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An: Bundesregierung, Bundeskanzler Dr. Christian Stocker, Finanzminister Dr. Markus Marterbauer, Mobilitätsminister Peter Hanke
Flugabgabe erhalten – klimagerecht und sozial fair gestalten!

Sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung,
behalten Sie die österreichische Flugabgabe bei und entwickeln Sie sie zu einem wirksamen, sozial ausgewogenen Instrument der Klimapolitik weiter.
behalten Sie die österreichische Flugabgabe bei und entwickeln Sie sie zu einem wirksamen, sozial ausgewogenen Instrument der Klimapolitik weiter.
Wir fordern eine regelmäßige, transparente Anpassung der Flugabgabe an die Klimawirkung des Flugverkehrs. Dabei sollen insbesondere die Flugdistanz und die Reiseklasse berücksichtigt werden: Wer in der Business Class oder First Class fliegt und damit deutlich mehr Platz pro Person beansprucht, soll einen entsprechend höheren Beitrag leisten.
Die Abgabe soll in jährlichen Abständen überprüft und schrittweise an die Klimaziele angepasst werden. Setzen Sie sich außerdem auf europäischer Ebene für eine faire Besteuerung des Flugverkehrs ein.
Die Flugabgabe darf nicht abgeschafft werden, ohne ein wirksames und gerechtes Klimainstrument an ihre Stelle zu setzen.
Warum ist das wichtig?
Fliegen muss seinen fairen Beitrag zum Klimaschutz leisten
Die Klimakrise schreitet voran. Gerade in Österreich und der Alpenraum erhitzt sich doppelt so rasch wie im globalen Durchscnitt und sind die Folgen deutlich sichtbar: Die Gletscher schmelzen, Hitzewellen nehmen zu und der Druck auf unsere natürlichen Lebensgrundlagen wächst.
Gleichzeitig wird nun die Abschaffung der österreichischen Flugabgabe gefordert. Bereits fünf Bundesländer, vertreten durch die Landeshauptläute, wollen diese Abgabe vollständig streichen.
Natürlich sind gute internationale Flugverbindungen wichtig – für Wirtschaft, Tourismus und persönliche Begegnungen. Doch daraus folgt nicht, dass der Flugverkehr keinen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz leisten soll.
Wer mehr CO₂ verursacht, soll auch mehr Verantwortung übernehmen.
Die Flugabgabe sollte deshalb nicht abgeschafft, sondern weiterentwickelt werden:
- Klimawirkung berücksichtigen: Die Höhe der Abgabe soll regelmäßig überprüft und an die Klimaziele angepasst werden.
- Fair nach Reiseklasse differenzieren: Business Class und First Class beanspruchen mehr Platz pro Person und verursachen deshalb in der Regel höhere Emissionen pro Passagier. Das soll sich in der Abgabe widerspiegeln.
- Regelmäßig anpassen: Die Abgabe soll in festgelegten Abständen überprüft und bei Bedarf schrittweise erhöht werden, statt durch Inflation und politische Entscheidungen an Wirkung zu verlieren.
- Soziale Fairness sichern: Die Ausgestaltung soll unnötige Belastungen für Menschen mit geringem Einkommen vermeiden und Alternativen wie die Bahn stärken.
- Klimaschutz und gute Verbindungen zusammendenken: Österreich soll sich auch auf europäischer Ebene für faire Rahmenbedingungen einsetzen, statt im Wettbewerb um Flugverbindungen Klimaschutzinstrumente abzubauen.
Eine Flugabgabe allein wird die Klimakrise nicht lösen. Aber sie ist ein Instrument, mit dem die Kosten des Flugverkehrs stärker berücksichtigt werden können. Entscheidend ist, sie wirksam, nachvollziehbar und gerecht zu gestalten.
Ich möchte nicht, dass Österreich ein bestehendes Klimainstrument aufgibt, nur weil es wirtschaftspolitisch umstritten ist. Ich fordere eine sachliche Weiterentwicklung, die Klimaschutz, soziale Fairness und gute Mobilitätsangebote miteinander verbindet.
Unterstütze diese Petition: Erhalten wir die Flugabgabe und gestalten wir sie klimagerecht weiter!