Skip to main content

An: den Gemeinderat in Innsbruck

Rettet den Schlachthofblock in Innsbruck vor dem Abriss

Dieser Wohnblock von 1911 ist der älteste noch intakte und bewohnte soziale Wohnbau von Innsbruck, geplant vom bekannten Innsbrucker Architekten Theodor Prachensky.
Nun soll ausgerechnet der älteste Teil abgerissen werden und durch einen 11-geschoßigen Neubau ersetzt werden.
Eine Studie beweist, dass mit einer Generalsanierung auch fast gleich viele Wohnungen entstehen können.

Es gibt aber weitere große Vorteile bei einer Generalsanierung, wie in einer Machbarkeitsstudie nachgewiesen wird.
1- Klimaschutz: Ersparnis von 4,25 Tonnen CO2 klimarelevantes Treibhausgas
2- Kosten: durch das Beibehalten der Grundstruktur (Rohbau) Ersparnis von etwa 25% -30% der Kosten, Das entspricht etwa € 5 Mio. Der geplante Abbruch würde bei aktuellen Preisen etwa €1,0Mio kosten.(25000m3), also gesamt 6,0 Mio Ersparnis, damit kann man an anderer Stelle 30- 40 neue Wohnungen bauen.
3- Wohnfläche: die gewünschte Fläche von 7100 m2 wird mit etwa 6600 bis 7000m2, je nach Dachausbau, erreicht.
4- Wohnqualität: Die Gesamtqualität aller Wohnungen bleibt ohne Neubau höher.
5- Kindergarten: Der gewünschte Ausbau des Kindergartens ist ohne Abstriche möglich.
6- Tiefgarage: Die notwendige Tiefgarage ist bei Erhalt der Bäume möglich.
Bis auf etwa 7 Prozent weniger Wohnfläche gibt es bei einer Generalsanierung nur Vorteile!
Warum also dieses wichtige Baudenkmal von Innsbruck zerstören?

Warum ist das wichtig?

Durch den geplanten sehr hohen Neubau ist der wunderschöne Innenhof mit großen Bäumen und einem Kindergarten auch aus dieser Zeit völlig entwertet.
Grund für den Abbruch sei eine dichtere Bebauung mit mehr Wohnungen und der Bau eine Tiefgarage mit Feuerwehrzufahrt.
Das ist aber nachweislich nicht richtig, denn es gibt bei Ausbau aller Dachgeschoße und Renovierung aller Bestandwohnungen etwa 250 hochwertige, barrierefreie Wohnungen mit großen Balkonen zum Hof.
Das sind nur etwa 7 Prozent weniger Wohnungen als mit dem elfgeschoßigen Neubau erreicht werden.
Dafür bliebe der Innenhof mit den Bäumen erhalten, eine Tiefgarage samt Feuerwehrzufahrt ist auch möglich.

In Wien käme kein Mensch auf die Idee, einen Teil des Karl Marx-Hofes abzureißen, in Innsbruck, bei einem vergleichbaren Objekt, hoffentlich auch nicht.
Darum bitten wir den Gemeinderat, die Generalsanierung ohne Abriss zu beschließen!
Die Mitglieder der Initiative Denkmalschutz aus Tirol

Wie die Unterschriften übergeben werden:

Wir werden die Unterschriften persönlich übergeben

Innsbruck, Österreich

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL

Neuigkeiten

2022-06-02 09:33:22 +0200

100 Unterschriften erreicht

2022-05-22 16:34:04 +0200

50 Unterschriften erreicht

2022-05-19 16:13:22 +0200

25 Unterschriften erreicht

2022-05-18 20:51:28 +0200

10 Unterschriften erreicht