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EIN WIRKSAMES KLIMASCHUTZGESETZ JETZT!Anlässlich der heute vom Umweltbundesamt veröffentlichten Treibhausgasbilanz für das Jahr 2021, warnt die Umweltschutzorganisation Greenpeace vor einem Anstieg der klimaschädlichen Emissionen. Nach dem Covid-bedingten Rückgang im Jahr 2020 sind diese jetzt um rund 4,9 Prozent in die Höhe geschnellt. Damit ist Österreich noch weit entfernt vom Ziel, bis 2040 klimaneutral zu sein.64 von 100 Unterschriften
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Unterstütze den Erhalt der Häuser Schillerstraße 2 und 4 in Krems und der GrünflächenDie Schillerstraße in Krems an der Donau als Teil der Kulturmeile Krems ist ein in seiner Gesamtheit noch erhaltenes kulturelles Bauensemble aus dem Historismus, über mehr als 150 Jahre ist es gelungen dieses bauliche Unikat zu erhalten. Mit dem Einrichten einer Schutzzone und einem weitgehenden Abbruchverbot sollte dessen Erhalt gewährleistet werden. Doch warum werden zwei Gebäude, die gemeinsam als Zwillingsbau errichtet wurden, in ihrer Erhaltenswürdigkeit unterschiedlich bewertet? Warum sind genau jene Häuser in der Schillerstraße 2 und 4 - Haus Schillerstraße 2 ist überhaupt das älteste Gebäude der Schillerstraße -, die für einen Wiener Bauträger so interessant sind, nicht erhaltenswürdig? Diese Gebäude sollen einem Plattenbau mit 72 Studentenwohnungen weichen, ¾ des Grundstückes sollen verbaut werden, um die Gewinne des Wiener Bauträgers zu maximieren. Kremser Bürger haben sich dagegen ausgesprochen, es wurden nahezu 1500 Unterschriften (!) dagegen gesammelt (bei ca. 5000 Einwürfen), die Stadt Krems hatte dennoch dem Abbruch per Bescheid zugestimmt. Die Stadtentwicklung von Krems fördert die Ansiedlung von Anleger- und Investorenprojekten, anstatt historische Bausubstanz zu erhalten und auf die Interessen von Familien zu achten. Dabei wären Familien und die hier lebende Bevölkerung die Zukunft einer Stadt. Auch ist es schon lange nicht mehr zeitgemäß, historisch wertvolle Gebäude abzureißen und durch Plattenbauarchitektonik zu ersetzen. Wie man von vielen Städten Österreichs weiß, sind es gerade die sanierten Altbauwohnungen, die begehrt sind. Die erhalten gebliebenen, historischen Wohnviertel zählen zu den angesagtesten Wohnadressen. Und auch im Sinne der Nachhaltigkeit ist Sanieren dem Neubau vorzuziehen.628 von 800 UnterschriftenGestartet von Gerlinde Mattanovich
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Wo ist der Klimaplan der Regierung?Das Klima geht uns alle an! Als Architekt:innen, die vom Staat befugt und vereidigt sind, öffentliche Interessen wahrzunehmen, und als Expert:innen, die in den Bereichen der Raumplanung, Stadtplanung, Landschaftsplanung und Architektur tätig sind, unterstützen und solidarisieren wir uns mit den aktuellen Klimainitiativen und -protesten sowie den Forderungen von Wissenschafter:innen insbesondere des Club of Rome. Wir halten den aktuell erlebbaren Zynismus sowie die verbalen Verunglimpfungen, mit denen vor allem von Politiker:innen auf die ernsthaften Anliegen von Klimaaktivist:innen reagiert wird, für dem Ernst der Lage völlig unangemessen. Derartiges Verhalten schadet dem Ansehen der Politik und beschädigt die Partizipation der Bevölkerung an politischen Prozessen. Wir verstehen zivilen Ungehorsam als legitimes politisches Instrument – er ist eine der demokratischen Möglichkeiten, um auf die Dringlichkeit von Klimaschutz und auf die