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An: Bezirksvorsteherin Lichtenegger Ursula, Stadt Wien, Kulturabteilung der Stadt Wien, Bezirksvorstehung des 2. Wiener Gemeindebezirkes, Gemeinderatsausschuss für Kultur und Wissenschaft;

Umbenennung der "Mohrengasse(n)" in Wien 1020!

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Gestartet von
Re-Define Racism

Die rassistischen Benennungen der Großen- & Kleinen Mohrengasse sollen geändert werden!

Warum ist das wichtig?

“Mohr” ist die älteste Bezeichnung für Schwarze Menschen in der deutschen Sprache. Sie ist rassistisch! Obwohl die Herkunft dieses Begriffs nicht zu 100% klar ist, kann die rassistische Natur seiner Verwendung nicht angezweifelt werden. Im Griechischen zum Beispiel, ist das Wort auf “moros” zurückzuführen. Das bedeutet “dumm”, “töricht”, “einfältig” oder “gottlos”.

Die Wiener Organisation Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit, kurz ZARA, sagt:

“Die Reproduktion rassistischer Stereotype und Bilder in Form von Filmen, Werbungen, Markennamen, Getränke- und Speisenamen tragen zur weiteren Verfestigung von Rassismus bei.”

Dasselbe gilt auch für Straßennamen!

Joseph Mahlizky, ein Schwarzer Mann, bewohnte im 18. Jahrhundert ein Gebäude in der Rotensternstraße welche jeweils in die Große- und Kleine Mohrengasse führt. Auf besagtem Gebäude hing damals ein Schild mit der Aufschrift “Zum Großen Mohren”. Dieses Schild war im Jahr 1876 der Namensgeber für die heutigen rassistischen Bezeichnungen der beiden Gassen.

Die Intention scheint es ohnehin nicht zu sein, die Erinnerung an Joseph Mahlizky zu ehren. Und selbst wenn, ist diese keine Art einer Person zu gedenken. Die Gassen-Namen müssen sofort geändert werden!

Die Stadt-Wien behauptet, dass eine Umbenennung der beiden Gassen die Straßengeschichte und die Geschichte afrikanischer Menschen in Wien verschwinden lassen würde. Das muss nicht sein! Es gibt definitiv nicht diskriminierende und inklusive Arten an die Geschichte Wiens zu erinnern. Mein Vorschlag für die Stadt-Wien: Lasst uns nach jahrhundertelanger Diskriminierung doch selbst entscheiden, wie wir unseren BIPoC (Black and Indigenous People of Colour) Vorfahren in Wien gedenken möchten! Ihr habt auch eine Idee? Schreibt eure Namensvorschläge in die Kommentare zu dieser Petition oder sendet sie an redefineracism@gmail.com! Ich freue mich auf eure Ideen! :-D

Hier könnt ihr lesen was es bisher schon für tolle Ideen gab:

- Al-Fats-Edwards - Gasse

- Angela-Davis - Gasse

- Angelo-Soliman - Gasse

- Antira - Gasse/Antirassismus - Gasse

- Barmherzige-Brüder - Gasse

- Brauereigasse

- Cheibani-Wague - Gasse

- Di-Tutu-Bukasa - Gasse

- Elizabeth-Spira - Gasse

- Handelsmann - Gasse

- James-Baldwin - Gasse

- Johanna-Dohnal - Gasse

- Johannes-von-Gott - Gasse

- Josefine-Soliman - Gasse/Josephine-Soliman - Gasse

- Joseph-Mahlizky-Gasse/Mahlizky-Gasse

- Möhrengasse

- Marcus-Omofuma - Gasse

- Nina-Simone - Gasse

- Rosa-Parks - Gasse

- Sephardengasse

- “Eine andere Idee wäre Namen von im zweiten Weltkrieg ermordeten Juden zu wählen, die früher hier in den Gassen gelebt haben (...).”

Wien, Österreich

Maps © Stamen; Data © OSM and contributors, ODbL


Ich habe unterzeichnet, weil...

  • Bitte nicht Ute Bock Gasse. 15 Jahre "gutes Leben" gleicht 40 Jahre Schutzbefohlene quälen einfach nicht aus. Sie hat niemals schuld eingestanden. Immer nur gerechtfertigt
  • 💜 Josefine-Soliman - Gasse 💜
  • Ute Bock Gasse wäre eine gute Lösung-diese Frau hat ihr ganzes Leben Mitmenschen geholfen!

Neuigkeiten

2020-08-19 10:45:43 +0200

5,000 Unterschriften erreicht