• Bürger*innen-Rat für “Care-Arbeit und Vereinbarkeit" jetzt!
    Darum geht es uns: Wir setzen uns für zukunftsfähige und menschenfreundliche Rahmenbedingungen von Care-Arbeit in Vorarlberg ein. Menschen, die sich um ihre Kinder und/oder Angehörigen kümmern, sollen einen einfachen Zugang zu Erwerbstätigkeit und/oder einen angemessenen Lebensunterhalt haben. Wir wollen in einer Welt leben, in der dieses soziale Engagement als Voraussetzung für ein funktionierendes Sozial- und Wirtschaftswesen gesellschaftlich anerkannt ist und für faire Lebensbedingungen für alle Beteiligten gesorgt ist. Es geht darum, den Gender-Pay-Gap endgültig zu verabschieden. Es geht darum, die Vereinbarkeit von Care-Tätigkeiten mit Erwerbstätigkeit für Frauen und Männer, für Mütter, Väter und für pflegende Angehörige radikal zu fördern. Es geht darum, sich auf die Herausforderungen einer überalterten Gesellschaft jetzt gut vorzubereiten. Es geht darum, schneller bedürfnisorientierte und umsetzbare Rahmenbedingungen für Kinderbetreuung aller Art zu schaffen. Es geht darum, dass Mütter, Väter, pflegende Angehörige und Menschen, die Care-Tätigkeiten leisten, sozial gleichwertig eingebunden und finanziell angemessen entlohnt werden. Es geht darum, dass professionelle Care-Arbeiter*innen und Menschen in Pflegeberufen berufliche Rahmenbedingungen (angemessene Bezahlung, gesunde Arbeitszeiten, rechtliche Absicherung, …) bekommen, die sie vor Verausgabung schützen und Freude am Beruf gewährleisten. Es geht darum, Geschichten von den täglichen Herausforderungen und Erfolgen von Eltern, pflegenden Angehörigen und allen Beteiligten zu hören, um gemeinsam daraus die nächsten Schritte hin zu einem guten Leben für alle zu gehen und neue Strukturen zu etablieren Das wollen wir erreichen: Wir stehen vor großen Herausforderungen , die wir nur gemeinsam gut und schnell lösen können. Mit dem Bürger*innen-Rat wollen wir schnelle Veränderungen mit direkt spürbarer Verbesserung für die Betroffenen von nicht oder schlecht bezahlter Care-Arbeit forcieren. Die Initiator*innen sind Frauen, Männer, Mütter, Väter und Interessierte aus Vorarlberg: Lisa Praeg, Eva King, Brigitta Soraperra, Klara Büchele-Ujunwa, Stefan Schartlmüller, Gabriele Büchele und Johannes Lampert Mehr auf www.bürgerinnenrat.at/carearbeit >> Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich mindestens 16 Jahre alt bin und meinen Hauptwohnsitz in Vorarberg habe.
    1.888 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Lisa Praeg
  • Für die Fußgängerampel Hauptstraße/Dürrwienstraße
    Die Kreuzung Hauptstraße/Dürrwienstraße wird täglich von dutzenden SchülerInnen jedes Alters überquert. Seit Jahren wird dieser Kreuzung von besorgten Eltern und MitbürgerInnen gefürchtet. In den Wintermonaten ist es morgens noch dunkel, in Pressbaum herrscht reger Verkehr. Nun ist an dieser Stelle ein 11-jähriges Mädchen verunglückt. Die Folgen des Unfalls werden sie ein Leben lang begleiten. Es ist dringend erforderlich, dass diese Kreuzung nun endlich mit einem Zebrastreifen und einer Fußgängerampel gesichert wird. Denn eine Verschmälerung der Straße reicht nicht aus um die sichere Überquerung der SchülerInnen und BürgerInnen zu gewährleisten. Dies bietet sich im Zuge des ohnehin geplanten Umbaus geradezu an. Dem Schrei nach Sicherheit im Straßenverkehr der BürgerInnen und vor allem der Kinder in Pressbaum muss nun endlich Gehör geschenkt werden! Alles andere wäre nicht zu verantworten.