Notwendigkeit der Umsetzung der Klimaneutralität Österreichs bis 2040 hinzuweisen. - - - - - Diese Petition wurde bisher von nachfolgenden 62 österreichischen Architekt:innen unterzeichnet und kann weiterhin über diese Online-Petition auf mein #aufstehn unterstützt werden: Uli Bogensberger | Stefan Brandtner | Martin Brischnik | Jakob Dunkl | Gerd Erhartt | Hemma Fasch | Wolfgang Feyferlik | Josef Fink | Anne-Catherine Fleith | Petra Friedl | Susanne Fritzer | MariaLuise Fuxjaeger | Daniel Fügenschuh | Volker Giencke | Andreas Gratl | Gabu Heindl | Mathias Hein | Dieter Henke | Gernot Hofrichter-Ritter | Georg Huber | Klaus Kada | Peter Kaschnig | Petra Kickenweitz | Herwig Kleinhapl | Gerhard Kopeinig | Wolfgang Köck | Elisabeth Lechner | Peter Leeb | Gerhard Mitterberger | Michael Obrist | Mario Paintner | Georg Pendl | Georg Poduschka | Anna Popelka | Fridl Prasenc | Iris Rampula | Peter Reitmayr | Michael Salvi | Peter Sapp | Ulrike Schartner | Richard Scheich | Andres Schenker | Burkhard Schelischansky | Birgit Schiretz | Christian Schmölz | Marta Schreieck | Bernhard Sommer | Michael Stoiser | Lina Streeruwitz | Uli Tischler | Gregor Tritthart | Jury Troy | Katharina Urbanek | Bernd Vlay | Fabian Wallmüller | Harald Wasmeyer | Thomas Weber | Reinhold Wetschko | Rainer Wührer | Angelika Zeininger | Johannes Zeininger | Peter Zoderer942 von 1.000 UnterschriftenGestartet von Initiative Graz Aktuelle Themen
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Beenden wir den türkischen Angriffskrieg, brechen wir das Schweigen, gemeinsam für Kurdistan!Rojava steht im Gegensatz zur Aggression der Türkei für Frieden. Ausgehend von den kurdischen Gebieten bauen die Menschen in Nord- und Ostsyrien seit 2012 eine neue gesellschaftliche Perspektive für den Mittleren Osten auf. Mitten im Chaos des syrischen Krieges leben Araber*innen, Assyrer*innen, Aramäer*innen und Kurd*innen über ethnische und religiöse Grenzen hinweg friedlich zusammen. Umringt von Diktaturen und despotischen Herrschern organisieren sie ihr Leben demokratisch und emanzipatorisch. Sie folgen dabei ökologischen Prinzipien; ein Quotensystem sowie ein weiblich wie männlich geteilter Co-Vorsitz garantieren die gleiche politische Teilhabe von Frauen und Männern. Rojava zeigt damit Lösungen für eine ökologische, demokratische und feministische Zukunft auf. Das Schweigen aus Österreich jedoch bedeutet Zustimmung zum völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei gegen unsere Verbündeten einer demokratischen Zukunft. Zustimmung zur Vernichtung eines multiethnischen Lebens in Freiheit und Gleichberechtigung. Zustimmung zum Wiedererstarken des IS und seiner frauen- und lebensfeindlichen Ideologie. Die österreichische Bundesregierung und der österreichische Bundespräsident müssen ihr Schweigen brechen und eine aktive Friedenspolitik verfolgen.546 von 600 UnterschriftenGestartet von Defend Kurdistan
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Wende in der Vorarlberger Verkehrspolitik - JETZTVom Resultat der 27. Klimakonferenz sind viele zurecht enttäuscht. Aber immerhin will man am 1,5° Ziel festhalten. Das ist auch die anerkannte Bedingung dafür, das Klimasystem der Erde noch im Gleichgewicht zu halten. Die Wissenschaft weiß mit großer Zuverlässigkeit, wieviel Treibhausgase wir noch freisetzen dürfen, um dieses Ziel zu erreichen. Für Österreich sind es laut den Berechnungen des Climate Change Centre Austria nur noch 280 Millionen Tonnen. Wenn