Skip to main content

An: Gesundheitsminister Rudolf Anschober; Bildungsminister Heinz Faßmann; Justizministerin Alma Zadić

Stoppt sexuelle Übergriffe im Gesundheitswesen!

Stoppt sexuelle Übergriffe im Gesundheitswesen!

Wir fordern ...

... die verpflichtende Aufklärung des Hergangs einer gynäkologischen/urologischen Untersuchung im Sexualunterricht.

... eine externe Anlaufstelle für Betroffene sexueller Übergriffe durch medizinisches Personal (Ärzt_innen, Pfleger_innen, ...).

... das verpflichtende Bereitstellen von Fachpersonal, um nach Aufforderung der Patient_innen eine weitere Person zu jeglicher Art von Untersuchung, in jeglicher Art von Einrichtung hinzuziehen zu können. Bereits im Vorhinein muss diese Information vom Personal eingeholt werden.

Warum ist das wichtig?

Ärzt_innen wird eine unausgesprochene Macht gegeben. Sie genießen einen Stellenwert in dieser Gesellschaft, welcher vor allem Kinder nichts hinterfragen lässt und von Missbrauch Betroffene einschüchtert. Diese Maßnahmen sollen Betroffenen zeigen, dass sie nicht alleine sind und sie ermutigen, für ihr Recht zu kämpfen.

Als im Jänner 2019 der Missbrauch an 109 Buben von einem Urologen in Oberösterreich ans Licht kam fragte sich jeder, wie es so weit kommen konnte. Doch woher sollen Kinder wissen was richtig oder falsch ist, wenn nicht darüber geredet wird?

Eine externe Anlaufstelle ist wichtig, da viele auf der Suche nach Hilfe nicht etwa bei der Polizei, sondern bei der Ärztekammer landen. Dort wird zu Entschädigungen und außergerichtlichen Lösungen geraten. Doch sollten ausgerechnet Ärzt_innen ohne einwandfreien Leumund der Öffentlichkeit vorenthalten werden?

Quellen:
https://www.derstandard.at/story/2000114374248/anklage-gegen-arzt-in-sterreich-wegenmissbrauch-von-109-buben

Neuigkeiten

2020-08-28 18:13:57 +0200

100 Unterschriften erreicht

2020-08-27 19:39:03 +0200

50 Unterschriften erreicht

2020-08-22 12:24:07 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-08-21 15:42:29 +0200

10 Unterschriften erreicht