• Natürliche Intelligenz stärken - mit fundiertem Sprachunterricht
    Sehr geehrter Herr Minister Wiederkehr! Bezugnehmend auf Ihre in den Medien publik gemachten Pläne, in den Fächerkanon der AHS einzugreifen und Stundenkürzungen in Latein sowie den zweiten lebenden Fremdsprachen zugunsten von KI und Demokratiebildung vorzunehmen, ist es uns als betroffener Fachgruppe ein Bedürfnis, Ihnen unsere großen Bedenken zu übermitteln. Was ist der Wert eines fundierten Sprachunterrichts? Wir leben in einer globalisierten Welt tiefschürfender Umbrüche, Machtgefüge verschieben sich, Sprache wird von politischen Akteuren zunehmend als Instrument missbraucht – zur Verschleierung oder Verdrehung von Realitäten, zur Polarisierung und Manipulation. Angesichts dieses Hintergrunds kommt dem Sprachunterricht gerade heute eine immense Bedeutung zu. Es geht darum, Kinder und Jugendliche im Umgang mit Sprache zu sensibilisieren, sie zur aufmerksamen, kritischen und reflektierten Auseinandersetzung mit Sprache anzuleiten und ihnen Sprache als Mittel des respektvollen Kommunizierens, frei von Vorurteilen und Diskriminierung, bewusst zu machen und näherzubringen. Und genau diese Sprachsensibilität ist Voraussetzung für eine verantwortungsvolle und kritische Nutzung der Künstlichen Intelligenz. Was ist der Wert von Mehrsprachigkeit? Ein chinesisches Sprichwort besagt: „Eine Sprache zu lernen bedeutet, mehr als ein Fenster zu haben, durch das man auf die Welt schauen kann“. Der Spracherwerb darf nicht auf das Beherrschen von Grammatik, Lexik und Syntax reduziert werden.   Jede Sprache eröffnet Zugänge zu fremden Kulturen, Traditionen, zu anderen Denkweisen, zu neuen Sichtweisen auf die Welt. Die einer Sprache zugrundeliegende Struktur beeinflusst das Denken ihrer Sprecherinnen und Sprecher, somit hilft Mehrsprachigkeit, Barrieren abzubauen, sie fördert das Verständnis für Andersartigkeit und stärkt Empathie und emotionale Intelligenz. Darüber hinaus ist Mehrsprachigkeit  ein zentrales Element der Sprachenpolitik der EU, zu deren Ziel es zählt, dass alle EU-Bürgerinnen und Bürger neben der Muttersprache noch zwei Fremdsprachen beherrschen. Es braucht die natürliche, die menschliche Intelligenz, um die künstliche Intelligenz sinnvoll nutzen und ihre Risken entlarven zu können. Warum ist die Einführung neuer Fächer wie “Informatik und künstliche Intelligenz” und “Medien und Demokratie” nicht zielführend? Im derzeit gültigen Lehrplan für die AHS Oberstufe sind Medienbildung, Informatische Bildung und Politische Bildung unter dem Begriff der “übergreifenden Themen” verankert. In der Auseinandersetzung mit ihnen – indem sie integrativ und fächerübergreifend unterrichtet werden – sollen nachhaltige, kontextualisierte Kompetenzen gefördert werden. Auch in den Entwürfen für den neuen Lehrplan AHS Oberstufe wird  Medienbildung und Demokratiebildung ein hoher Stellenwert beigemessen. Und ganz bewusst sind diese Themen in alle Fächer eingebettet und damit in Verbindung mit fachspezifischen Inhalten zu behandeln. Losgelöst von fachlichen Kontexten würden die neuangedachten Unterrichtsgegenstände zu inhaltlich entleerten und didaktisch fragwürdigen Konstrukten führen. Wie wird Qualität gesichert? Qualitätvoller Unterricht setzt eine fundierte Ausbildung der Pädagog*innen voraus. Dazu braucht es nach wissenschaftlichen Kriterien konzipierte Studiengänge. Zaubert man, wie schon bei der Digitalen Grundbildung, ein neues Fach ohne ausreichende strukturelle Vorbereitung aus dem Hut, stiehlt man den Lernenden wertvolle Unterrichtszeit, die an sich der humanistischen Bildung, der Persönlichkeitsentwicklung und der Förderung selbstständigen Denkens vorbehalten sein sollte, um unsere Jugend für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters zu wappnen. Welche pragmatischen Folgen hätten die Änderungen fürs System? Insbesonders die Stundenkürzung in den zweiten lebenden Fremdsprachen hätte gravierende Konsequenzen für das aktuelle Schulsystem. Mit 10 Wochenstunden kann das angestrebte Kompetenzniveau B1 nicht erreicht werden. In weiterer Folge müsste die SRDP für die Kurzform auf A2 abgesenkt werden, was allerdings Jahre an Vorlaufzeit erfordert.  Aufgrund der angeführten Bedenken verwahren wir uns gegen die Umsetzung der von Ihnen propagierten Maßnahmen, die uns populistisch und unausgereift anmuten – und unser Bildungssystem der Mittelmäßigkeit anheimgeben würden.