wir so WEITER MACHEN WIE BISHER, dann haben wir dieses Treibhausgasbudget schon Mitte 2025 verbraucht. https://ccca.ac.at/wissenstransfer/informationsdokumente/treibhausgasbudget-hintergrundpapier UN-Generalsekretär António Guterres: "Wir sind auf dem Highway zur Klimahölle - mit dem Fuß auf dem Gaspedal." Den Stadttunnel weiterbauen würde bedeuten, WEITERMACHEN WIE BISHER auf dem Highway in die Klimahölle. In Vorarlberg ist der Beitrag des Verkehrs zu den Treibhausgasemissionen 47%. Wir brauchen dringend eine Wende in der Vorarlberger Verkehrspolitik, eine drastische Reduktion des Individualverkehrs mit dem Auto. Dann reichen die bestehenden Straßen und es gibt Geld und Platz für den ÖPNV, für Radfahrer (auch mit Anhänger für die Kinder) und Fußgängerinnen.1.292 von 1.500 UnterschriftenGestartet von Karlheinz Zeiner
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NEIN zu neuer TRANSITROUTE durch OberösterreichHitzewellen, Flächenbrände, Dürrekatastrophen und Überflutungen wüten aktuell weltweit und führen uns die Dramatik der Menschen-gemachten Klimaerwärmung täglich vor Augen. Die oberösterreichische Politik schaut weg, reagiert zu langsam, negiert und verdrängt die Klimakrise. Der Pfad zur Klimaneutralität 2040 ist in Gefahr. Es brennt der Hut! Weil Vertrauen nicht genügt, machen wir uns stark für: • die Erhaltung unserer fruchtbaren Böden als Lebensgrundlage, • Grünräume zur Sicherung unserer Gesundheit in Zeiten von Hitzewellen, Wasserknappheit und Luftverschmutzung, • den Einsatz öffentlicher Gelder in eine ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität Gründe für die Verhinderung der Transitroute: • Die geplante Transitroute von der tschechischen Grenze nach Klaus ist ein Schaden für uns und unsere Nachkommen, profitieren würden aber nur wenige (z.B. Frächter und transnationale Logistikunternehmen). • Der Ausbau der Transitroute steht im Widerspruch zum EU-Klimagesetz, dem österreichischen Klimaschutzgesetz und dem Bundesverfassungsgesetz über die Nachhaltigkeit, den Tierschutz, den umfassenden Umweltschutz, die Sicherstellung der Wasser- und Lebensmittelversorgung und die Forschung. • Die geplante Transitroute ist unzeitgemäß und zukunftsfeindlich. • Im Namen der nachfolgenden Generationen leisten wir Widerstand gegen verfehlte politische Entscheidungen. Wir wollen unseren Enkeln und Urenkeln von unserer Sorge, unserem Mut und leidenschaftlichen Einsatz erzählen. Unterstützt von: KLIMA-ALLIANZ OÖ | VERKEHRSWENDE JETZT | SOLIDARWERKSTATT | GRÜNGÜRTEL STATT WESTSPANGE | ATTAC | FORUM SCHLOSSPARK | KLIMAFOKUS Steyr | RADLOBBY Steyr | BÜRGERPLATTFORM Ennsdorf | GARSTEN FOR FUTURE | FREIES RADIO B138 | CITYPASTORAL Steyr | FOODCOOP Güterwege | OTELO Kirchdorf | OPEN SPACE Haus 16A | INOK - Initiative Oberes Kremstal für Mensch und Umwelt | Links: • Europäisches Klimagesetz 30.06.2021 https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32021R1119&from=DE • Österreichisches Klimaschutzgesetz https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung/Bundesnormen/20007500/KSG%2c%20Fassung%20vom%2016.09.2022.pdf • Bundesverfassungsgesetz über die Nachhaltigkeit, den Tierschutz, den umfassenden Umweltschutz, die Sicherstellung der Wasser- und Lebensmittelversorgung und die Forschung https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20008504 • Bodenbedarf für Ernährungssicherung in Österreich (BEAT Studie – AGES) https://dafne.at/content/report_release/aa85879d-af0f-4273-a1e2-b7f1d7178d41_0.pdf • Einfluss von Temperatur auf die Mortalität (In Europa 2003 mehr als 70.000 Todesfälle im Zusammenhang mit der damaligen Hitzewelle) https://www.mwv-open.de/site/chapters/10.32745/9783954666270-3/download/4771/ • Den Ausbau der Infrastruktur auf Klimakurs bringen (durch Straßenbau entsteht zusätzlicher, nicht vorhergesehener Verkehr um 25%) https://vcoe.at/publikationen/vcoe-factsheets/detail/ausbau-der-infrastruktur-auf-klimakurs-bringen • Information zur Transitroute https://www.westspange.at/ • OÖN 26.05.2021 - ab 2025 deutlich mehr Schwerverkehr durch Oberösterreich https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steinkellner-fordert-mehr-tempo-bei-der-ost-tangente;art4,3404240 Impressum: Klimaschutzinitiative ‚dahuatbrennt‘ https://dahuatbrennt.at/ | https://www.facebook.com/Da.huat.brennt/ | [email protected] | https://www.youtube.com/@dahuatbrennt |3.222 von 4.000 UnterschriftenGestartet von Initiative da Huat brennt
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UIBK zukunftsfähig machen! Klimagerechtigkeit jetzt!Wir leben in einer Zeit vielfältiger Krisen, die hauptsächlich von dem gegenwärtigen kapitalistischen Wirtschaftssystem verursacht sind, in welchem Menschen und Natur ausgebeutet werden und welches extreme gesellschaftliche Ungleichheiten produziert, nur um wenigen Wohlstand zu sichern. Diese Ausbeutung wird durch verschiedene Diskriminierungs- und Herrschaftsstrukturen ermöglicht; beispielsweise durch Rassismen und neokoloniale Verhältnisse, die ein Nord-Süd-Gefälle von Macht herstellen. Die Klimakrise hat verheerende Folgen für das Leben auf der Erde, insbesondere für den globalen Süden. Es muss daher um Klimagerechtigkeit gehen, nicht um einen ausschließlich technologisch gedachten Klimaschutz. Mit dieser Forderung sind wir Teil einer globalen Bewegung. In der Universität – unserem direkten Wirkungsbereich – wollen wir die notwendige sozial-ökologische Transformation einfordern und leben. Universitäten sind machtvolle Institutionen mit großem gesellschaftlichem Ansehen und Einfluss, in denen (hegemoniales) Wissen geschaffen und gelehrt wird. Daraus ergibt sich eine besondere Verantwortung in der Forschung sowie in der Bildung der zukünftigen Entscheidungsträger:innen und Impulsgeber:innen. Die Universität ist ein Raum, in dem eine kritische Auseinandersetzung mit den multiplen Krisen und Ungerechtigkeiten stattfinden muss, damit es zu der tiefgreifenden Transformation kommen kann, die für eine klimagerechte Zukunft notwendig ist. Es gilt, Alternativen zu entwickeln und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Wir fordern die Universität Innsbruck als Institution mit weitreichendem Einfluss auf, ihre Verantwortung in Zeiten multipler Krisen wahrzunehmen und zu einer sozial-ökologischen Transformation in Richtung Klimagerechtigkeit beizutragen. Daher müssen die im Verantwortungsbereich der Universität liegenden Forderungen umgesetzt bzw. die darüberhinausgehenden Forderungen an die Politik unterstützt werden. Die vorgebrachten Forderungen sind zentrale Schritte, weitere müssen folgen. Wir freuen uns auf einen Prozess des kritischen Dialogs und Austausches, durch den wir einer Universität näherkommen, die ihrem Bildungsauftrag gerecht wird und die als Ort des kritischen Denkens eine progressive Rolle einnimmt auf dem Weg hin zu einer lebenswerten Zukunft für alle. Denn eine andere Welt ist möglich.765 von 800 UnterschriftenGestartet von Erde Brennt Innsbruck
