Skip to main content

An: Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner

GOOGLE Kronstorf. Wir fordern eine transparente Gesamtprüfung aller Risiken!

Google Kronstorf Ausbaustufe 1
Sehr geehrter Herr Landesrat Markus Achleitner,

stoppen Sie die isolierte Einzelgenehmigung der Großprojekte in der INKOBA Kronstorf-Hargelsberg und veranlassen Sie unverzüglich eine öffentlich nachvollziehbare Gesamtprüfung für den gesamten Projektkomplex von Google, DM und der zugehörigen Infrastruktur! Wir fordern den sofortigen Stopp jeglicher politischer Unterstützung für weitere Ausbaustufen, bis alle Auswirkungen auf Umwelt, Wasser, Stromversorgung, Gesundheit und Datensicherheit transparent und unter demokratischer Kontrolle geklärt sind.

Mit freundlichen Grüßen, Bürger:inneninitiative Rechenzentrum Kronstorf



Warum ist das wichtig?

Stellt euch vor, es entsteht ein riesiges Infrastrukturprojekt, und die Behörden schauen einfach weg, wenn es um das große Ganze geht. Genau deshalb haben wir diese Petition gestartet.

Wenn wir uns mit Freundinnen und Freunden – und jetzt auch mit euch – unterhalten, gibt es nicht nur ein oder zwei Probleme. Es sind acht völlig gleichwertige Gründe, warum wir jetzt gemeinsam handeln müssen und warum uns das Thema persönlich so unter den Nägeln brennt:

  • Weil die „Salami-Taktik“ eine echte Prüfung verhindert: Die Behörden teilen das Riesenprojekt in lauter kleine Einzelstücke wie das Google-Rechenzentrum und das DM-Lager auf. Aber die Natur und unsere Gesundheit erleben die Belastung nicht getrennt – wir fordern eine ehrliche Gesamtprüfung!

  • Weil wir saubere Luft zum Atmen brauchen: Die Kombination aus den Abgasen des massiven LKW-Logistikverkehrs und den Emissionen der Notstromaggregate bei Testläufen gefährdet unsere Luftqualität und Gesundheit.

  • Weil unser Wasser geschützt werden muss: Google will riesige Mengen Kühlwasser aus der Enns entnehmen und wieder einleiten. Klarlegen wie stark sich das Wasser dadurch erwärmt mit den jetzigen Wasserdaten und welche chemischen Zusätze in der Enns kumuliert werden und die davon ausgehenden Wirkung für die Gewässerökologie.

  • Weil Lärm krank macht: Es geht um normalen Lärm und auch um Infraschall und tieffrequente Geräusche in der Gesamtbewertung dieses Betriebsansiedlungsgebietes. Wir fordern echte Dauermessungen direkt an den Wohnnachbarschaften statt bloßer Papierprognosen.

  • Weil wir keine künstlichen Hitzeinseln wollen: Wenn die enorme Abwärme nicht vom ersten Tag an sinnvoll genutzt wird, heizt sie unser lokales Mikroklima auf und sorgt für zusätzliche Hitze und Nebelbildung.

  • Weil es um unsere Energie und unsere Strompreise geht: Die Bevölkerung weiß überhaupt nicht, wie viel Megawatt hier wirklich verbraucht werden, was das für unsere Strompreise und die Netzsicherheit bedeutet und warum wir Bürger die Infrastrukturkosten zahlen sollen.

  • Weil wertvoller Boden für immer zubetoniert wird: Durch die Hallen und Verkehrsflächen wird fruchtbares Ackerland dauerhaft versiegelt, was den Wasserhaushalt und das gesamte Landschaftsbild unserer Heimat zerstört.

  • Weil unsere Souveränität auf dem Spiel steht: Durch US-Gesetze wie den Cloud Act und Googles jüngste KI-Verträge mit dem US-Militär subventionieren wir mit unserer Energie im schlimmsten Fall die technologische Basis eines US-Konzerns, dessen Prioritäten von Washington diktiert werden.

Warum ihr unterschreiben solltet: Keiner dieser Punkte ist nebensächlich – sie sind alle gleich wichtig für unsere Zukunft und unsere Lebensqualität hier in der Region. Es geht nicht darum, Technologie zu verbieten, sondern um Transparenz, Fairness und demokratische Kontrolle, bevor Fakten einfach geschaffen sind.

Warum eure Unterschrift so wichtig ist: Keiner dieser Punkte ist nebensächlich – sie sind alle gleich wichtig für unsere Zukunft und unsere Lebensqualität hier in der Region. Es geht nicht darum, Technologie zu verbieten, sondern um Transparenz, Fairness und demokratische Kontrolle, bevor Fakten einfach geschaffen sind. Vielen Dank, dass ihr an unserer Seite steht und diese Forderungen unterstützt!

Die offiziellen Quellen und Links zum Nachlesen:

Klima und Hitze in Oberösterreich:



Hitze-Effekt von KI-Rechenzentren:



Bodenverbrauch & rechtliche Grundlagen:




Lärmbelastung & Infrastruktur von KI-Zentren:





Oberösterreich, Österreich

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL

Links

Neuigkeiten

2026-07-13 13:43:07 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2026-07-13 00:48:37 +0200

500 Unterschriften erreicht

2026-07-11 19:20:54 +0200

100 Unterschriften erreicht

2026-07-11 14:47:09 +0200

50 Unterschriften erreicht

2026-07-11 13:07:01 +0200

25 Unterschriften erreicht

2026-07-11 12:02:46 +0200

10 Unterschriften erreicht