Skip to main content

An: Bundeskanzler, Sebastian Kurz

dance.pray.care - Humanitäre Kampagne für die Kinder von Kara Tepe

dance.pray.care - Humanitäre Kampagne für die Kinder von Kara Tepe

Herr Bundeskanzler, ermöglichen Sie die Aufnahme von geflüchteten Kindern aus dem Lager Kara Tepe in Österreich.

Warum ist das wichtig?

Ich kann nicht mehr nichts tun. Ich habe die Bilder der hungernden, frierenden Kinder im Flüchtlingslager Kara Tepe gesehen. Sie lassen mich nicht mehr los. Wir müssen diese Kinder aus diesem Inferno, aus dieser Hölle holen. JETZT.

Dies ist ein Notfall. In diesem Moment vegetieren Kinder unter elenden Bedingungen in Kara Tepe, an anderen Orten Griechenlands und an vielen anderen Orten auf dieser Welt. Viele von ihnen sind krank, manche wurden vergewaltigt. Einige bringen sich aus Verzweiflung um. Diese Kinder können nichts für die Entscheidung ihrer Eltern zur Flucht. Sie können nichts für Not und Elend in ihren Heimatländern. Sie können nichts für das Versagen der europäischen Regierungen, eine gemeinsame, menschliche Lösung zu finden.

Diese Kinder tragen keine Schuld an all dem. Sie sind unschuldig. Ich kann Unrecht nicht leiden, aber Unrecht gegen unschuldige Kinder ist für mich unerträglich.

Wenn Menschen in unserer Familie, Freunde oder Bekannte in Not sind, ist es für die meisten von uns selbstverständlich zu helfen. Das ist schön, aber nicht schwierig. Wenn fremde Menschen in unserer Nachbarschaft in Not sind, helfen viele. „Nächstenliebe“ heißt das und wird allseits geschätzt. Menschen, die auf Lesbos Schreckliches erleiden, sind genauso viel wert wie die Menschen in unserer Nachbarschaft. Unter diesen Menschen sind es die Kinder, denen wir zuerst helfen müssen.

Tausende Menschen in Österreich wollen ihnen helfen. Sie haben sich bereiterklärt, Flüchtlinge aufzunehmen und sogar die Kosten zu tragen. Auch viele Bürgermeister und andere politisch Verantwortliche haben sich bereit erklärt, Flüchtlinge aufzunehmen. Es ist der einzige Weg, diesen Menschen sofort und wirksam zu helfen. Unsere Bundesregierung hat das bisher nicht zugelassen. Sie hat es in der Hand, die Aufnahme dieser Kinder in Not hier in Österreich zu ermöglichen.

Ich kann nicht mehr wegschauen. Ich will nicht mehr wegschauen. Ich halte es nicht mehr aus. Mit meinem Hungerstreik möchte ich ein friedliches Zeichen setzen gegen das Elend der Geflüchteten in Kara Tepe und an vielen anderen Orten dieser Welt, vor allem aber gegen das Elend der Kinder. Es ist mein stiller Schrei gegen die Ungerechtigkeit.

Claudia Grava
Tänzerin, Choreografin, Mutter

Neuigkeiten

2021-03-29 11:04:38 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2021-03-23 21:50:50 +0100

500 Unterschriften erreicht

2021-03-21 08:31:11 +0100

100 Unterschriften erreicht

2021-03-20 20:23:17 +0100

50 Unterschriften erreicht

2021-03-20 13:33:55 +0100

25 Unterschriften erreicht

2021-03-20 10:19:32 +0100

10 Unterschriften erreicht