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An: Wiener Stadtregierung

„Die Straße frei am 1. Mai!“

Obwohl die Wiener Stadtregierung auf die von rund 600 Personen und zahlreichen Organisationen unterstützte Petition „Die Straße frei am 1. Mai!" nicht reagiert hat, können wir dennoch einen Erfolg feiern.

Wie erwartet, waren am
"Tag der Arbeit" viele Menschen in der Wiener Innenstadt unterwegs und haben sich auch an Demonstrationen und Kundgebungen beteiligt. Die Ringstraße war dadurch lange Zeit autofrei und FußgängerInnen, RadfahrerInnen etc. konnten die Fahrbahn für ihren feierlichen Ausflug mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand nutzen.

Vielen Dank für die Unterstützung!

„Die Straße frei am 1. Mai!“

Für eine temporäre Begegnungszone auf der Wiener Ringstraße am Tag der Arbeit.

Warum ist das wichtig?

In der 130-jährigen Geschichte des 1. Mai als internationaler Kampf- und Feiertag der ArbeiterInnenbewegung mussten schon zahlreiche Hindernisse überwunden werden. Die Corona-Krise stellt uns alle erneut vor große Herausforderungen.

In Wien wird der Tag der Arbeit traditionell auf der Wiener Ringstraße mit großen Aufmärschen begangen. Heuer wird dies nicht möglich sein. Dennoch wollen viele diesen politischen Feiertag nicht ausschließlich in den eigenen vier Wänden verbringen. Die aktuellen Umstände erfordern Solidarität und Solidarität braucht öffentlichen Raum.

Um den Menschen genügend Raum für ihren feierlichen Spaziergang zu geben und dabei den nötigen Sicherheitsabstand einhalten zu können, fordern wir die Wiener Stadtregierung auf, die Ringstraße am 1. Mai von 8.00 bis 16.00 Uhr in eine temporäre Begegnungszone umzuwandeln und für den Autoverkehr zu sperren.

FußgängerInnen, RadfahrerInnen etc. sind dabei aufgerufen, den erforderlichen Sicherheitsabstand unbedingt einzuhalten. Das Tragen einer Schutzmaske wird darüber hinaus ausdrücklich empfohlen.

Die physische, psychische und soziale Sicherheit aller Menschen muss gewährleistet sein. Deshalb dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass die zu meisternden Herausforderungen nicht rein medizinischer Natur sind, wie die aktuelle Rekordarbeitslosigkeit und die aufziehende soziale Krise deutlich machen.

Denken wir an Victor Adler, den Gründervater der Sozialdemokratie, der sich an den 1. Mai 1890 in Wien mit folgenden Worten erinnert:

"Wir haben wie so oft aus der furchtbaren Not eine fruchtbare Tugend gemacht, und weil wir nicht simpel manifestieren konnten, gerade darum haben wir dem Tag die Höhe einer Weihe gegeben, die unerreichbar war für alle Verbote und Schikanen." („Mein erster Mai“ - von Victor Adler, 1909)

Beweisen wir Mut, Herr Bürgermeister Michael Ludwig!
Erlauben wir Kreativität, Frau Verkehrsstadträtin Birgit Hebein!
Gehen wir spazieren, Herr Gesundheitsstadtrat Peter Hacker!
Schaffen wir eine temporäre Begegnungszone auf der Wiener Ringstraße am 1. Mai 2020!

Mehr Infos zur überparteilichen Initiative „Die Straße frei am 1. Mai!“ auf
www.unsere-zeitung.at/die-strasse-frei-am-1-mai

Wien, Österreich

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • weil der 1.Mai für mich bedeutsam ist, besonders in Krisenzeiten, die wir zur Zeit erleben müssen
  • nach Entfall der normalen Maidemonstration eine originelle Idee !!!

Neuigkeiten

2020-05-05 10:27:57 +0200

Petition ist mit 597 Unterschriften erfolgreich

2020-05-04 19:51:13 +0200

Obwohl die Wiener Stadtregierung auf die von rund 600 Personen und zahlreichen Organisationen unterstützte Petition „Die Straße frei am 1. Mai!" nicht reagiert hat, können wir dennoch einen Erfolg feiern.

Wie erwartet, waren am Tag der Arbeit viele Menschen in der Wiener Innenstadt unterwegs und haben sich auch an Demonstrationen und Kundgebungen beteiligt. Die Ringstraße war dadurch lange Zeit autofrei und FußgängerInnen, RadfahrerInnen etc. konnten die Fahrbahn für ihren feierlichen Ausflug mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand nutzen.