    10.304 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Verena Gundacker
  • Stoppt den Lärm und die Raser – Für ein lebenswertes/ruhigeres Wohnen in Ried im Innkreis.
    Ruhe und Erholung ist ein Grundrecht für jeden Menschen, auch in der Stadt Ried. Schlafstörungen, Nervenleiden, unruhig sein, können durch Lärm verstärkt werden. Jeder braucht Ruhe um Entspannen zu können um sein Wohlbefinden zu stärken.  Ruhe steigert die Lebensqualität und beruhigt so manche gestressten Mitmenschen. Leite diese Petition weiter, teile sie mit deinen Freunden, Kollegen ,  sie sollen uns bitte zahlreich unterstützen.  Vielen Dank, Alfred Weißl
    37 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Alfred Weißl
  • Latein ist kein Luxus - es ist Bildung
    Latein ist kein Sprachunterricht, sondern steht für unser kulturelles Erbe und unsere kulturelle Identität. Es ist Basis für unser Denken - und fördert es mannigfaltig. Als Europäer:in und Österreicher:in  begegnet man Latein und Griechisch täglich: in Alltagsbegriffen (Gymnasium, Republik, Demokratie, Ministerium), in den unterschiedlichsten Bereichen und deren Fachbegriffen aber vor allem im Denken und Handeln (Logik) unserer Zivilisation. Latein und KI sind nicht gegeneinander auszuspielen - Latein ist die Basis für die bestmögliche und einzigartige Weiterentwicklung einer modernen Zivilisation. Auch ein Wettbewerbsvorteil für den Standort Österreich - und Europa. 
    41.811 von 45.000 Unterschriften
    Gestartet von Nina Hoppe Picture
  • Sichere Gesundheitsversorgung in OÖ braucht Entlastung für die Beschäftigten der Ordensspitäler
    Das Arbeitstempo im Krankenhaus ist in den letzten Jahren massiv gestiegen. Die Patient:innen werden mehr, das Personal weniger. Viele von uns sind am Limit. Immer mehr brechen die Ausbildung ab oder müssen aus dem Beruf aussteigen. Nur ein Drittel von uns kann noch in dieser Vollzeit arbeiten. 40 Wochenstunden sind kein Naturgesetz! Über 80 Prozent von uns sind Frauen. Viele von uns haben doppelte Verpflichtungen, im Beruf und in der Familie. Umso mehr braucht es eine Arbeitszeitverkürzung und einen fairen Teuerungsausgleich.   Wir halten den Inflationsausgleich außerdem für geboten, denn die Arbeit ist mehr geworden und die Berufe im Krankenhaus müssen dringend attraktiver werden!  Auch unsere Patient:innen spüren, wenn wir nicht mehr können. Die Wartezeiten für Behandlungen werden immer länger, Betten müssen wegen Personalmangel gesperrt werden, das Fehlerrisiko steigt.  Um langfristig für alle Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher da sein zu können, brauchen wir eine stufenweise Reduktion der Arbeitszeit. Nicht aus Bequemlichkeit. Nicht aus Luxus. Sondern weil es anders nicht mehr geht. Um für euch und eure Lieben auch in Zukunft so gut sorgen zu können, wie ihr es verdient. Aber dafür brauchen wir jetzt euch: Unterstütze unsere Petition! Wir für euch. Ihr für uns. Denn mehr von uns ist besser für alle! 
    12.365 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Sandra Weilnböck
  • Rettet das Waldbad Pulkau – Für unsere Gemeinde und Arbeitsplätze!
