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An: Bundesregierung

Lohngerechtigkeit jetzt! - Offen reden über Löhne!

Schluss mit den Einkommensunterschieden zwischen Frauen* und Männern! 
Offen reden über Löhne!

Faktum ist: Vollzeit- und ganzjährig beschäftigte Frauen verdienen um 16% weniger als Männer. In der Lebensrealität vieler Frauen* ist der Unterschied noch viel größer. Bei dieser Diskriminierung aufgrund des Geschlechts liegt Österreich europaweit an der Spitze. Ein wesentlicher Grund dafür: Über den Lohn spricht man nicht! 

Die Regierung muss bis Juni 2026 die Richtlinie zur Lohntransparenz ins nationale Recht umsetzen. Das bietet jetzt die Chance, gerechtere Löhne für alle zu schaffen! ÖVP, SPÖ und Neos verhandeln darum. Sorgen wir dafür, dass dieses Gesetz seinen Namen verdient und tatsächlich Transparenz schafft!

Wir, die unabhängige Initiative "Politfrauen 51%", fordern die Regierung daher auf:

  • Vollständige Lohntransparenz – also Auskunftspflicht – in allen Unternehmen über Lohn, Überzahlung, Zulagen, Boni, Pauschalen, …

  • Einkommensberichte in allen Betrieben bereits ab 25 Mitarbeiter*innen

Nur die vollständige Transparenz über alle Einkommensbestandteile und verpflichtende Einkommensberichte können dazu beitragen, den Gender-Pay-Gap zu schließen. 


Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit! 

Wir fordern Lohngerechtigkeit! 

Offen reden über Löhne! 

Jetzt! 

Warum ist das wichtig?

Im internationalen Vergleich liegt Österreich innerhalb der EU am vorletzten Platz. Österreich ist also unrühmlicher Vize-Europameister bei Lohndiskriminierung.

Vergleicht man die Löhne von in Vollzeit beschäftigten Frauen* und Männern in Österreich, so sind die der Frauen* im Schnitt um 16%-18% niedriger. Sogar im öffentlichen Dienst beträgt der Gender-Pay-Gap 7,6%. Im Jahr 2024 waren 2,2 Millionen Frauen* im Alter von 15 bis 64 Jahren erwerbstätig. Die Unterschiede in Branchen mit höheren Löhnen sind höher als in Branchen mit niedrigen Löhnen. Es gibt keine Branche, in der Frauen* mehr verdienen als Männer

Und was bedeutet dies für Frauen*? Laut der Berechnung des OECD Gender-Wage-Gaps 2024 verlieren vollzeitbeschäftigte Frauen* durchschnittlich 9.046 Euro pro Jahr. Das sind in Summe etwa 9,73 Mrd. Euro im Jahr, die den Frauen* vorenthalten werden. Tatsächlich ist dieser Betrag noch viel höher, weil die Löhne der teilzeitbeschäftigten Frauen* in dieser Berechnung nicht berücksichtigt sind. Damit fördert man Frauen*armut, schwächt Familiensysteme und Frauen* generell.

Die Bundesregierung verhandelt derzeit u.a., ab wie vielen Mitarbeiter*innen die Berichtspflicht für Unternehmen schlagend wird. Da nicht davon auszugehen ist, dass Unternehmen freiwillig für Lohngerechtigkeit sorgen, ist es von enormer Bedeutung, dass die Berichtspflicht für Unternehmen schon ab 25 Mitarbeiter*innen schlagend wird, da dadurch wesentlich mehr Arbeitnehmer*innen von der Richtlinie profitieren werden. 

Neuigkeiten

2026-02-12 16:10:11 +0100

Im Fenster unten ist auch grafisch unsere beschämende Position als Vize-Europameister in Bezug auf den geschlechtsspezifischen Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern sichtbar. Noch gravierender ist der Lohnunterschied nur in Lettland. Basis sind die Brutto-Stundenlöhne. Das hat daher ganz und gar nichts mit Teilzeitbeschäftigung zu tun.

2026-02-12 15:51:48 +0100

https://www.aufstehn.at/wp-content/uploads/Bild1.png

2026-02-11 19:58:47 +0100

100 Unterschriften erreicht

2026-02-11 13:32:54 +0100

50 Unterschriften erreicht

2026-02-11 11:21:39 +0100

25 Unterschriften erreicht

2026-02-11 09:57:16 +0100

10 Unterschriften erreicht