    873 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Lisa FRANK
  • Jetzt Mietpreisbremse einführen!
    Seit Jahren steigen die Mieten ständig weiter an. Das bereitet den Menschen enorme Sorgen. Das ist für viele Mieter*innen und Familien existenzbedrohend. Die eigene Wohnung ist ein Rückzugsort, der für alle Menschen leistbar bleiben muss. Jede und jeder hat ein Recht auf ein Dach über dem Kopf. https://www.derstandard.at/story/2000142987640/wie-stark-duerfen-mieten-steigen https://www.vienna.at/ak-mieten-werden-ab-april-erneut-kraeftig-erhoeht/7850641 https://www.derstandard.at/story/2000142605575/richtwerte-fuer-mieten-steigen-wegen-hoher-inflation-massiv-an https://www.profil.at/wirtschaft/durch-die-decke-die-preisexplosion-bei-miete-und-eigentum-in-grafiken/401967185
    1.493 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Susanne P. & Anton P.
  • Wir fordern: Tempo 100/80/30
    Um eine einfache, billige und sehr wirksame Möglichkeit des Umweltschutzes und der Verkehrssicherheit durchzusetzen.
    130 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Brigitte Strohmeier-Hofer
  • EIN WIRKSAMES KLIMASCHUTZGESETZ JETZT!
    Anlässlich der heute vom Umweltbundesamt veröffentlichten Treibhausgasbilanz für das Jahr 2021, warnt die Umweltschutzorganisation Greenpeace vor einem Anstieg der klimaschädlichen Emissionen. Nach dem Covid-bedingten Rückgang im Jahr 2020 sind diese jetzt um rund 4,9 Prozent in die Höhe geschnellt. Damit ist Österreich noch weit entfernt vom Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein.
    62 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Kristina Fellinger
  • Unterstütze den Erhalt der Häuser Schillerstraße 2 und 4 in Krems und der Grünflächen
    Die Schillerstraße in Krems an der Donau als Teil der Kulturmeile Krems ist ein in seiner Gesamtheit noch erhaltenes kulturelles Bauensemble aus dem Historismus, über mehr als 150 Jahre ist es gelungen dieses bauliche Unikat zu erhalten. Mit dem Einrichten einer Schutzzone und einem weitgehenden Abbruchverbot sollte dessen Erhalt gewährleistet werden. Doch warum werden zwei Gebäude, die gemeinsam als Zwillingsbau errichtet wurden, in ihrer Erhaltenswürdigkeit unterschiedlich bewertet? Warum sind genau jene Häuser in der Schillerstraße 2 und 4 - Haus Schillerstraße 2 ist überhaupt das älteste Gebäude der Schillerstraße -, die für einen Wiener Bauträger so interessant sind, nicht erhaltenswürdig? Diese Gebäude sollen einem Plattenbau mit 72 Studentenwohnungen weichen, ¾ des Grundstückes sollen verbaut werden, um die Gewinne des Wiener Bauträgers zu maximieren. Kremser Bürger haben sich dagegen ausgesprochen, es wurden nahezu 1500 Unterschriften (!) dagegen gesammelt (bei ca. 5000 Einwürfen), die Stadt Krems hatte dennoch dem Abbruch per Bescheid zugestimmt. Die Stadtentwicklung von Krems fördert die Ansiedlung von Anleger- und Investorenprojekten, anstatt historische Bausubstanz zu erhalten und auf die Interessen von Familien zu achten. Dabei wären Familien und die hier lebende Bevölkerung die Zukunft einer Stadt. Auch ist es schon lange nicht mehr zeitgemäß, historisch wertvolle Gebäude abzureißen und durch Plattenbauarchitektonik zu ersetzen. Wie man von vielen Städten Österreichs weiß, sind es gerade die sanierten Altbauwohnungen, die begehrt sind. Die erhalten gebliebenen, historischen Wohnviertel zählen zu den angesagtesten Wohnadressen. Und auch im Sinne der Nachhaltigkeit ist Sanieren dem Neubau vorzuziehen.
