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An: Herrn Bundespräsidenten, Herrn Bundeskanzler und alle MinisterInnen

#KeinenMillimeter Rückschritt bei den reproduktiven Rechten von Frauen*!

Weltweit werden Rechte von Frauen* wieder angegriffen und zurückgedrängt. Auch bei uns in Österreich. Wir fordern die Regierung auf, #KeinenMillimeter Rückschritt zu machen! Weder der Spätabbruch noch die Fristenlösung dürfen eingeschränkt werden.
Unser Bündnis bekämpft die gesellschaftliche Verurteilung von Schwangerschaftsabbrüchen und tritt ein für ein Selbstbestimmungsrecht von Schwangeren* und Familien.

Warum ist das wichtig?

Schwangerschaftsabbrüche sind der häufigste gynäkologische Eingriff weltweit. Seit 1975, also beinahe 45 Jahren gibt es gesetzliche Regelungen in Österreich um eine Schwangerschaft straffrei abzubrechen. In Europa ist der Abbruch in beinahe jedem Land straffrei möglich, doch der Zugang wird häufig erschwert. Wir wissen das und auch, dass es Schwangerschaftsabbrüche immer geben wird, weil es ungewollte Schwangerschaften gibt.

Verbote und Strafen ändern nicht die Zahl der Abbrüche. Schwangeren den Zugang zum Abbruch zu verweigern, bedeutet, dass wieder viele Frauen bei Abtreibungsversuchen und Experimenten ums Leben kommen. Höhere Geburtenraten haben wir dadurch nicht. Finanzielle Absicherung von Familien und der Ausbau von Kinderbetreuung machen Österreich familienfreundlicher, Verbote nicht!

Wir vertrauen Frauen. Vertrauen Sie Ihnen auch, geschätzte Regierung. Schränken Sie die Selbstbestimmungsrechte der Frauen* nicht weiter ein. #KeinenMillimeter

Zum Weiterlesen:
[1] DerStandard.at, 24.02.2019: https://derstandard.at/2000098465439/Wem-gehoert-mein-Bauch
[2] Kurier.at, 20.03.2019: https://kurier.at/leben/spaete-abtreibungen-zu-verbieten-waere-ja-schon-fast-boesartig/400438990
[3] DiePresse.com, 23.04.2019: https://diepresse.com/home/innenpolitik/5616761/KeinenMillimeterBuendnis-gegen-Verbot-des-Spaetabbruchs
[4] wienerin.at, 23.04.2019: https://wienerin.at/keinenmillimeter-kampagne-will-einschrankung-der-abtreibungsrechte-verhindern
[5] falter.at, 12.03.2019: https://www.falter.at/archiv/wp/das-ziel-ist-den-legalen-schwangerschaftsabbruch-zu-fall-zu-bringen


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • ... eine Frau das Recht haben sollte über ihren Körper zu entscheiden, vor allem da es IHR weiteres Leben beeinflusst (und das ihres Partners) und nicht das irgendwelcher Politiker etc. Keiner Frau wird solch eine Entscheidung jemals leicht fallen.
  • Eine schwangere Frau, die das Kind nicht haben will/kann, wird es nicht haben. Frauen finden Lösungen. Haben sie schon immer. Kindsmord. Selbstmord. Seifenlauge. Stricknadel. Verbluten auf dem Küchentisch. Oder Verhütung auf Krankenschein. Lebensnahe Aufklärung. Pille danach. Und dann für die verbliebenen Fälle ein Abbruch durch medizinisches Personal samt Würde und Sicherheit. Ob in der 6., 16. oder 26. Woche.
  • Weil ein kleiner Fehler nicht das restliche Leben einer Frau verändern oder sogar zerstören sollte wenn es Alternativen gibt und diese lediglich nicht den Moralvorstellungen anderer entsprechen..

Neuigkeiten

2019-05-06 21:42:31 +0200

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2019-04-26 13:32:36 +0200

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2019-04-24 08:15:14 +0200

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2019-04-23 14:48:19 +0200

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2019-04-23 13:38:59 +0200

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2019-04-23 11:41:06 +0200

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2019-04-23 11:15:44 +0200

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2019-04-23 10:36:42 +0200

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