kosteneffizienz als Argument für Verbandszusammenlegungen darf niemals auf Kosten der Qualität gehen; wir müssen sicherstellen, dass musikalische Bildung für alle weiterhin einen hohen Standard hält. Wir appellieren an alle Entscheidungsträger:innen in Niederösterreich, die bedeutende Rolle und Verantwortung, die sie tragen, ernst zu nehmen und gemeinsam mit uns die Musikschulbildung auf hohem Niveau zu sichern. Unterschreibt diese Petition und setzt ein Zeichen für die Zukunft der Musikschulen in ganz Niederösterreich!1.389 von 2.000 UnterschriftenGestartet von Elterninitative Pro Musikschule NÖ
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