    622 von 800 Unterschriften
    Gestartet von Gerlinde Mattanovich
  • Für den Fortbestand von Kleinschulen im ländlichen Raum
    Gemeinsam aufstehen – gemeinsam Kleinschulen im ländlichen Bereich stärken und so auch bestehende ländliche Lebensräume festigen. -> QUALITÄT - Qualitative Schulbildung: kleine Schülerzahl, Möglichkeit von Projekten/Workshops, lernen über die Schule hinaus. -> UMWELT - kurze Schulwege (mehr gemeinsame Zeit statt langer Anfahrtszeiten), Nutzung von Synergien Kinder in die Schule zu begleiten (zu Fuß, ÖPNV, Fahrgemeinschaften), Senkung von CO2. -> VERBUNDENHEIT - Kinder identifizieren sich stärker mit ihrem Lebensmittelpunkt, entwickeln eine größere Ortsverbundenheit, enge Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern, beständiger Informationsaustausch (auch mit anderen ansässigen Betreuungs- und Bildungseinrichtungen) -> GESUNDHEIT - Unterricht in der freien Natur, körperliche Bewegung im Freien (im naheliegenden Wald oder See) -> MITEINANDER - soziales Lernen, altersübergreifende Klassen, Inklusion, individuelle Förderung, flexiblere Betreuungszeiten -> LEBENSFREUDE - Ländlicher Raum bietet Lebensqualität für die ganze Familie -> ARBEIT - Zuzug ist ein Wirtschaftsfaktor: Gastgewerbe, Kleinkindbetreuung, Frisör, Vereine etc., Altenbetreuung, Arbeiten von Zuhause, New Work, Work Life Balance -> TOURISMUS - Freizeitgestaltung, Urlaub am Bauernhof -> KULTUR - Gestaltung und Erhaltung von Brauchtümern, durch Teilnahme am aktiven Dorfleben -> GEGEN LANDFLUCHT - entscheidender Einschnitt in das Dorfleben. Abwanderung: ohne Schule kein Zuzug/Erhalt von jungen Familien, das Dorf und sämtliche seiner Strukturen (und langfristig seine Bewohner) verschwinden. Ein Dorf lebt mit der Schule!
    2.846 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Elternverein Volksschule
  • Wo ist der Klimaplan der Regierung?
    Das Klima geht uns alle an! Als Architekt:innen, die vom Staat befugt und vereidigt sind, öffentliche Interessen wahrzunehmen, und als Expert:innen, die in den Bereichen der Raumplanung, Stadtplanung, Landschaftsplanung und Architektur tätig sind, unterstützen und solidarisieren wir uns mit den aktuellen Klimainitiativen und -protesten sowie den Forderungen von Wissenschafter:innen insbesondere des Club of Rome. Wir halten den aktuell erlebbaren Zynismus sowie die verbalen Verunglimpfungen, mit denen vor allem von Politiker:innen auf die ernsthaften Anliegen von Klimaaktivist:innen reagiert wird, für dem Ernst der Lage völlig unangemessen. Derartiges Verhalten schadet dem Ansehen der Politik und beschädigt die Partizipation der Bevölkerung an politischen Prozessen. Wir verstehen zivilen Ungehorsam als legitimes politisches Instrument – er ist eine der demokratischen Möglichkeiten, um auf die Dringlichkeit von Klimaschutz und auf die Notwendigkeit der Umsetzung der Klimaneutralität Österreichs bis 2040 hinzuweisen. - - - - - Diese Petition wurde bisher von nachfolgenden 62 österreichischen Architekt:innen unterzeichnet und kann weiterhin über diese Online-Petition auf mein #aufstehn unterstützt werden: Uli Bogensberger | Stefan Brandtner | Martin Brischnik | Jakob Dunkl | Gerd Erhartt | Hemma Fasch | Wolfgang Feyferlik | Josef Fink | Anne-Catherine Fleith | Petra Friedl | Susanne Fritzer | MariaLuise Fuxjaeger | Daniel Fügenschuh | Volker Giencke | Andreas Gratl | Gabu Heindl | Mathias Hein | Dieter Henke | Gernot Hofrichter-Ritter | Georg Huber | Klaus Kada | Peter Kaschnig | Petra Kickenweitz | Herwig Kleinhapl | Gerhard Kopeinig | Wolfgang Köck | Elisabeth Lechner | Peter Leeb | Gerhard Mitterberger | Michael Obrist | Mario Paintner | Georg Pendl | Georg Poduschka | Anna Popelka | Fridl Prasenc | Iris Rampula | Peter Reitmayr | Michael Salvi | Peter Sapp | Ulrike Schartner | Richard Scheich | Andres Schenker | Burkhard Schelischansky | Birgit Schiretz | Christian Schmölz | Marta Schreieck | Bernhard Sommer | Michael Stoiser | Lina Streeruwitz | Uli Tischler | Gregor Tritthart | Jury Troy | Katharina Urbanek | Bernd Vlay | Fabian Wallmüller | Harald Wasmeyer | Thomas Weber | Reinhold Wetschko | Rainer Wührer | Angelika Zeininger | Johannes Zeininger | Peter Zoderer
    918 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Initiative Graz Aktuelle Themen
  • Jetzt Überleben von Klein(st)unternehmen sichern!
