• Natur erhalten - Nein zur Straßenverbreiterung 
in der Badesiedlung Greifenstein-Altenberg
    Die Badesiedlung Greifenstein-Altenberg in der Marktgemeinde St. Andrä-Wördern ist eine seit über 100 Jahren gewachsene Siedlung am rechten Donau-Ufer (nunmehr: Donau-Altarm Greifenstein). Seit den 1920-er Jahren bietet sie für sowohl für die BewohnerInnen der wegen der nach wie vor bestehenden Hochwassergefahr auf Stelzen gebauten, teilweise historischen Badehütten als auch für die zahlreichen BesucherInnen aus der Gemeinde und aus Wien und Umgebung, Ruhe und Erholung in naturnaher Umgebung.  “6 Meter breite Verkehrsflächen würden 100 Jahre gewachsenen Lebensraum zerstören, den Autoverkehr erhöhen und beschleunigen und die Sicherheit von FußgängerInnen, RadfahrerInnen und Kinder gefährden.” Den besonderen Reiz dieser Grünoase machen unter anderem die großteils nur 3 bis 4m breiten Wege in der Badesiedlung aus. Diese sind zwar ausreichend dimensioniert, dass sowohl Einsatzfahrzeuge als auch Privat-PKWs und Lieferdienste jedes Haus erreichen können. Durch die Schmalheit der Wege sind Autofahrer jedoch gezwungen, "auf halbe Sicht", also sehr langsam, zu fahren. Das sorgt für effektiven Schutz vor Lärm und Staub und vor allem für eine hohe Sicherheit von FußgängerInnen, RadfahrerInnen, Kindern, und Tieren vor Verkehrsunfällen. Auch die zahlreichen Badegäste schätzen dies sehr. Obwohl dazu weder aus rechtlichen noch aus planerischen Gründen eine Veranlassung besteht, beabsichtigt die Gemeindevertretung von St. Andrä-Wördern derzeit, ein vor rund dreißig Jahren entstandenes und mittlerweile durch verstärktes Umweltbewusstsein längst überholtes Projekt einer flächendeckenden Verbreiterung aller Wege auf mindestens 6m breite Straßen nun im Örtlichen Raumordnungsprogramm zu verankern. Mit der Umsetzung dieses in Zeiten des Klimawandels völlig rückwärtsgewandten Projekts hat die Gemeinde schon begonnen. So verlangt die Bürgermeisterin als Baubehörde 1. Instanz seit Jahren bei jedem Neubau, Umbau oder Zubau den Abbruch von Zäunen und Hecken und das Zurückrücken um teilweise mehrere Meter. Ziel ist, in der gesamten Badesiedlung langfristig 6m breite Straßen entstehen zu lassen. Das bedeutet im Ergebnis: ·       Erhöhung und Beschleunigung des Autoverkehrs ·       Gefährdung der Sicherheit von FußgängerInnen, RadfahrerInnen, Kindern und Tieren ·       mehr Abgase, Lärm und Staub ·       Anstieg der Bodenversiegelung ·       Zerstörung von Kilometern grüner Hecken ·       Verkleinerung hunderter Gärten ·       Verlust von Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen ·       nachhaltige Veränderung des historischen Charakters der Badesiedlung Dabei ist klar dokumentiert: ·       Sogleich, als Anfang der 2000-er Jahre das Gemeindeprojekt einer flächendeckenden Straßenverbreiterung bekannt wurde, regte sich aus der Bevölkerung massiver Widerstand. ·       BewohnerInnen und Freunde der Badesiedlung sammelten binnen kürzester Zeit rund eintausend Unterschriften gegen das Projekt. ·       Daraufhin schwenkten die Gemeindevertreter um und sicherten den BewohnerInnen der Badesiedlung und den Siedlervereinen in mehreren Gesprächsrunden ausdrücklich zu, von der Straßenverbreiterung Abstand zu nehmen.  Auch heute zeigt sich ein eindeutiges Bild: ·       Gegen die von der Gemeinde entgegen diesen Zusagen Ende Jänner 2026 neu aufgelegten Pläne zur Verankerung 6m breiter Verkehrsflächen im Örtlichen Raumordnungsprogramm wurden aus der Bevölkerung 385 Einwendungen eingebracht. ·       Alle Vereine, welche die Interessen der BewohnerInnen und Freunde der Badesiedlung vertreten (Interessengemeinschaft Dschungeldorf/IGM, Kleingärtnerverein Greifenstein-Altenberg/KGV, Plattform Naturjuwel Altarm, Verein Saubere Badesiedlung und Verein Nein zur Straßenverbreiterung), sind geschlossen gegen das Projekt. ·       Es fanden mehrere Gespräche mit der Gemeindevertretung statt; die Gemeindevertretung hielt jedoch an dem Projekt fest. ·       Daraufhin begann eine breite Mobilisierung; am 26. März 2026 fand vor dem Gemeindeamt eine angemeldete Kundgebung gegen die Straßenverbreiterung statt.  An dieser nahmen rund 150 Menschen, sowohl aus der Badesiedlung als auch aus der gesamten Gemeinde St. Andrä-Wördern, teil. ·       Die Gemeindevertretung spielt die Auswirkungen der Änderung des Flächenwidmungsplans und des Bebauungsplans jedoch herunter und will das Projekt einer flächendeckenden Straßenverbreiterung gegen den Willen der Bevölkerung um jeden Preis durchziehen. Absender: Nein zur Straßenverbreiterung – Verein zur Erhaltung des Lebensraums in der Badesiedlung Greifenstein-Altenberg (Obmann: Rechtsanwalt Hon.-Prof. Dr. Alexander Klauser); ZVR-Zahl 383924958