    Die Schließung hat weitreichende negative Folgen für unsere Gemeinde: • Verlust eines wichtigen Naherholungsortes: Das Waldbad ist nicht nur ein Ort der Erholung, sondern auch ein Treffpunkt für Familien, Kinder und Senioren. Es trägt wesentlich zur Lebensqualität in Pulkau bei. • Bedrohung lokaler Arbeitsplätze: Mit der Schließung des Waldbads ist auch die Zukunft des Badebuffets gefährdet. Die Betreiberin, Claudia Silberbauer, steht vor der Herausforderung, den Betrieb ohne das Waldbad nicht aufrechterhalten zu können. Dies gefährdet Arbeitsplätze in unserer Region. • Einschränkung der Freizeitmöglichkeiten für Familien, Jugendliche und Urlauber • Wegfall eines gesundheitsfördernden Angebots • Mögliche Abwanderung von Vereinen oder Schwimmkursen • Schwächung der regionalen Identität und Lebensqualität sowie der lokalen Wirtschaft
    1.776 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Claudia Silberbauer
  • Schutz für Rojava – Sicherheit für Europa!
     „Schutz für Rojava – Sicherheit für Europa“ fordert die österreichische Bundesregierung auf, sich im Rahmen der EU und der Vereinten Nationen aktiv für Deeskalation, den Schutz der Zivilbevölkerung und eine klare menschenrechtliche Strategie in Nord- und Ostsyrien einzusetzen. Die anhaltende Destabilisierung der Region gefährdet nicht nur Millionen Zivilist:innen, sondern birgt auch sicherheitsrelevante Risiken für Europa – insbesondere durch ein mögliches Wiedererstarken extremistischer Netzwerke. Gleichzeitig verschärfen Angriffe auf zivile Infrastruktur die humanitäre Lage erheblich. Die Petition appelliert an Österreich, seiner humanitären und politischen Verantwortung gerecht zu werden: durch diplomatische Initiativen, eine kohärente Mittelverwendung im Einklang mit Menschenrechten sowie durch die gezielte Einbindung lokaler ziviler Akteure. Ziel ist es, langfristige Stabilität, den Schutz der Bevölkerung und nachhaltige Sicherheit zu fördern.
    1.339 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Kamran Ghaderi
  • Keine öffentlichen Gelder für Schützenvereine, die Frauen ausschließen.
    Vereine, die Frauen pauschal ausschließen, dürfen nicht mit Steuergeld unterstützt werden. Im Jahr 2025 hat das Land Tirol 300000€ an Förderungen für Heimat- und Brauchtum ausgegeben, davon eine wesentliche Summe für das Schützenwesen. Wir fordern daher, dass öffentliche Förderungen, Subventionen und Sachleistungen ausgesetzt werden, solange Frauen von gleichwertiger Teilnahme ausgeschlossen sind. Tradition rechtfertigt keine Diskriminierung. Steuergeld muss allen zugutekommen.
    1.346 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Magdalena Kurz
  • Kältetelefon/Kältebus für Linz
    Warum sind wir, als drittgrößte Stadt Österreichs, im Schnitt beinahe am schlechtesten darauf vorbereitet, wohnungslosen Menschen im Winter akute Hilfeleistungen zu gewähren? Warum gibt es für besorgte Bürger*innen keine erreichbare Anlaufstelle, bei der man sich auf schnelle, unmittelbare Hilfeleistungen verlassen kann? Wen kontaktiert man in Situationen, an denen die Verantwortung von Polizei und Rettung an ihre Grenzen zu stoßen scheint? Jene Notschlafstellen, die im urbanen Raum existieren, sind im Winter gern ausgelastet - zudem möchten oder können nicht alle wohnungslosen Menschen in derartigen Einrichtungen untergebracht werden.  Auch, wenn man beim derzeit spärlich besetzten Kältetelefon eine Nachricht hinterlässt oder ein Mail schreibt, hat man als Anrufer*in keine Garantie darauf, ob und vor allem wann Hilfe für die Betroffenen kommt. Das ist problematisch, weil bei Minusgraden auch wenige Stunden einen Unterschied machen können - zudem wechseln Obdachlose auch gelegentlich ihren Standort bzw. Schlafplatz.  Ein erreichbares Kältetelefon, oder ein mobiler Kältebus sind präventive, humane und vergleichsweise kostengünstige Maßnahmen und können dazu beitragen, Todesfälle oder schwere gesundheitliche Schäden zu minimieren. “The greatness of a civilization can be judged by how it treats its weakest members”
    728 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Marlene Mayrhofer
  • Einheitliches Handyverbot in den Schulen endlich umsetzen.