    Wenn ein kleines Kaffeehaus (wie das meine) statt 590 Euro plötzlich 8.690 Euro monatlich für Strom und Gas bezahlen muss, führt das geradewegs zur Schließung. Denn zugleich ist nur schwierig festzustellen, ob man vielleicht in die Förderung fällt und irgendwann 30% der Mehrkosten ersetzt bekommt. Die Hindernisse auf dem Weg zur Berechnung sind vielfältig: Die Daten, die für die Berechnung notwendig sind, liefern die Energieversorger nicht automatisch; Verträge werden zu unterschiedlichen Fristen angepasst; und nicht jedes Unternehmen hat unter dem Jahr Zugriff auf den eigenen Verbrauch. Die notwendigen Daten habe ich schließlich trotz all dieser Hindernisse gesammelt – und schnell erkannt: 30% Förderung für die Mehrkosten 2022 sind zu wenig. Der Vergleich mit dem Verbrauch 2021 ist ein Nachteil für alle Unternehmen, die von Corona-Schließungen betroffen waren und dadurch einen geringeren Verbrauch hatten als zu Normalbetriebszeiten. Wenn nicht rasch etwas passiert, werden tausende kleine Restaurants, Bäckereien, Keramikwerkstätten, Tischlereien usw. in ganz Österreich zusperren. Vielleicht wird dann endlich der Wert offensichtlich, den kleine Gewerbetreibende für unsere Wirtschaft haben, indem sie Arbeitsplätze für sich selbst und für Mitarbeitende schaffen.
    857 von 1.000 Unterschriften
    Gestartet von Anja Haider-Wallner
  • Selbstbestimmung über den eigenen Körper und das eigene Leben
    In Tirol gibt es aktuell nur einen niedergelassenen Arzt, der Schwangerschaftsabbrüche (oft wird dafür der Begriff Abtreibung benutzt) vornimmt. Die Versorgungslage für ungewollt Schwangere ist in ganz Tirol katastrophal. Viele Betroffene nehmen aufgrund von Angst vor Anfeindungen und Stigmatisierung einen Abbruch in anderen Bundesländern vor. 2022 gab es zwischen 750 – 1000 Schwangerschaftsabbrüche in Tirol. Ein Verbot von oder der erschwerte Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen ändert nichts an der Zahl dieser. Vielmehr steigt die Zahl der Tode und schweren Komplikationen von schwangeren Personen durch unsichere und illegale Abbrüche. Eine ideologisch geprägte Politik, die den Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen dermaßen erschwert, greift in das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und das eigene Leben ein. Schwangerschaftsabbrüche dürfen nicht tabuisiert und kriminalisiert werden. Mit unserer Petition unterstreichen wir, dass der Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen zur medizinischen Grundversorgung gehört und ein Grundrecht ist. Die Versorgung muss auch von öffentlicher Seite unterstützt und gesichert werden. Wir fordern die Verantwortlichen auf, sofort Maßnahmen zu setzen. Wir fordern: 1. Fundierte Aufklärung zu den Themen Sexualität, Verhütung und Schwangerschaft an Schulen und Erwachsenenbildungseinrichtungen. 2. Kostenübernahme von Verhütungsmitteln durch Sozialversicherungsträger. 3. Kostenlose bzw. leistbare und leicht zugängliche Möglichkeiten zum Schwangerschaftsabbruch für alle, die sich dafür entschieden haben (beispielsweise an öffentlichen Krankenhäusern, Ambulatorien oder bei niedergelassenen Ärzt:innen). 4. Schwangerschaftsabbruch raus aus dem Strafgesetzbuch.