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Den wertvollen Wald in Purgstall bewahren!* Das Gemeindegebiet von Purgstall weist sehr viele Baulücken mit bereits vorhandener Infrastruktur auf. Die für die Umwidmung vorgesehene und von der Gemeinde gekaufte Bebauungsfläche befindet sich in Randlage und besteht aus einem Wald, Wiesen und Äckern. Mit ungleich höherem öffentlichem Kostenaufwand müssten Infrastruktur und Erschließung neu errichtet werden. Zudem ist die Rodung einer Waldfläche zu Bauzwecken bei gleichzeitigem Vorhandensein von vielen innenliegenden Flächen nicht verhältnismäßig. Der vorliegende Entwurf zur Änderung der örtlichen Raumordnung wird daher abgelehnt! * Amtlicherseits bestätigt, wirkt die Waldfläche zwischen Schlosssiedlung Nord und dem Lagerhaus „in diesem gering bewaldeten Bereich von Purgstall als kleinklimatischer Ausgleich und weist eine räumliche Wohlfahrtsfunktion auf (SBL1-V-226/001)“. Diese positiven Wirkungen sollen erhalten bleiben. In Zeiten des Klimawandels ist die geplante Abholzung daher kontraproduktiv, vorgestrig und somit strikt abzulehnen! * Aktuell (18. November 2022) gibt es KEINEN rechtskräftigen Rodungsbescheid! Auch wenn dies anderswo so kommuniziert wird… * Erholsame Grünbereiche mit Bäumen und Sträuchern bedeuten Lebensqualität. Besonders Familien von bestehenden und geplanten Wohnhausanlagen ohne eigene Gärten profitieren davon. Auch in diesem Sinne plädieren wir für die Bewahrung des Waldstückes und für die Schaffung von weiteren Grünräumen im gesamten Ortsgebiet von Purgstall. * Der Wald reduziert den Wind aus Norden und Westen und dämpft die Lärmimmissionen der Landesstraße L89 sowie des Gewerbegebietes. Die gleich effiziente Wirkung des geplanten Walles wird angezweifelt. Weiters dient der Wald als CO2-Speicher und als kühlendes Landschaftselement. Nur ältere, größere Bäume mit entsprechender Blattmasse können ausreichend Wasserdampf an die Umgebung abgeben und damit klimarelevant wirken. Frisch gesetzte Bäume – sofern es überhaupt eine Kompensationspflanzung geben würde - wären diesbezüglich noch jahrzehntelang kein entsprechender Ersatz! * Seit einigen Jahren finden immer häufiger mehrtägige Starkregenereignisse statt. Oberflächen- sowie Hangwasser ergießen sich aus den höher gelegenen westlichen Ackerflächen in den Wald. Er ist daher als Sickerfläche an genau dieser Stelle unersetzbar. Auf durch Bebauung versiegelten Flächen hingegen wird das Wasser nicht gespeichert, und kann daher keinen Beitrag zur Verdunstung und Senken der Temperatur leisten. Sondern, es fließt oberflächlich ab, gelangt dann schnell in Kanäle oder Flüsse und trägt so maßgeblich zu Überschwemmungen bei, die Erlauf-abwärts auftreten könnten. * Der kleine Wald und die angrenzende Wiese locken Spaziergänger sowie spielende Kinder an und laden Radlfahrer zum Verweilen ein. Er dient auch als Rückzugsgebiet von Wildbienen, Libellen, diversen Vögeln sowie von Igeln, Hasen, Fasanen und Rehen. Wir müssen JETZT handeln! Unterstützen Sie uns bitte heute dabei. Unterzeichnen Sie mit uns die Petition an unsere Gemeinde und die Landesregierung. Herzlichen Dank! Die BÜRGER-Initiative "Wald bewahren Purgstall"406 von 500 Unterschriften