    Die notwendigen gesetzlichen Bestimmungen dürfen nicht durch abweichende Regelungen in einzelnen Schulen und unterschiedliche Handhabung von Lehrpersonen aufgeweicht oder gar konterkariert werden.    Die Schulen sollen ein geschützter Raum für unsere Kinder werden, in dem  • problematisches Online-Verhalten verhindert wird und • unkontrolliertem Internetkonsum Einhalt geboten wird, und somit • die Handysucht zumindest im Schulalltag ein paar Stunden zur Ruhe kommt. Eine rigorose Durchsetzung eines erweiterten Handyverbots würde die Schule zu einem sicheren Raum machen, in dem niemand - weder Schüler/Schülerinnen noch Lehrpersonal - Sorge haben müssen, insbesondere • unerlaubt in Ton und Bild aufgenommen zu werden,  • dass Aufnahmen in Sozialen Medien oder Chats geteilt werden, und • Internetquellen und KI-Systeme für das Vortäuschen von Leistungen - Schummeln - benutzt werden.  • und es würde enormen sozialen Druck von den Kindern und Jugendlichen nehmen, etwas zu verpassen bzw. nicht Teil der Gruppe zu sein. Eine rigorose Durchsetzung eines erweiterten Handyverbots würde auch uns Eltern helfen, unseren Kindern einen sinnvollen Umgang mit Smartphones und dem Internet beizubringen und unsere Verantwortung als Eltern gewissenhaft wahrnehmen zu können. 
    1.053 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Fahmy Aboulenein-Djamshidian
  • NEIN zu einer weiteren Spedition in Salzburg Schallmoos - deshalb JA zu einer behördlichen BAUSPERRE
    In allen politischen Ankündigungen sowie im Entwurf zum Räumlichen Entwicklungskonzept (REK) der Stadt Salzburg für die nächsten 25 Jahre wird Schallmoos als zentrales Pionierviertel für eine angepasste Mischnutzung skizziert. Schallmoos soll zu einem begrünten, lebenswerten Stadtteil, mit urbanem Wohnen und wohnverträglichem Gewerbe mit wertvollen Arbeitsplätzen für Salzburger:innen werden. Vorrang sollen Betriebe haben, die – nach dem Konzept der „produktiven Stadt“ – der städtischen Wirtschaft und Versorgung dienen. Für eine klimafitte Weiterentwicklung sollen in Schallmoos Räume für aktive Mobilität, verkehrsberuhigte Alleen, Baumreihen und Grünflächen geschaffen werden. ABER: Während die Stadtpolitik und die Bevölkerung noch diskutieren, droht die RABEN GROUP Fakten zu schaffen – mit einem Projekt, das im völligen Widerspruch zu diesen Zielen steht und nicht im öffentlichen Interesse ist!  Der Stadtteil Schallmoos leidet bereits jetzt unter dem massiven LKW-Schwerverkehr, der unaufhörlich über den Schulweg und am Wohngebiet, an den wenigen Naherholungsflächen und an einem Sportplatz vorbei rollt. Nach der im Bau befindlichen Erweiterung des Speditionsunternehmens wird bei GEBRÜDER WEISS mit weiteren 250 LKWs/Tag gerechnet, die RABEN GROUP gibt für das geplante Projekt zumindest 120 LKWs/Tag an.  Mit An- und Abfahrt sind durch GEBRÜDER WEISS und RABEN GROUP gesamt zusätzliche 740 LKW-FAHRTEN pro TAG zu erwarten.  Die Auswirkungen auf die Schulwegsicherheit, den Stadtverkehr, die Gesundheit und die Umwelt durch den Logistikbetrieb der GEBRÜDER WEISS im Endausbau sind noch nicht absehbar, schon ist eine weitere Spedition in Planung. Wertvolle Flächen im Stadtgebiet werden verschwendet! Pro 250 m² Betriebsfläche würde nur ein Arbeitsplatz entstehen – andere Gewerbearten könnten viel mehr Arbeitsplätze schaffen! Die unterzeichnenden Personen (ab 16 Jahren, Hauptwohnsitz in Salzburg) unterstützen die Forderung der Initiative „Zukunft Schallmoos“ und sagen JA zu einer Nachdenkpause für Politik und Bevölkerung – JA zu einer behördlichen BAUSPERRE, wie in § 21 des Raumordnungsgesetzes vorgesehen, auf dem Grundstück KG 56513 Gnigl GST-NR 76/13.  Die Politik soll die Zeit der Bausperre nützen, um zu überprüfen, ob das Speditionsprojekt zu den städteplanerischen Zielen für Schallmoos passt und das Gespräch mit der Bevölkerung suchen. Es ist Zeit für echte Planung und Bürgerbeteiligung, um die Weichen für eine lebenswerte Zukunft in Schallmoos zu stellen!