    1.325 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Alexander Klauser
  • Stoppt die Vorarbeiten - Lobau bleibt!
    Es ist wissenschaftlich längst erwiesen: Mehr Straßen führen zu mehr Verkehr, Versiegelung und Umweltverschmutzung. Verkehrsminister Hanke will lieber eine teure Straße bauen, die unsere Natur zerstört und keine Entlastung bringt, als ernsthaft in öffentliche Verkehrsmittel zu investieren. Dabei zeigen uns die aktuellen Ölpreise, dass Verbrenner keine Zukunft haben und wir ganz sicher keine neuen Straßen brauchen. In der Lobau gibt es unzählige einzigartige Tiere und Pflanzen, die Hanke jetzt einbetonieren will. Und das, obwohl noch Gerichtsverfahren gegen den Bau laufen und die Pläne der Regierung wahrscheinlich rechtswidrig sind. Die Wissenschaft ist sich außerdem einig, dass die Lobauautobahn die schlechteste aller Optionen ist.
    2.551 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Fridays For Future Austria Picture
  • Gemeinsam für unser Engelmannsbrunn: Lebensraum erhalten – Sendemast verlegen!
    Direkt hinter den Wohnhäusern an der Wagramkante – einem Ort, den viele von euch wegen seiner einzigartigen Aussicht und ökologischen Vielfalt als „Refugium“ schätzen – plant ein Mobilfunkbetreiber die Errichtung eines massiven Sendemastes. Was steht auf dem Spiel? • Unser Ortsbild: Der Mast würde als dominantes Bauwerk die Silhouette von Engelmannsbrunn dauerhaft beeinträchtigen. Wer unser Dorf besucht, soll Natur und Weinberge sehen, nicht einen Stahlturm als ersten Eindruck. • Natur- und Landschaftsschutz: Die sonnigen Hänge des Wagrams sind sensible Ökosysteme. Ein technischer Eingriff dieser Größenordnung gefährdet das Landschaftsgefüge. • Lebensqualität: Wir wohnen hier wegen der Ruhe und der Unberührtheit der Natur. Diese Qualitäten gilt es für uns und kommende Generationen zu bewahren. Klarstellung: Wir verschließen uns nicht dem digitalen Fortschritt. Wir wissen, dass moderne Kommunikation wichtig ist. Aber: Technik braucht einen verträglichen Platz. Es gibt alternative Standorte, die die Versorgung sichern, ohne unser Ortsbild und diesen sensiblen Naturraum zu zerstören. Warum eine Bürgerinitiative? Das Gesetz (TKG 2021) macht es uns Bürgern schwer, direkt im Verfahren gehört zu werden. Doch gemeinsam sind wir eine Stimme, die man nicht ignorieren kann! Unsere Gemeinde, vertreten durch Bürgermeister Franz Aigner und Ortsvorsteher Christian Mantler, unterstützt unser Ziel voll und ganz. Unser Ziel: Die Verhinderung des Baus an der Wagramkante und die Erarbeitung einer Standort-Alternative in konstruktivem Dialog mit dem Betreiber und der Gemeinde. Bitte unterstützt mich und damit die Marktgemeinde Kirchberg am Wagram: Nur mit breitem Rückhalt können wir gegenüber dem Betreiber und den Behörden wirksam auftreten. Gegenstand: Einspruch gegen die Errichtung einer Mobilfunksendeanlage auf Grundstück 1687, KG Engelmannsbrunn („Wagramkante“). Ziel: Die Unterfertigten fordern die Gemeinde und die Baubehörde auf, alle rechtlichen Mittel (insb. § 56 NÖ Bauordnung 2014) auszuschöpfen, um das Orts- und Landschaftsbild zu schützen und die Errichtung an diesem Standort zu untersagen. Es wird die Prüfung von Alternativstandorten außerhalb des sensiblen Sichtbereiches gefordert. • Verantwortlicher: Stefan Stadler,  3470 Engelmannsbrunn, Dorfstr. 6, [email protected], 0680/2249887
    513 von 600 Unterschriften
    Gestartet von Stefan Stadler
  • Joseph und Victoria sollen in Österreich bleiben!
    Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift dabei, die Aufmerksamkeit der österreichischen Regierung für die Situation von Jojo und Victoria zu bekommen, damit die beiden weiterhin ein geschätzter und wertvoller Teil unserer Gesellschaft bleiben können!
    44.926 von 45.000 Unterschriften
    Gestartet von Sara Schobesberger
  • Wir brauchen Taubblinden-Assistenz JETZT!
    Für eine inklusive Gesellschaft Seit 2010 ist Taubblindheit als eigene Behinderung in Österreich anerkannt, in der EU bereits seit 2004. Trotzdem zählt diese Gruppe von Betroffenen zu den meist benachteiligten Gruppen in der Europäischen Union. Österreich hat sich mit der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten. Wir fordern diese ein. Diese Petition steht für Menschenrechte, Selbstbestimmung und gelebte Inklusion. Assistenz darf kein Luxus sein, sondern muss eine Selbstverständlichkeit für alle Menschen mit Taubblindheit werden – unabhängig davon, wo sie leben oder wie hoch ihr Einkommen ist. Bitte unterschreibe jetzt, um ein starkes Zeichen für Selbstbestimmung, Teilhabe und Gleichberechtigung zu setzen! Taubblinden-Assistenz JETZT – österreichweit, einheitlich und bedarfsgerecht! Was taubblinde und hörsehbeeinträchtigte Menschen sagen: https://www.youtube.com/watch?v=-sbdP1jGPDQ Version leichte Sprache:  https://www.sinnesbehindert.at/aktuelles/
    1.498 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Karen Loidl
  • Kulturelle Katastrophe in der Steiermark verhindern - Die ORF Landesabgabe muss bleiben!
    Die FPÖ hat im Wahlkampf angekündigt, die ORF-Landesabgabe abzuschaffen – was sie nun für 2027 tatsächlich umsetzen will. Durch diese Abgabe (früher als „Kulturschilling“ bekannt) werden pro Jahr etwa 30 Millionen Euro eingehoben, die zum Großteil für Kunst und Kultur, aber auch für den Sport verwendet werden. Auf diese Einnahmen zu verzichten, ist angesichts der angespannten budgetären Situation der Steiermark politisch unverantwortlich. Bislang fehlt jede konkrete Planung, ob und wie dieser massive Einnahmenausfall kompensiert werden soll. Für den Kulturbereich ist dieses Geld entscheidend. Hier geht es um fast ein Drittel des gesamten Budgets. Aber auch im Sport ist die Abgabe ein wichtiger Baustein. Werden diese Mittel nicht oder nicht vollständig ersetzt, droht die Zerstörung der steirischen Kunst- und Kulturlandschaft und eine existenzielle Gefahr für die Sportförderung. Es wird alle betreffen: von großen Festivals bis zur freien Szene, von den Bühnen bis zu den Museen, von Volkskultur und bis zu Sportvereinen – alles, was die Steiermark kulturell und sportlich stark macht, steht auf dem Spiel. Der Schaden hätte irreparable Folgen für den kulturellen Reichtum und die Gesundheit der Gesellschaft, für Spitzensport, Tourismus, Kreativwirtschaft, Hotellerie und Universitäten, kurz: für den gesamten Standort. Das Land Steiermark hat sich vorgenommen, im nächsten Jahr 100 Millionen Euro einzusparen. Dieser Fehlbetrag würde sich durch die Abschaffung der Landesabgabe um weitere 30 Millionen erhöhen. Unter dem Vorwand der Budgetknappheit droht so eine Aushöhlung von Kunst, Kultur und Sport in der Steiermark – ein Vorhaben, das nicht zuletzt den autoritären Umbau des Landes begünstigen und einen schweren Schlag gegen die offene, vielfältige Gesellschaft bedeuten könnte. Über Jahrzehnte hinweg hat insbesondere die ÖVP die kulturelle Entwicklung des Landes mitgestaltet. Ihr kulturpolitisches Commitment hat dazu beigetragen, die Steiermark zu einem vielfältigen und international anerkannten Kulturland zu machen. Umso wichtiger ist es, dass sie es als Koalitionspartner nicht zulässt, dass ein zentraler Eckpfeiler dieses Reichtums leichtfertig zerstört wird.
