Skip to main content

An: Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) Vorarlberg, Bundesminister für Inneres der Bundesrepublik Österreich Karl Nehammer

Abschiebung verhindern!

Ich habe die Petition mit den Unterschriften ausgedruckt und werde sie Somiwolas neuen Antrag auf Bleiberecht hinzufügen.

Wir fordern eine schnellstmögliche, positive Behandlung des Duldungsantrags von Somiwola Achonzada!

Sein Anwalt Mag. Sanjay Doshi bestätigt, dass er alle Bedingungen für eine Rot-Weiß-Rot-Karte erfüllt, die ihm ermöglichen würde, weiterhin als Schlüsselkraft des Top-Restaurants in Vorarlberg arbeiten zu dürfen. Jedoch nur mit einer positiven Behandlung seines Duldungsantrags ist es ihm gewährt, den Antrag auf die Rot-Weiß-Rot-Karte zu stellen. Herr Dir. Schwendinger des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl gab bislang zu wissen, dass sein Duldungsantrag negativ behandelt werden wird – Gründe liegen keine vor.

Warum ist das wichtig?

Der Chefkoch des erfolgreichen Restaurants Taj Mahal in Bludenz und Feldkirch ist, ohne nachvollziehbarer Begründung, dabei, nach sechs Jahren Aufenthalt in Vorarlberg, zurück nach Afghanistan abgeschoben zu werden.

Obwohl die Sicherheit in Afghanistan vom österreichischen Außenministerium mit der schlimmsten Sicherheitsstufe (Stufe 6) eingestuft wird, ist geplant, Somiwola dorthin abzuschieben. Das Außenministerium warnt auf seiner eigenen Website vor dem „bestehenden Risiko von gewalttätigen Auseinandersetzungen, Raketeneinschlägen, Minen, Terroranschlägen und kriminellen Übergriffen einschließlich Entführungen, Vergewaltigungen und bewaffneter Raubüberfälle im ganzen Land“, (siehe: https://www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/land/afghanistan). Österreich gehört zu den EU-Ländern, die momentan trotzdem Abschiebungen nach Afghanistan vollziehen.

Somiwola ist ein junger, integrierter Mensch, der einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Wirtschaft leistet. Vor allem in der momentanen Wirtschaftskrise und dem derzeitigen Mangel an (Chef-)köchen, ist jeder Beitrag Gold wert. Durch seine Abschiebung verliert Österreich ein (weiteres) top-laufendes Restaurant. Neben dem wirtschaftlich kontraproduktiven Handeln der Zuständigen, wird damit aber auch ein Mensch bestraft, der schicksalshaft in ein Kriegsgebiet geboren wurde; jedoch den Mut, die Kraft, den Lebenswillen aufbrachte, zu fliehen (mit all den dazugehörenden traumatischen Erlebnissen); der es in einer anderen Kultur innerhalb von kürzester Zeit geschafft hat, ein neues Zuhause zu finden und ein soziales Umfeld aufzubauen; der die Sprache gelernt; vom Lehrling zum Chefkoch aufgestiegen, und die Schlüsselkraft eines erstklassigen, neuartigen Restaurants ist, und somit Österreich wirtschaftlich, wie kulturell beflügelt; kurz: ein Mensch, der positiv auffällt!

Es liegen seitens der Zuständigen keine schlagfertigen Gründe vor, um seine Abschiebung zu rechtfertigen. Hier wird ungerecht gehandelt - hilf uns, unseren Chefkoch und Freund als Teil unserer Gemeinschaft in Österreich zu halten!

Mehr Infos über seine Situation ist im Artikel von Jörg Stadler in der Vorarlberger Tageszeitung NEUE zu lesen: https://neue.at/sukJ2K
Feldkirch, Österreich

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL

Neuigkeiten

2021-05-06 15:46:18 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2021-05-05 23:00:22 +0200

500 Unterschriften erreicht

2021-05-05 16:48:10 +0200

100 Unterschriften erreicht

2021-05-05 16:05:23 +0200

50 Unterschriften erreicht

2021-05-05 15:37:50 +0200

25 Unterschriften erreicht

2021-05-05 15:00:20 +0200

10 Unterschriften erreicht