    272 von 300 Unterschriften
    Gestartet von Anna Glaeser
  • Petition zum Erhalt des Turnsaals MS1 Bad Goisern Kurparkstraße 4 für alle Goiserer Vereine
    Der Turnsaal MS1 bildet mit Sportplatz, Motorikpark, Spielplatz, Eisbahn und Schwimmbad in Verbindung mit dem Kurpark ein einzigartiges Sport- und Erholungsangebot. Auch Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Die Pläne für die Zusammenlegung der beiden Mittelschulen sehen den Ersatz-Neubau eines deutlich kleineren Turnsaals im Tiefgeschoss am neuen Standort Schmiedgasse 13 vor. Aktuell wird der Turnsaal MS1 nicht nur für Schule und Hort, sondern auch durch zahlreiche Vereine für Fußball, Floorball, Volleyball, Geräteturnen, Bogenschießen, Lauftraining, Tennis u.v.m. genutzt. Diese Sportarten bzw. Gruppen sind auf eine große Turnsaalfläche angewiesen. Durch den Wegfall des Turnsaals MS1 wird es zu einem Engpass bei der Turnsaalfläche kommen. In einer Besprechung mit der Gemeinde im November 2024 haben sich die Sportvereine bereits gemeinsam dafür ausgesprochen, den Turnsaal MS1 unbedingt zu erhalten. Bis heute gibt es aber seitens der Gemeinde kein Bekenntnis zum Erhalt des Turnsaals MS1. Um der Forderung noch einmal Nachdruck zu verleihen, wurde diese Petition ins Leben gerufen.   Sport und Bewegung sind wichtig: Die tägliche Turnstunde ist seit Jahren in aller Munde – die Schulen sind immer noch weit entfernt davon, sie umzusetzen zu können. Ganz zu schweigen von der Förderung talentierter Kinder und Jugendlicher in Richtung Leistungssport. Turn- und Sportvereine gleichen da sehr viel aus.  Die Goiserer Turn- und Sportvereine bewegen wöchentlich hunderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene und die Nachfrage steigt immer noch. Die Turnsäle der beiden Volksschulen und der beiden Mittelschulen sind voll belegt, und das von Montag bis Sonntag! Für weitere Kursangebote gibt es schon jetzt keine Kapazitäten.
    1.162 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Eva Müller-Putz
  • Stoppt mediale Verharmlosung von Femiziden
    Femizide sind kein eskalierter Beziehungsstreit, kein Unfall und keine Bluttat. Femizide, die Tötung von Frauen auf Grund ihres Geschlechts, sind Gewalt gegen Frauen und müssen medial auch als solche benannt werden. Verharmlosende Berichterstattung ist in vielen Medien aber Normalität. Die Täter von Femiziden sollen auch klar als solche benannt bzw. dargestellt werden. Hintergrundinformationen und subjektive Darstellungen wie "er war ein Elite-Beamter" (heute.at) oder "der Täter sei von Weinkrämpfen geschüttelt" (oe24.at) beeinflussen das mediale Publikum zugunsten der Täter.  Die mediale Verharmlosung dieser Straftaten kann dazu führen, dass Opfer, die von Gewalt gegen Frauen betroffen sind, davon absehen, sich Hilfe zu suchen. Ebenso ist es für die Angehörigen der Opfer zusätzlich belastend mit den Todesfällen umzugehen, da ihr Leid relativiert wird, eine Schuldumkehr entsteht und die gesellschaftliche Anerkennung des Unrechts fehlt. Die mediale Berichterstattung von Femiziden darf nicht zugunsten der Täter ausfallen.
    9.417 von 10.000 Unterschriften
    Gestartet von Stefanie Lorber