    8.028 von 9.000 Unterschriften
    Gestartet von Plattform Kulturlandretten
  • Ottensheim: Hotelbau sorgfältig prüfen - Rodlgelände als Naherholungsgebiet erhalten!
    Das Naherholungsgebiet Rodlgelände ist das erweiterte Wohnzimmer von Ottensheim. Es ist ein Raum ohne Konsumzwang, an dem Begegnung ganz selbstverständlich entstehen kann. Hier werden Feste gefeiert, die Natur genossen und Sport betrieben. Menschen jeden Alters nutzen täglich die großen Wiesenflächen, den Zugang zum Fluss, den Spielplatz und die Sportanlagen. Für viele von uns – insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner der nahegelegenen Wohngebiete mit wenig privaten Grünflächen – ist dieses Gebiet ein unverzichtbarer Teil unserer Lebensqualität. Es ist kein beliebiger Grünraum, es ist Teil unseres Alltags, in dem wir Erholung und Ausgleich finden.   Aktuell wird in unmittelbarer Nähe des Rodlgeländes, am Schlossberg, die Errichtung eines Hotels mit rund 100 Zimmern, Gastronomie und Spa-Bereich diskutiert - das entspricht von der Größe in etwa dem AVIVA-Hotel in St. Stefan am Walde (102 Zimmer, mehr als 100 Meter Länge, sechs oberirdische Etagen). Zwischen dem denkmalgeschützten Schloss Ottensheim und der renaturierten Rodlmündung liegen nicht einmal 200 Meter Luftlinie - und genau hier soll das Hotel entstehen. Das Projekt würde in den geplanten Dimensionen nicht nur das Landschaftsbild und die Atmosphäre am Rodlgelände stark verändern, sondern auch Fragen der sicheren Verkehrsführung, Infrastruktur und der langfristigen Nutzung dieses Naherholungsraums aufwerfen. Eine nachhaltige Ortsentwicklung berücksichtigt sowohl wirtschaftliche Chancen als auch die Lebensqualität der Bevölkerung. Wir bitten daher die politischen Entscheidungsträgerinnen und -träger unserer Gemeinde, die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in diesem Prozess ernsthaft zu berücksichtigen.
    1.646 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Irmtraud und Bernhard Lichtenberger
  • Fußgängerzone am Schillerplatz!
    • Diese 30er Zone dient nicht der Durchfahrt, da die Schnellstraße am Getreidemarkt parallel verläuft, sondern der Suche nach Parkmöglichkeiten. • Es gibt eine öffentliche Parkgarage in der Elisabethstraße. • Gegenüber vom Park ist das Gebäude der Akademie, das fast ausschließlich von Leuten besucht wird, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Weil es dementsprechend zu wenig Fahrradstellplätze zwischen der Akademie und dem Park gibt, werden die Gehsteige verwendet und damit versperrt. • Die Müllabfuhr und Lieferanten benutzen den Nebeneingang in der Makartgasse. • Aufgrund seiner historischen Bedeutung und dem Weg ins Zentrum der Stadt, wird der Schillerplatz oft von TouristInnen überquert und zu Veranstaltungen wird die Straße ohnehin oft gesperrt und umgeleitet. • Fahrende und parkende Autos zerstören die Ästhetik des Gebäudes und die Ruhe einer grünen Oase. 
