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An: Bürgermeister Bernhard Auinger und Stadträtin Anna Schiester (Salzburg Stadt)

NEIN zu einer weiteren Spedition in Salzburg Schallmoos - deshalb JA zu einer behördlichen BAUSPERRE

Schulweg: schon jetzt massiver Stau in der Bergerbräuhofstraße (Foto privat)
Sehr geehrte Frau Stadträtin Schiester, sehr geehrter Herr Bürgermeister Auinger!

Der niederländische Konzern RABEN GROUP plant auf einer Fläche von 14.582 m² den Bau eines weiteren verkehrsintensiven Logistikbetriebs in Nordost-Schallmoos, einem Stadtteil, der schon jetzt massiv vom Verkehr belastet ist. Das würde eine gravierende Verschlechterung für die Bewohner:innen von Schallmoos und für alle Salzburger:innen bedeuten und muss verhindert werden, um die Weichen für eine bessere Zukunft stellen zu können!

Verschaffen Sie der Politik und der Bevölkerung eine Nachdenkpause! Veranlassen Sie eine behördlichen BAUSPERRE, wie in § 21 des Raumordnungsgesetzes vorgesehen, auf dem Grundstück KG 56513 Gnigl GST-NR 76/13
 
Die Politik soll die Zeit der Bausperre nützen, um zu überprüfen, ob das Speditionsprojekt der RABEN GROUP zu den städteplanerischen Zielen für Schallmoos passt und das Gespräch mit der Bevölkerung suchen. Es ist Zeit für echte Planung und Bürgerbeteiligung, um die Weichen für eine lebenswerte Zukunft in Schallmoos zu stellen!

Warum ist das wichtig?

In allen politischen Ankündigungen sowie im Entwurf zum Räumlichen Entwicklungskonzept (REK) der Stadt Salzburg für die nächsten 25 Jahre wird Schallmoos als zentrales Pionierviertel für eine angepasste Mischnutzung skizziert. Schallmoos soll zu einem begrünten, lebenswerten Stadtteil, mit urbanem Wohnen und wohnverträglichem Gewerbe mit wertvollen Arbeitsplätzen für Salzburger:innen werden. Vorrang sollen Betriebe haben, die – nach dem Konzept der „produktiven Stadt“ – der städtischen Wirtschaft und Versorgung dienen. Für eine klimafitte Weiterentwicklung sollen in Schallmoos Räume für aktive Mobilität, verkehrsberuhigte Alleen, Baumreihen und Grünflächen geschaffen werden.

ABER: Während die Stadtpolitik und die Bevölkerung noch diskutieren, droht die RABEN GROUP Fakten zu schaffen – mit einem Projekt, das im völligen Widerspruch zu diesen Zielen steht und nicht im öffentlichen Interesse ist! 

Der Stadtteil Schallmoos leidet bereits jetzt unter dem massiven LKW-Schwerverkehr, der unaufhörlich über den Schulweg und am Wohngebiet, an den wenigen Naherholungsflächen und an einem Sportplatz vorbei rollt. Nach der im Bau befindlichen Erweiterung des Speditionsunternehmens wird bei GEBRÜDER WEISS mit weiteren 250 LKWs/Tag gerechnet, die RABEN GROUP gibt für das geplante Projekt zumindest 120 LKWs/Tag an. 
Mit An- und Abfahrt sind durch GEBRÜDER WEISS und RABEN GROUP gesamt zusätzliche 740 LKW-FAHRTEN pro TAG zu erwarten. 

Die Auswirkungen auf die Schulwegsicherheit, den Stadtverkehr, die Gesundheit und die Umwelt durch den Logistikbetrieb der GEBRÜDER WEISS im Endausbau sind noch nicht absehbar, schon ist eine weitere Spedition in Planung. Wertvolle Flächen im Stadtgebiet werden verschwendet! Pro 250 m² Betriebsfläche würde nur ein Arbeitsplatz entstehen – andere Gewerbearten könnten viel mehr Arbeitsplätze schaffen!

Die unterzeichnenden Personen (ab 16 Jahren, Hauptwohnsitz in Salzburg) unterstützen die Forderung der Initiative „Zukunft Schallmoos“ und sagen

JA zu einer Nachdenkpause für Politik und Bevölkerung – JA zu einer behördlichen BAUSPERRE, wie in § 21 des Raumordnungsgesetzes vorgesehen, auf dem Grundstück KG 56513 Gnigl GST-NR 76/13
Die Politik soll die Zeit der Bausperre nützen, um zu überprüfen, ob das Speditionsprojekt zu den städteplanerischen Zielen für Schallmoos passt und das Gespräch mit der Bevölkerung suchen. Es ist Zeit für echte Planung und Bürgerbeteiligung, um die Weichen für eine lebenswerte Zukunft in Schallmoos zu stellen!
Salzburg, Österreich

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL

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2026-02-07 07:10:16 +0100

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