    2.008 von 3.000 Unterschriften
    Gestartet von Verein zur Förderung feministischen Austauschs
  • Wir bitten um ein faires Verfahren für Vincent!
    Am 19. September 2016 kam Vincent als Asylsuchender nach Österreich. Seitdem hat er sich hier ein Leben mit neuen Freunden und guten Menschen, aus denen einige zu seiner Wahl-Familie geworden sind, aufgebaut. Er hat damals in kurzer Zeit seinen A1-, A2- und den Integrationskurs besucht und mit Bestnote bestanden, obwohl er Ihre Sprache davor nie gelernt oder gesprochen hatte. Er verliebte sich tatsächlich in die Deutsche Sprache und begann schon 2017, Gedichte in ihr zu verfassen. 2017-2018 hatte er die Gelegenheit, in der Linzer Landes-Musikschule vor fast 200 Zuhörer*innen eines seiner Gedichte vorzutragen. Er wollte herausragend sein und vorbildlich leben. Deshalb hat er studiert. Er ist zur Uni gegangen. Als ihm klar wurde, dass er aufgrund seines Status’ keine Klausur schreiben durfte, hat er das Studium vorerst abgebrochen und das Erlangen seines Aufenthalts in der richtigen Reihenfolge zu seiner Sache gemacht. Er machte seinen Pflichtschulabschluss und war sogar Klassenbester. Nicht, weil er von Haus aus so brillant wäre, sondern weil er stets fleißig gelernt hat und niemals aufgab. Heute kann er besser Deutsch schreiben und sprechen als die meisten Leute, die schon seit vielen Jahren hier sind. Abgesehen von seinem Asylverfahren, das letztes Jahr mit einem negativen Bescheid geendet hat, hatte er niemals Probleme mit dem Gesetz oder der Polizei oder Gerichtsverfahren. Er ist das einzige Kind seiner Eltern. Sein Vater ist gestorben, bevor er Nigeria verlassen hat und seine Mutter ist im Jahr 2019 in Nigeria verstorben, während er in Österreich seinen Schulabschluss gemacht hat. Nachdem sein Asylantrag abgelehnt wurde, hat er ein humanitäres Visum beantragt, weil er schon sechs Jahre in Österreich integriert ist. Er hat ein Kind, obwohl er nicht mehr mit seiner Mutter zusammen ist. Besucht er sein Kind regelmäßig und gibt sein Bestes, ihm ein guter Vater zu sein. Er will auch finanziell für ihn sorgen, deshalb wartet er nur darauf, eines der Jobangebote annehmen zu dürfen, die sich ihm bieten. Österreich braucht arbeitswillige junge Menschen wie ihn! Er ist auch in einer ernsthaften Beziehung mit seiner Verlobten, Jaqueline . Sie ist Österreicherin, und sie wollen zusammen eine Familie gründen. Er ist wie ein Vater zu ihren Kindern, und gerade deswegen ist Österreich für ihn nicht mehr nur Zufluchtsort, sondern seine Heimat. Sein Herz ist hier, Österreich ist sein Zuhause, und er will so gerne ein guter Vater seiner Kinder sein, zumal er ja selbst keinen Vater mehr hat. Er hat kein Zuhause mehr in Nigeria, er hat kein Zuhause woanders auf der Welt als hier. Er hat sich seine Integration vorbildlich erarbeitet. Wer, wenn nicht Menschen wie er, verdienen es, bleiben zu dürfen?! Genau sowas hört man fast jedes Mal in den Nachrichten ( Das sich Asylsuchende integrieren müssen, um Teil des Volkes zu sein ) genaue das ist er. Er hat es fünf Jahre hintereinander bewiesen. Immer wieder, dass er ein gutes Beispiel für einen Flüchtling ist, aber die Regierung bzw. das Gesetz macht ihn frustriert. Es ist fast so, als wäre es schlecht, sich als Asylbewerber an das Gesetz zu halten. Sobald er das humanitäre Visum bekommt und endlich arbeiten darf, wird er beweisen, dass er ein positiver Beitrag für das System ist. Wie er es auch bisher zu sein versuchte, nicht nur durch sein künstlerisches Wirken, aber auch durch seine ehrenamtliche Tätigkeit in einem Pflegeheim.