    123 von 200 Unterschriften
    Gestartet von philipp muerling Picture
  • Gemeinsam für die OVS Lange Gasse - jetzt umsetzen!
    1. Die Betreuungssituation im 8. Bezirk ist unzureichend: • Es gibt im Bezirk keinen städtischen Hort! Private Horte sind für viele Familien - besonders mit mehreren Kindern - finanziell kaum machbar.​  • Viele Familien entscheiden sich gar nicht mehr für Halbtagsschulen, weil diese mit heutigen Arbeitsrealitäten schwer vereinbar sind. • Der Zulauf zu bestehenden offenen Ganztagsschulen zeigt, dass es sich um ein strukturelles Problem handelt, nicht um einzelne Ausnahmefälle. Der 8. Bezirk ist ein urbaner, familienreicher Bezirk. Fehlende Betreuungsangebote führen dazu, dass Familien wegziehen oder sich gegen (weitere) Kinder entscheiden. Ganztagsschulen erhöhen die Lebensqualität, stärken den Bildungsstandort und machen den Bezirk langfristig attraktiv. 2. Warum die VS Lange Gasse? Die Volksschule Lange Gasse ist eine etablierte Schule mit engagiertem Kollegium. Die Umstellung auf eine offene Ganztagsschule war bereits geplant, scheiterte jedoch an Budgetkürzungen und fehlenden personellen Ressourcen. Angesichts der übervollen Anmeldelisten an der OVS Zeltgasse und der angespannten Hortplatz- Situation bleibt damit der naheliegendste Lösungsweg ungenutzt: Durch die zeitnahe Umwandlung der VS Lange Gasse in eine offene Ganztagsschule (OVS) könnten zusätzliche ganztägige Plätze geschaffen werden. Die Bereitschaft der Bezirksvorstehung Josefstadt, den notwendigen Umbau im Budget 2027 vorzusehen, ist ein wichtiges Signal. Jetzt braucht es die entsprechende Priorisierung durch die MA 56 und die Bildungsdirektion Wien. 3. Ganztagsschule als Chance für Kinder, Familien und Bezirk Vereinbarkeit und Gleichstellung Ganztägige Schulformen sind eine wesentliche Grundlage dafür, dass beide Elternteile erwerbstätig sein können. Sie sind eine zentrale Voraussetzung für die finanzielle Eigenständigkeit von Familien und reduzieren langfristig soziale Folgekosten. Ohne passende Angebote bleibt Gleichstellung oft ein Anspruch auf dem Papier, insbesondere, weil nach wie vor ein Großteil der Sorgearbeit von Frauen getragen wird. Integration und Bildungsgerechtigkeit Ganztagsschulen leisten einen zentralen Beitrag zur Integration. Kinder mit Migrationsbiografie profitieren von gemeinsamer Lern- und Betreuungszeit, sprachlicher Förderung und sozialem Austausch. Wenn sich arbeitende Eltern jedoch keine Hortbetreuung leisten können, verbringen manche Kinder ihre Nachmittage alleine zu Hause. Wer Integration fordert, muss die Voraussetzungen dafür jetzt schaffen! Volkswirtschaftliche Vernunft Früh investierte Mittel in Bildung und Betreuung verhindern spätere „Reparaturkosten“ durch Bildungsdefizite, erhöhten Unterstützungsbedarf oder geringere Erwerbsbeteiligung. Ganztagsschulen sind eine sinnvolle Investition in die Zukunft des Bezirks und der Stadt. 4. Unsere konkreten Forderungen Wir ersuchen die zuständigen Stellen und politische Verantwortungsträger:innen nachdrücklich, 1. die geplante Umwandlung der Volksschule Lange Gasse in eine offene Ganztagsschule bis spätestens September 2027 verbindlich umzusetzen. 2. den dafür notwendigen Umbau rechtzeitig zu planen und zu finanzieren und mit klaren Lösungen für eine mögliche Versorgungslücke der Kinder des KIWI-Horts Lange Gasse im Sommer 2027, sowie einer gesicherten Ferienbetreuung für die zusätzlichen Ganztagsschulkinder in den darauffolgenden Jahren zu junktieren. 3. die erforderlichen personellen Ressourcen (Lehr- und Freizeitpädagog:innen sowie Unterstützungspersonal) sicherzustellen, damit ein qualitativ hochwertiger ganztägiger Betrieb möglich ist. 4. den strukturellen Bedarf an ganztägiger Bildung im 8. Bezirk anzuerkennen und bei weiteren bildungspolitischen Entscheidungen mitzudenken.
