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An: Bundesminister für Bildung

Einheitliches Handyverbot in den Schulen endlich umsetzen.

Handyverbot in Schulen endlich umsetzen. Gemeinsam statt einsam. (c) 2026, Fahmy Aboulenein-Djamshidian
Sehr geehrter Herr Bundesminister für Bildung, sehr geehrter Herr  Wiederkehr, MA
 

ich bedanke mich, dass eine gesetzliche Regelung für den Umgang mit Smartphones in den Schulen in Österreich im Mai 2025 - kurz Handyverbot - erlassen worden ist. 

Acht Monate nach Inkrafttreten der gesetzlichen Bestimmung muss ich Sie als Vater und Facharzt für Neurologie bitten, 

  • möglichst rasch eine tatsächlich einheitliche Regelung des Handyverbots bundesweit einzuführen.  
  • möglichst rasch das Handyverbot auf die Oberstufe bis zur Matura auszuweiten und 
  • auch entsprechend zu sanktionieren.


Außerdem darf schulische Organisation mit Apps wie beispielsweise Webuntis nicht zu einem de facto Smartphone-Zwang von Kindern und Jugendlichen führen und sollte grundlegend überdacht und verbessert werden. 
 
Die so wichtige und notwendige Digitalisierung darf nicht auf das Benutzen-Können von ein paar wenigen Apps im Schulbetrieb, Messenger-Diensten, Social Media und Gaming-Plattformen reduziert werden.

Warum ist das wichtig?

Die notwendigen gesetzlichen Bestimmungen dürfen nicht durch abweichende Regelungen in einzelnen Schulen und unterschiedliche Handhabung von Lehrpersonen aufgeweicht oder gar konterkariert werden.
 
 Die Schulen sollen ein geschützter Raum für unsere Kinder werden, in dem 

  • problematisches Online-Verhalten verhindert wird und
  • unkontrolliertem Internetkonsum Einhalt geboten wird, und somit
  • die Handysucht zumindest im Schulalltag ein paar Stunden zur Ruhe kommt.

Eine rigorose Durchsetzung eines erweiterten Handyverbots würde die Schule zu einem sicheren Raum machen, in dem niemand - weder Schüler/Schülerinnen noch Lehrpersonal - Sorge haben müssen, insbesondere

  • unerlaubt in Ton und Bild aufgenommen zu werden, 
  • dass Aufnahmen in Sozialen Medien oder Chats geteilt werden, und
  • Internetquellen und KI-Systeme für das Vortäuschen von Leistungen - Schummeln - benutzt werden. 
  • und es würde enormen sozialen Druck von den Kindern und Jugendlichen nehmen, etwas zu verpassen bzw. nicht Teil der Gruppe zu sein.

Eine rigorose Durchsetzung eines erweiterten Handyverbots würde auch uns Eltern helfen, unseren Kindern einen sinnvollen Umgang mit Smartphones und dem Internet beizubringen und unsere Verantwortung als Eltern gewissenhaft wahrnehmen zu können. 

Neuigkeiten

2026-02-11 14:51:23 +0100

1,000 Unterschriften erreicht

2026-02-09 20:21:56 +0100

Danke für die bisherige Unterstützung!
Stand heute - 2 Wochen nach Beginn der Petition: 976 Unterschriften. Danke.

Heute wurde die Petition im Rahmen eines offenen Briefs auch an die politischen Verantwortlichen, Mitglieder der Bundesregierung, Abgeordnete des Nationalrates, zahlreiche Kinder- und Jugendorganisationen und Medien gesendet.

Es gab bereits erste Rückmeldungen, wobei ich die Reaktionen insgesamt als noch verhalten empfinde.

Fahmy Aboulenein-Djamshidian

2026-01-26 21:52:47 +0100

500 Unterschriften erreicht

2026-01-20 22:31:03 +0100

100 Unterschriften erreicht

2026-01-19 23:50:52 +0100

50 Unterschriften erreicht

2026-01-19 22:05:59 +0100

25 Unterschriften erreicht

2026-01-19 21:16:10 +0100

10 Unterschriften erreicht