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STROMPREISBREMSE FAIR MACHEN!Während alle Preise steigen, steigt der Strompreis ganz besonders. Bei vielen Haushalten macht sich das bereits spürbar: die monatlichen Betriebskosten gipfeln im fast Unermesslichen. Privat noch mehr einzusparen und auf noch mehr zu verzichten, ist für viele nicht mehr möglich. Auch die Regierung verneint nicht, dass der steigende Strompreis ein großes Problem ist, das viele Personen vor existenzielle Herausforderungen stellen wird. Die Strompreisbremse, die als Mittel zur Unterstützung während dieser Phase extremer Teuerung angedacht wurde, schließt allerdings viele Menschen aus. Sie berechnet sich nämlich aus dem Durchschnittsverbrauch des letzten Jahres von einem 2,2-Personenhaushalt. So werden andere Formen des Zusammenlebens kategorisch ausgeschlossen, beziehungsweise diskriminiert. Die Grenze von 2.900 kWh, unter der der Strompreis vom Staat gefördert und so klein gehalten werden soll, entspricht dem Verbrauch eines 2,2-Personenhaushalts. Wie aber sollen sich Vielpersonenhaushalte, wie zum Beispiel Familien mit mehreren Kindern oder Wohngemeinschaften, dieses Jahr noch ein Leben leisten können? Beide Formen des Zusammenlebens sind ökonomisch schwache Glieder in unserer Gesellschaft, speziell in Wohngemeinschaften leben die Menschen häufig unter der Armutsgrenze oder sind armutsgefährdet. Aus sozialer Perspektive ist es also erschreckend, dass die Strompreisbremse genau diese Menschen vergisst. Auch aus ökologischer Perspektive ergibt es keinen Sinn, den Zweipersonenhaushalt zu 'belohnen', während andere Formen des Zusammenlebens benachteiligt werden. Wohngemeinschaften, die im Hinblick auf das Klima eine viel nachhaltigere und energiesparendere Lebensform darstellen, durch die momentane Ausformung der Strompreisbremse so zu benachteiligen, wirkt eher als Abschreckung, denn als positiver Anstoß für Menschen, auch in Zukunft diese Form des Zusammenlebens zu wählen. Wenn die Strompreisbremse in ihrer bisherigen Ausformung erhalten bleibt, ist es ein Armutszeugnis für die österreichische Politik und zeigt auf, für wen in diesem Land Politik gemacht wird. Wir fordern daher (auch weil am Beispiel des niederösterreichischen Modells sichtbar ist, dass es funktioniert) eine Anpassung der Strompreisbremse jetzt! Die Strompreisbremse muss rasch angepasst werden, um zu verhindern, dass massenweise Menschen achtlos in die Armut gestoßen werden! Quellen: Wuppertal Institut: https://www.eceee.org/library/conference_proceedings/eceee_Summer_Studies/2019/7-make-buildings-policies-great-again/estimating-the-sufficiency-potential-in-buildings-the-space-between-under-dimensioned-and-oversized/2019/7-007-19_Bierwirth_Presentation.pdf/ Heinrich Böll Stiftung : Societal transformation scenario (STS) for Staying Below 1.5°C: https://www.boell.de/sites/default/files/2020-12/A%20Societal%20Transformation%20Scenario%20for%20Staying%20Below%201.5C.pdf “Armutsgefährdung nach Haushaltstyp” https://www.statistik.at/statistiken/bevoelkerung-und-soziales/einkommen-und-soziale-lage/armut129 von 200 Unterschriften
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„Grün statt Beton“ in OsttirolDer rasante Grünflächen- und Bodenverbrauch durch Gewerbegebiete, Straßen-, Parkplatz- und Wohnbau in Osttirol ist mehr als besorgniserregend: In Osttirol werden durchschnittlich 500m2 pro Tag versiegelt. Beim Flächenverbrauch pro Kopf ist der Bezirk Lienz sogar Spitzenreiter in Tirol (Datenerhebung Verein Osttirol Natur, 2022)! Grünflächen zu erhalten wird immer wichtiger, um den Klimawandel und dessen Folgen abzumildern, als: - CO2-Speicher - kühlende Landschaftselemente und - Hochwasser-Versickerungsflächen Mit zunehmender Versiegelung fruchtbarer Ackerböden setzen wir auch die zukünftige, regionale Lebensmittelversorgung aufs Spiel! Damit auch unsere Kinder und Kindeskinder noch lebenswerte Bedingungen in der Region vorfinden, müssen wir dafür sorgen, möglichst viel an Natur- und Grünflächen sowie an fruchtbaren Ackerflächen in Osttirol zu erhalten.831 von 1.000 UnterschriftenGestartet von Laura Winkler
