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An: Verein Gailtalbahn & Gemeindeverband Karnische Region

Kein Glyphosat in der Slow Food Travel Region

SA
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Gestartet von
Slow Food Convivium Alpe Adria
Kein Glyphosat in der Slow Food Travel Region

Wir fordern den sofortigen STOPP des geplanten Glyphosat-Einsatzes entlang der Gailtalbahn. Wir fordern den Verein Gailtalbahn sowie den Gemeindeverband Karnische Region auf in Alternativen zu denken und damit ein touristisch, nachhaltiges neues Angebot zu schaffen, das zukunftsorientiert ist und die bestehenden Angebote in der Slow Food Travel Region stützt anstatt ihnen zu schaden.

Warum ist das wichtig?

Die Gailtalbahn ist eine für den öffentlichen Verkehr stillgelegte Neben-Bahnstrecke, die ab Sommer 2020 für das neue Draisinenangebot des Verein Gailtalbahn genutzt werden soll. Zu Unkrautbekämpfung steht in Jenig eine Zugladung voll Glyphosat.

Obwohl das Pestizid Glyphosat nachweislich gefährlich für Mensch und Tier ist und ein Glyphosatverbot schon ewig lange auf dem Weg ist, beharren die Betreiber der Gailtalbahn auf den Einsatz des Umweltgiftes in der ersten Slow Food Travel-Region des Gailtals, die für gute und saubere Nahrungsmittel steht. Diesen Einsatz gilt es auf jeden Fall zu verhindern.

Leider sind die Betreiber wenig einsichtig. Herwig Ertl ist als Vorsitzender des Slow Food Conviviums seit einem Monat mit dem Verein in Kontakt. Leider ohne lösungsorientiertes Ergebnis. Bei unserer neuerlichen Kontaktaufnahme wurden wir lediglich an die Verantwortlichen im Gemeindeverband Karnische Region verwiesen.

Auch mit einer punktuellen Ausbringung des Pflanzengiftes sind die Argumente der Alternativlosigkeit nicht zu begründen, schon gar nicht auf einer nur durch Draisinen genutzten Eisenbahnlinie, die weder landwirtschaftlichen noch wirtschaftlichen Ertrag bringt. Glyphosat wird bei der Ausbringung auch über den Luftweg – und auch abseits von Feldern – transportiert, sodass angrenzende Wiesen und Ackerflächen sowie Hausgärten belastet werden können. In einer Slow Food-Region, in der saubere und gute Nahrungsmittel die Lebensgrundlage der Bauern und Bevölkerung sind, führt der Einsatz dieses Pflanzengiftes zu einer unverantwortlichen Belastung einer ganzen Region.

Man kann die Gailtal-Draisine nicht gleichzeitig als touristisches Produkt verkaufen, wenn andererseits eine intakte und saubere Naturlandschaft die Voraussetzung für einen nachhaltigen Tourismus in dieser Region sein soll.

Die Betreiber der Gailtalbahn werden daher aufgefordert, endlich Alternativen zur Bekämpfung unerwünschter Pflanzen auf der Gailtalbahn einzusetzen und auf die Fahrt mit dem Giftzug zu verzichten. Unsere Türen stehen immer offen. Wir helfen auch jederzeit beim Denken in Alternativen. Wir sind Unterstützer – keine Bekämpfer. Die Unkrautbekämpfung mit thermischen Alternativen wie Wasserdampf ist eine moderne und ökologische Methode, die schon mehrfach mit Erfolg angewendet wird.

Gailtal, 9640, Österreich

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Weil das Gift in unserer Natur nichts verloren hat !!!
  • Als Tourist möchte ich sicher nicht am totgespritzten Bahndamm unterwegs sein. Wie könnt ihr so kurzsichtig sein, Draisinenfreunde?
  • Wir sollten endlich aufhören der Umwelt noch mehr Schaden zuführen! Es ist schon genug falsch gelaufen!!!

Neuigkeiten

2020-06-10 20:58:27 +0200

Heute österreichweit 🇦🇹 im TV! Hier 7 Tage zum Nachsehen

https://tvthek.orf.at/profile/Aktuell-in-Oesterreich/13887571/Aktuell-in-Oesterreich/14054757/Streit-um-Glyphosateinsatz-in-Kaernten/14711560

2020-06-09 08:50:36 +0200

1,000 Unterschriften erreicht

2020-06-09 06:12:34 +0200

500 Unterschriften erreicht

2020-06-08 21:55:16 +0200

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2020-06-08 21:41:26 +0200

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2020-06-08 21:28:39 +0200

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