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An: Bundesregierung Österreich

CoVid19Maßnahmen - betroffene Yogalehrende

CoVid19Maßnahmen - betroffene Yogalehrende

Nach Schließungen von Yogastudios, Fitnesscenter und Schulen stehen Hunderte Yogalehrende in Österreich vor dem Nichts.
Wien/Graz/Linz/Innsbruck (OTS) - Hohe Innnenstadtmieten, geringe Rücklagen, 100% Umsatzausfälle: Yoga unterrichten kann ein erfüllender Beruf sein, aber er hat seine Schattenseiten. Die zeigen sich nun besonders deutlich.

Alleinerziehende sitzen mit Kindern zuhause und versuchen, Fixkosten zu reduzieren, wo es nur geht und Online-Yoga anzubieten, da ihre Kurse den behördlichen Weisungen rund um Corona zum Opfer gefallen sind.

Berufseinsteigerinnen erfahren beim Arztbesuch, dass das Yogastudio sie ohne Rücksprache als freie Dienstnehmerinnen abgemeldet hat.

Yogastudios wissen nicht, wie sie ohne Einnahmen, die Miete zahlen sollen. Riskieren und einfach nicht zahlen? Riskieren, ein anschließendes Verfahren zur Frage, ob das rechtens war, zu verlieren?

Es geht tatsächlich um Existenzen.

Der Existenzsicherungsfonds der WK wird nach Rückfrage nur für Kammermitglieder sein. Die meisten Yogalehrenden sind jedoch neue Selbständige ohne Gewerbeschein.

Wir ersuchen die Bundesregierung dringend, AlleinunternehmerInnen ohne Gewerbeschein und Kleinstunternehmen in der Yogabranche mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen.

Dazu gehören, u.a.:

* Nachsicht, mindestens Reduzierung der SVS Beiträge während der Betriebssperren
* gesetzliche Regelung über Nachsicht oder Reduktion des Mietzinses während Publikumssperre wegen CoVid19
* ausreichende Berücksichtigung im Härtefonds
* nachhaltige Absicherung der Betriebe
* Möglichkeit, auch nachträglich bei der WK Mitglied zu werden und damit Anspruch auf Hilfe aus deren Härtefonds zu haben
* Yoga hilft nachweislich gegen die Angst, die das Virus und die Maßnahmen in allen von uns auslösen. Aber was hilft gegen unsere Angst, unsere Betriebe schließen zu müssen?

Warum ist das wichtig?

Wer hilft den Yogalehrenden und StudiobetreiberInnen?
Wir möchten unsere Betriebe weiter führen, zum Wohl aller, trotz der wirtschaftlich prekären Situation. Darum appellieren wir dringend an die Bundesregierung und den Nationalrat, nicht auf uns zu vergessen.

Diese Aussendung wird von Yogalehrenden österreichweit unterstützt, die sich soeben im Forum #Covid19 Massnahmen - betroffene Yogalehrer erstmalig organisieren.

Mag. Claudia Vogt
Astrid Wiesmayr


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Ich gehöre dazu. Ausschließlich selbständige Yogalehrerin ohne Gewerbeschein seit 15 Jahren.
  • Nur gemeinsam können wir gegen die Wirtschaftskrise vorgehen. Es würde mich daher freuen, wenn Sie meine Initiative unterstützen und an ihre Unterzeichner weitersenden würden. https://mein.aufstehn.at/petitions/wirtschaftshilfe-fur-alle-burger-unternehmen-selbststandige?share=2b749137-b9e5-473d-adb0-5554c57f37f3&source=email-share-button&utm_source=email
  • Als Yogalehrer mache ich Menschen fit im Sinn des Darwinschen "survival of the fittest". Ich mache mir Sorgen um die Flexibilität unserer Gesellschaft, wenn Yogastudios und die Menschen die Mieten nicht bezahlen können.

Neuigkeiten

2020-04-04 16:22:46 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2020-03-22 13:38:25 +0100

500 Unterschriften erreicht

2020-03-21 10:03:22 +0100

100 Unterschriften erreicht

2020-03-20 20:35:19 +0100

50 Unterschriften erreicht

2020-03-20 18:30:11 +0100

25 Unterschriften erreicht

2020-03-20 14:34:51 +0100

10 Unterschriften erreicht