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Stopp der Bodenversiegelung – keinen sinnlosen Billa auf der grünen WieseIn Zeiten großer Klimaveränderung, wachsender Bodenversiegelung und Energiekrise kann ein vierter Billa in einem Umkreis von 1600 m kein erstrebenswerter Beitrag in einer Ortsgemeinschaft sein, besonders wenn die im Ort bestehende Filiale nur 500 m entfernt ist. Ja, natürlich machen wir uns für ein blühendes Österreich stark! Daher fordern wir Billa und die mit der Entscheidung betrauten Institutionen auf keinen weiteren Supermarkt zu bauen oder zu bewilligen. Die grüne Wiese ist ein erhaltenswerter Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Die geplante Billa-Filiale ist, im Gegensatz zur bereits bestehenden Filiale, nicht im Ortskern und somit fast nur mit dem Auto erreichbar, was auch weiteren Verkehr anziehen würde - das ist angesichts wachsender ökologischer und ökonomischer Probleme abzulehnen. „Ein guter Grund für Lebensraum ist die Blumenwiese und hört ihr nicht bald auf zu bauen, krieg ich eine Krise!“ sagte REWE schon 2016 - jetzt können diese Worte ganz konkret in der Hinterbrühl in die Tat umgesetzt werden. Tun wir unser Möglichstes um dieses Stück Natur vor Beton und Bagger zu retten! Unterstützen Sie uns bitte heute dabei. Ihre Unterschrift ist ein wichtiger Beitrag!6.276 von 7.000 UnterschriftenGestartet von Mathias Weinmayr
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Schützt unseren Wald!1. Wir fordern, dass das Naturschutzgesetz auch im Wald uneingeschränkt Anwendung findet: Allein in den letzten 30 Jahren hat sich die Anzahl der in Österreich lebenden Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere um 70% reduziert! (1) Aufgrund dieses fortschreitenden Artenverlustes und aufgrund des Klimawandels müssen wir handeln! Wir müssen anders mit unseren natürlichen Ressourcen umgehen! Wald ist Lebensraum vieler geschützter Arten. Doch das Naturschutzgesetz zum Schutz dieser Arten ist im Wald extrem eingeschränkt und wird de facto nicht angewandt. (2) Österreich hat zahlreiche internationale Übereinkommen zum Schutz der Natur abgeschlossen (3). Wir fordern, dass diese auch im Wald eingehalten werden. 2. Wir fordern, dass das Forstgesetz angepasst wird an Artenschutz und Klimaschutz! * Wir fordern ein generelles Verbot von Kahlschlägen: Bei einem Kahlschlag werden ganze Waldabschnitte großflächig abgeholzt, sodass kein einziger Baum mehr übrigbleibt. Das hat dramatische Auswirkungen auf das Klima und die Umwelt: Kahlschläge zerstören nicht nur die oberirdische Artenvielfalt, sondern sie führen auch zu schweren Schädigungen der Böden und verändern das Mikroklima. Es kommt zum Verlust der Wasserrückhaltefähigkeit und des Kohlenstoffspeichers im Boden. (4) * Wir fordern den gesetzlich kontrollierten und limitierten Einsatz von Harvestern: Der Einsatz schwerer Maschinen wie Harvester führt nicht nur zu einer unmittelbaren Zerstörung von bodennahen Lebensräumen vieler geschützter Arten wie beispielsweise Amphibien und Reptilien, sondern verdichten auch den Untergrund und