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An: An das Land Vorarlberg und in weiterer Folge an die österreichische Bundesregierung

Stoppt das EU-Mercosur-Abkommen – für Klima, Gerechtigkeit und Menschenrechte!



Wir fordern von der österreichischen Bundesregierung, insbesondere von Bundeskanzler Karl Nehammer und Außenminister Alexander Schallenberg, das EU-Mercosur-Abkommen klar und öffentlich abzulehnen – sowohl auf EU-Ebene als auch bei allen künftigen Verhandlungen. Österreich darf diesem Abkommen unter keinen Umständen zustimmen!

Stattdessen soll sich die Regierung für eine Handelspolitik einsetzen, die Klima, Menschenrechte, Umwelt- und Tierschutz sowie bäuerliche Landwirtschaft stärkt – in Österreich und weltweit.


Warum ist das wichtig?

Das EU-Mercosur-Abkommen ist ein gefährlicher Rückschritt für den Klima- und Umweltschutz, die Menschenrechte und die bäuerliche Landwirtschaft – sowohl im globalen Süden als auch in Europa.

Durch das Abkommen würden Importe von billigem Rindfleisch und Agrarrohstoffen wie Soja aus Südamerika zunehmen – auf Kosten des Amazonas-Regenwaldes, der dort lebenden indigenen Bevölkerung und unter fragwürdigen sozialen und ökologischen Bedingungen.

Gleichzeitig geraten österreichische Bäuerinnen und Bauern durch unfaire Konkurrenz unter Druck, weil unsere hohen Umwelt-, Tier- und Sozialstandards im internationalen Vergleich benachteiligt werden.

Wer den Klimawandel ernst nimmt, darf einem solchen Abkommen nicht zustimmen. Es steht für alte Denkweisen von grenzenlosem Wachstum und Konzerninteressen – und nicht für eine gerechte, zukunftsfähige Welt.

Darum: Wir brauchen eine faire, nachhaltige und demokratisch kontrollierte Handelspolitik – nicht einen Deal auf Kosten von Mensch, Tier und Natur.

Neuigkeiten

2025-09-10 08:04:37 +0200

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