    1.305 von 2.000 Unterschriften
    Gestartet von Jacqueline Natalie Herold
  • #keineBlumen: Weltfrauentag – frei für alle!
    Weltweit ist der Internationale Frauentag in 26 Ländern ein Feiertag. In Berlin wurde er aufgrund einer Petition 2019 zum gesetzlichen Feiertag. Ab 2023 zieht auch Mecklenburg-Vorpommern nach. Höchste Zeit, dass wir es unseren Nachbar*innen gleichtun: Der Weltfrauentag muss auch in Österreich ein gesetzlicher Feiertag werden! Es geht nicht um einen Tag Urlaub oder einen arbeitsfreien Tag nur für Frauen. Der Weltfrauentag ist ein Tag des Dankes, Gedenkens und der Mahnung, dass der Kampf um Gleichberechtigung noch nicht vorbei ist. Das betrifft uns alle, unabhängig von Geschlecht und Geschlechtsidentität. Deshalb schenkt uns dieses Jahr keine Blumen, sondern eure Unterschrift! #keineBlumen Initiatorinnen: Sophie Tschannett, Gründerin Muschikraft Sofia Surma, Gründerin Vulva Shop & Viva La Vulva Erstunterzeichner*innen: Madeleine Alizadeh, Daria Daria Viktoria Spielfrau, Grüne Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete Julia Gruber, trinksaufmich Katrin Grabner, Vorstandsmitglied Viva La Vulva Hannah Maylou, MAYLOU Tamara Felbinger, Verein Vemina Wiebke Schenter, Piepmadame Desiree Jonek-Lustyk, Womentor Manuel Rubey, Sänger, Schauspieler und Kabarettist Ana Badhofer, Gründerin & Stellvertretende Obfrau Viva La Vulva Sophie Zanelli, Vorstandsmitglied Viva La Vulva Marie Sievers, Vorstandsmitglied Viva La Vulva Lisa Maria Centeno, Gründerin & Podcasterin (Business Basics) Frederika Ferkova, Gründerin Hausgemacht in Wien & Podcasterin (krypto.logisch) Bettina Steinbrugger, Gründerin & CEO Erdbeerwoche Rika Mader, Business Lead Erdbeerwoche Angelika Adensamer, Links Wien Sprecherin Jaqueline Scheiber, Autorin und Content Creator (minusgold) Lena Jäger, Initiatorin & Obfrau Frauen*Volksbegehren Maria Rösselhumer, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) Mireille Ngosso, Ärztin, Politikerin (SPÖ) und Aktivistin Melinda Tamás, Wissenschaftliche Forscherin und Antidiskriminierungsexpertin Noor Soliman, Vorstand Sorority Isabella Ettmayer, Vorstand Sorority Irina Kuhnert, Vorstand Sorority Elena Starmühler, Vorstand Sorority Lisa Martha Janka, Vorstand Sorority Sibel Ada, Vorstand Sorority Marlene Fischer, Vorstand Sorority Katja Grafl, Vorstand Sorority Nina Braith, ohvulvina Angelica Conraths, fembites Jana Deckelmann, fembites Britta Mühlbauer, Autorin Steffi Grötz, Bundesfrauensprecherin der Jungen Generation der SPÖ
    11.105 von 15.000 Unterschriften
    Gestartet von Sofia Surma & Sophie Tschannett Picture