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An: Bundeskanzler Sebastian Kurz

Pendler-Status für Pferdebesitzer/Innen

Pendler-Status für Pferdebesitzer/Innen

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Kurz,

wir Pferdebesitzer/Innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz fordern den PENDLER-Status!

Die Grundversorgung (medizinische Betreuung, Bewegung, etc) unserer Pferde ist für uns aufgrund Ihrer aktuellen Einreisebestimmungen nicht mehr möglich.

Warum ist das wichtig?

Bewegung ist ein Grundbedürfnis von Pferden, wird ihnen diese verwehrt, drohen physische und psychische Schäden. Die Österreichische Tierhaltungsverordnung schreibt in Anlage 1 (Mindestanforderungen für die Haltung von Pferden und Pferdeartigen (Equiden)) unter Punkt 2.2.4 Auslauf deshalb klar vor: „Mehrmals wöchentlich ist eine ausreichende Bewegungsmöglichkeit wie freier Auslauf, sportliches Training oder eine vergleichbare Bewegungsmöglichkeit sicherzustellen“.
Darüber hinaus gibt es Fälle, in denen regelmäßiger Paddock- bzw. Koppelgang alleine nicht ausreichend ist, um die Gesundheit des Pferdes zu gewährleisten. Dies gilt beispielsweise für Pferde mit Grunderkrankungen wie PSSM, einem erhöhten Hufreherisiko, Arthrose oder Lungenproblemen, um nur einige zu nennen.
Wichtig ist an dieser Stelle festzuhalten, dass das Bewegen von Pferden – gleich ob unter dem Sattel oder an der Hand – nicht unter das über Sportvereine verhängte Betätigungsverbot fällt. Selbst die tierärztliche Bestätigungen über die Erkrankung unserer Pferde wird hier außer Acht gelassen.

Die Grundversorgung besteht aus der pferdegerechten Fütterung, der Pflege und Kontrolle der Unterbringung der Pferde sowie aus der täglichen Kontrolle der Tiere auf Krankheiten und Verletzungen. Darüber hinaus benötigen einige Pferde eine weitreichendere tägliche Betreuung, z.B. die Gabe von Medikamenten und Zusatzfuttermitteln, das Bedampfen oder Befeuchten von Heu oder das Wechseln von Verbänden. Die notwendige tägliche Versorgung ist dementsprechend individuell auf das jeweilige Pferd abzustimmen.
Dem Stallbetreiber ist es unmöglich, für alle Pferde am Hof diese Betreuung zu gewährleisten!

WIR Pferdebesitzer können aufgrund der derzeitigen Grenzkontrollen nicht zu unseren Pferden, weil die von Ihnen beschlossenen Gesetze betreffend Einreisebestimmungen nach Österreich UNMÖGLICH in die Praxis umzusetzen sind. Wie sollen wir ein ärztliches Zeugnis über unseren Gesundheitszustand mit uns führen, das einen negativen molekularbiologischen Test SARS-CoV-2 bestätigt (nicht älter als 4 Tage), wenn wir NICHT getestet werden.
Warum werden Menschen ohne Symptome nicht getestet? Die Antwort finden Sie auf der Homepage des Sozialministeriums unter häufig gestellte Frage, die wie lautet:
Wenn man Personen testet, die NICHT symptomatisch sind, sagt ein negativer Test nichts aus, denn die Person kann sich in der Inkubationszeit befinden (Stand 23.03.2020).
Österreichische Staatsbürger sowie Personen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich können einreisen, wenn sie unverzüglich eine 14-tägige Heimquarantäne antreten (Bestätigung durch eigenhändige Unterschrift). Wie sollen wir dann die notwendige Betreuung unser Pferde wahrnehmen?
Einen kostenlosen Virustest sollte man schon machen können in solchen Situationen. Wäre auch für Pendler generell sehr sinnvoll, denn was nützt es, Pferdehalter den Grenzdurchgang zu verwehren und infizierte Pendler durch zu lassen?!!

Bildquelle: Kronen Zeitung Salzburg vom 26.03.2020
https://www.krone.at/2124182


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Grenzen sind wichtig, aber es muß immer Ausnahme-Möglichkeiten für Öffnungen geben! Grenzen machen Sinn, wenn man sie auch für dringende Fälle wie Diese öffnen kann, es wäre doch gelacht, wenn man für die Betreuung der eigenen Pferde keinen Passierschein bekäme: anmelden und wieder abmelden am selben Tag, sowas muß doch möglich sein!! dafür haben wir dich Grenz-Kontrollen an den Grenzen! Kontrolle muß doch nicht gleich „ Verbot“ bedeuten!!!!!!! WACHT AUF!!!!!!
  • Mein Pferd ist alt und nicht mehr gesund, um seinen Zustand kontrollieren zu können, muss ich ihn regelmäßig sehen. Den stallbetreibern diese Verantwortung aufzubürden, ist zu viel
  • Weil ich in Österreich wohne und unsere Pferde in Deutschland in einem Selbstversorger Stall stehen. Und ich ganz klar sage das unsere Tiere soziale Lebewesen sind und individuelle Bedürfnisse haben. Viele von uns können dem Grundbedürfnis von den Pferden nicht mehr gerecht werden. Weil es unseren BUNDESKANZLER KURZ sichtlich wenig interessiert. Es wäre auch an der Zeit das unsere Tiere endlich als SOZIALES LEBEWESEN gesetzlich geregelt wird und nicht als SACHE gehandelt wird.

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2020-03-31 20:44:51 +0200

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2020-03-31 14:01:10 +0200

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