können ihn für Jahre unbewohnbar machen für Kleinstlebewesen, Pilze und Pflanzen. Verdichtete Böden können Regenwasser weniger gut aufnehmen und speichern, somit geht die Funktion von Waldböden als wichtiger Wasserspeicher verloren. Die Gefahr von Hochwasser steigt. (4) * Wir fordern, dass Waldarbeiten grundsätzlich nur im Winter durchgeführt werden dürfen, wenn Tiere ihre Reproduktionsphase beendet haben. Wenn der Waldboden gefroren ist, wird er durch schwere Maschinen auch weniger verdichtet und damit weniger beschädigt. * Wir fordern den gesetzlichen Schutz natürlicher Mischwaldgesellschaften. Mischwälder sind als vielfältiger Lebensraum ökologisch wertvoller als Monokulturen. Sie mildern den Klimawandel, da sie länger und besser Kohlendioxid speichern. (5) * Wir fordern den gesetzlichen Schutz von Quellen, Wasserläufen und Bächen im Waldgebiet als Lebensraum, Nahrungsquelle, Rückzugsraum und Ausbreitungskorridor für zahlreiche (geschützte) Tier- und Pflanzenarten. Auch viele für den Menschen wichtige Funktionen von Wasserlebensräumen, wie die Bereitstellung von ausreichend sauberem Trinkwasser, hängen vom intakten ökologischen Zustand dieser Lebensräume ab. (6) * Wir fordern eine nachhaltige Forstwirtschaft, die im Einklang mit Naturschutz und Klimaschutz steht, und den Lebensraum von Tieren, Pflanzen und Pilzen berücksichtigt. 3. Wir fordern die rasche behördliche und juristische Aufarbeitung des Kahlschlags eines Auwaldes in Mattersburg/Grenze Forchtenstein (“Paradies”) und die Wiederherstellung der natürlichen Vegetation und Waldgesellschaft im Bereich dieses Kahlschlags. Der Kahlschlag wurde mit Harvestern durchgeführt, wobei ohne jegliche Rücksicht auf Bachbegleitgewächse alles planiert wurde. Der Bach wurde mehrmals von Harvestern durchquert, so dass das natürliche Bachbett über mehr als 200 m Länge zerstört wurde. Der geschlägerte Wald war ein ökologisch besonders wertvoller Auwald mit einer Vielfalt von schützenswerten Holzgewächsen wie Schwarzerlen, gesunde Eschen, Bergulmen und vielen anderen Arten. Es war Lebensraum vieler geschützter Tiere, wie etwaige Amphibien, Reptilien und Vögel, die auf der Roten Liste stehen. (7) Wir sind entsetzt über diesen zerstörerischen Umgang mit unseren Wäldern und Gewässern! Wir fordern die Wiederherstellung der ursprünglichen Auwaldgesellschaft am besagten Kahlschlag! Wald ist unser aller Lebensraum. Wald bindet CO2 und produziert Sauerstoff. Wald filtert (Fein-)Staub und Gase aus der Luft. Wald wirkt ausgleichend aufs Klima. Wald filtert und speichert Wasser. Wald schützt den Boden. Wald dient unserer Erholung. Wir brauchen Wald zum Leben! Unterschreiben Sie jetzt für den Schutz unseres Waldes! Quellen: 1 https://science.orf.at/v2/stories/2948440/ 2 §19 Burgenländisches Naturschutz- und Landschaftspflegegesetz https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrBgld&Gesetzesnummer=10000254 3 https://www.umweltbundesamt.at/umweltthemen/naturschutz/naturschutzrecht 4 https://www.greenpeace.de/biodiversitaet/waelder/waelder-deutschland/folgen-forstwirtschaft 5 https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/mischwaelder-sind-widerstandsfaehiger/ 6 https://www.bundesforste.at/fileadmin/publikationen/brochueren/Quellen_Baeche.pdf 7 https://www.meinbezirk.at/mattersburg/c-lokales/zerstoererische-ausmasse-bei-einem-kahlschlag_a5564614569 von 600 UnterschriftenGestartet von Naturschutzverein Forchtenstein
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