    343 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Zukunft Lange Gasse
  • Wiedereinführung des Damensaunatages im Telfer Bad
    Unterschreibt und teilt diese Petition bitte,  denn jetzt bewegen wir alle, Frauen und Männer etwas. Wir Frauen haben ein Grundrecht auf einen geschützten, öffentlichen Raum. Im Jahr 2026 sollte also ein Damentag in der Telfer Sauna selbstverständlich sein. Für junge und alte Frauen, dicke und dünne Frauen, operierte Frauen, missbrauchte Frauen, gläubige Frauen, Frauen nach Krebstherapien, sehr junge, noch minderjährige, schützenswerte Frauen in der Pubertät, schüchterne Frauen, ALLE Frauen ! Alle Frauen brauchen dringend einen geschützten Ort im öffentlichen Raum. Für die Gesundheit und Gesunderhaltung, für den Austausch und die gegenseitige Bestärkung unter Frauen, für die Vernetzung und zur besseren Interaktion und Integration zwischen Frauen aller Glaubensrichtungen und sozialer Schichten.
    732 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Karin Larcher
  • Sicherung der bestehenden, hoch qualitativen Angebote des JUZ STAW mit unseren Profis!
    Die Politik ist gerade kompromiss- und kommunikationslos dabei alles einzusparen, was in dieser Region für soziale Gerechtigkeit und Gesundheit einsteht. Lassen wir uns nicht von ihren Schlagworten "Evaluation" und "Dinge auf neue Beine stellen" blenden!  Wenn es doch das gleiche Budget für soziale Arbeit gibt für 2026, wo steht dann der inhaltliche Plan? Wer sichert die Qualität und das Know-how von der bisherigen Kinder- und Jugendarbeit im Ort?
    348 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Julia R.
  • Lohngerechtigkeit jetzt! - Offen reden über Löhne!
    Im internationalen Vergleich liegt Österreich innerhalb der EU am vorletzten Platz. Österreich ist also unrühmlicher Vize-Europameister bei Lohndiskriminierung. Vergleicht man die Löhne von in Vollzeit beschäftigten Frauen* und Männern in Österreich, so sind die der Frauen* im Schnitt um 12%-18% niedriger. Sogar im öffentlichen Dienst beträgt der Gender-Pay-Gap 7,6%. Im Jahr 2024 waren 2,2 Millionen Frauen* im Alter von 15 bis 64 Jahren erwerbstätig. Die Unterschiede in Branchen mit höheren Löhnen sind höher als in Branchen mit niedrigen Löhnen. Es gibt keine Branche, in der Frauen* mehr verdienen als Männer.  Und was bedeutet dies für Frauen*? Laut der Berechnung des OECD Gender-Wage-Gaps 2024 verlieren vollzeitbeschäftigte Frauen* durchschnittlich 9.046 Euro pro Jahr. Das sind in Summe etwa 9,73 Mrd. Euro im Jahr, die den Frauen* vorenthalten werden. Tatsächlich ist dieser Betrag noch viel höher, weil die Löhne der teilzeitbeschäftigten Frauen* in dieser Berechnung nicht berücksichtigt sind. Damit fördert man Frauen*armut, schwächt Familiensysteme und Frauen* generell. Die Bundesregierung verhandelt derzeit u.a., ab wie vielen Mitarbeiter*innen die Berichtspflicht für Unternehmen schlagend wird. Da nicht davon auszugehen ist, dass Unternehmen freiwillig für Lohngerechtigkeit sorgen, ist es von enormer Bedeutung, dass die Berichtspflicht für Unternehmen schon ab 25 Mitarbeiter*innen schlagend wird, da dadurch wesentlich mehr Arbeitnehmer*innen von der Richtlinie profitieren werden. 
    875 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Politfrauen 51%