Wir sind überzeugt, dass auch unsere Initiative dazu beigetragen hat, allen die Möglichkeit zu geben den 1. Mai auf ihre Art zu begehen und bedanken uns deshalb sehr herzlich für Deine Unterstützung! Wir hoffen sehr, dass wir uns am 1. Mai 2021 auf der Wiener Ringstraße wiedersehen, nachdem wir das Corona-Virus hinter uns gebracht haben!

2020-04-30 20:24:16 +0200

Eine Reaktion auf unser Schreiben an die Wiener Stadtregierung steht bis heute aus. Einem "feierlichen Spaziergang" auf der Ringstraße wird morgen allerdings aufgrund der zahlreichen angemeldeten Kundgebungen und Demonstrationen ohnedies kein Auto im Wege stehen. Hier ein Überblick über die virtuellen und realen Demonstrationen und Kundgebungen der ArbeiterInnenbewegung am Tag der Arbeit: https://www.unsere-zeitung.at/2020/04/30/trotz-alledem-heraus-zum-1-mai/

2020-04-29 12:01:32 +0200

Leider gibt es auch 24 Stunden nachdem wir den aktuellen Zwischenstand der Petition an die Wiener Stadtregierung geschickt haben keine Rückmeldung.

Beweisen wir Mut, Herr Bürgermeister Michael Ludwig!
Erlauben wir Kreativität, Frau Verkehrsstadträtin Birgit Hebein!
Gehen wir spazieren, Herr Gesundheitsstadtrat Peter Hacker!
Schaffen wir eine temporäre Begegnungszone auf der Wiener Ringstraße am 1. Mai 2020!

2020-04-28 12:15:04 +0200

Folgendes Schreiben wurde heute (12.00 Uhr) an michael.ludwig@wien.gv.at, birgit.hebein@wien.gv.at und peter.hacker@wien.gv.at verschickt: https://www.unsere-zeitung.at/2020/04/28/schreiben-an-die-wiener-stadtregierung-die-strasse-frei-am-1-mai/

2020-04-26 17:10:30 +0200

500 Unterschriften erreicht

2020-04-24 20:49:45 +0200

Historisches zum Titel unserer Petition: Gegen das Verbot der Maifeier 1933 setzten sich die Wiener und Wienerinnen mit folgendem Aufruf zur Wehr: "Die Straße frei am 1. Mai! Am 1. Mai trifft sich das friedliebende Volk von Wien zwischen 10 und 11 Uhr zu einem friedlichen Spaziergang auf der Ringstraße!'" (Quelle: https://www.denkmalwien.at/rundgaenge/rundgang-republik-und-demokratie/demonstrationsverbot-fuer-den-1-mai-1933)

2020-04-24 19:04:05 +0200

Am kommenden Dienstag (28.4.) um 12.00 Uhr wird die Petition an Bürgermeister Michael Ludwig, Verkehrsstadträtin Birgit Hebein und Gesundheitsstadtrat Peter Hacker per E-Mail übermittelt, damit diese rechtzeitig die nötigen Schritte einleiten können, den Menschen am 1. Mai genügend Raum für ihren feierlichen Spaziergang auf der Wiener Ringstraße zu geben.

Die kommenden Tage und Stunden werden maßgeblich sein, ob wir gemeinsam Erfolg haben. Bitte hilf mit die Initiative so rasch wie möglich über deine Kanäle zu verbreiten und sende den Link zur Petition an FreundInnen und Bekannte: https://mein.aufstehn.at/petitions/die-strasse-frei-am-1-mai

2020-04-24 08:46:18 +0200

Je weiter die Beschränkungen zur Eindämmung des Virus gelockert werden, desto weiter müsse der öffentliche Raum für die Versammlungsfreiheit geöffnet werden, meint Benjamin Kneihs, Professor für Verfassungs- und Verwaltungsrecht an der Universität Salzburg.

„In dem Moment, wo sie Geschäfte und Lokale aufmachen und Begegnung im öffentlichen Raum grundsätzlich wieder in Kauf nehmen, müssen sie wohl auch – weil es ein Grundrecht ist – die Bewegung in Kauf nehmen, die entsteht, wenn Menschen zu einer solchen Versammlung fahren oder gehen.“ (https://orf.at/stories/3163000/)

2020-04-21 21:45:11 +0200

100 Unterschriften erreicht

2020-04-21 16:24:18 +0200

50 Unterschriften erreicht

2020-04-21 13:14:31 +0200

25 Unterschriften erreicht

2020-04-21 11:28:54 +0200

10 Unterschriften erreicht