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An: Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner

Google Kronstorf: Transparente Gesamtprüfung jetzt!

Google Kronstorf Ausbaustufe 1
Wir fordern eine öffentliche, unabhängige und nachvollziehbare Gesamtprüfung des gesamten Projektkomplexes in Kronstorf rund um Google, DM und die dazugehörige Infrastruktur. Bis sämtliche Auswirkungen auf Umwelt, Wasserhaushalt, Stromversorgung, Gesundheit, Verkehr, Lärm, Netzsicherheit und Datensicherheit umfassend geprüft, transparent offengelegt und unter demokratischer Kontrolle bewertet wurden, darf es keine weitere politische Unterstützung für zusätzliche Ausbaustufen geben.

Darüber hinaus fordern wir die bedingungslose Offenlegung aller Verträge, Vereinbarungen und Absprachen zwischen Politik und den beteiligten Tech-Konzernen – von Beginn der Projektentwicklung an. Entscheidungen dieser Tragweite müssen auf einer transparenten Informationsgrundlage erfolgen und im öffentlichen Interesse nachvollziehbar sein.







Warum ist das wichtig?

Der US-Techkonzern Google baut in Kronstorf auf einer Fläche von 50 Hektar ein sogenanntes Hyperscale-Rechenzentrum – eines der größten in Europa. Dafür werden rund 70 Fußballfelder wertvolles Ackerland verbaut. [1] Gleichzeitig sind die langfristigen Auswirkungen auf die Enns, das Grundwasser und die regionale Energieversorgung noch nicht ausreichend geklärt.

Um die Server des Rechenzentrums zu kühlen, soll Grundwasser aus Brunnen nahe der Enns genutzt werden. Das dabei erwärmte Wasser wird anschließend wieder in den Fluss eingeleitet. Täglich werden dann bis zu 5,8 Millionen Liter auf bis zu 30 Grad Celsius erwärmtes Wasser in die Enns eingeleitet. Google verfügt dafür bereits über eine wasserrechtliche Bewilligung. Und das obwohl die Auswirkungen dieser heißen Wassermengen auf das Ökosystem im Gewässer noch nicht ausreichend untersucht seien. [2]

Auch der Strombedarf des Rechenzentrums ist beträchtlich. Nach Einschätzung des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid könnte der jährliche Energieverbrauch im Vollausbau jenem von bis zu 900.000 Haushalten entsprechen. Zum Vergleich: In Oberösterreich gibt es rund 676.000 Privathaushalte. [2] 

Warum eure Unterschrift so wichtig ist: Keiner dieser Punkte ist nebensächlich – sie alle betreffen unsere Zukunft und unsere Lebensqualität hier in der Region. Wir wollen mitreden, wenn Großprojekte, wie das Rechenzentrum gebaut werden soll. Das Ziel ist nicht technologische Entwicklung zu verhindern, sondern Transparenz, Fairness und demokratische Kontrolle zu sichern. 

Quellen: 
Hier ist noch weiteres Infomaterial für alle die noch mehr zu dem Thema wissen möchten: 
Klima und Hitze in Oberösterreich:

Hitze-Effekt von KI-Rechenzentren:

Bodenverbrauch & rechtliche Grundlagen:

Oberösterreich, Österreich

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL

Links

Neuigkeiten

2026-07-13 13:43:07 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2026-07-13 00:48:37 +0200

500 Unterschriften erreicht

2026-07-11 19:20:54 +0200

100 Unterschriften erreicht

2026-07-11 14:47:09 +0200

50 Unterschriften erreicht

2026-07-11 13:07:01 +0200

25 Unterschriften erreicht

2026-07-11 12:02:46 +0200

10 Unterschriften erreicht