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Albrecht Dürer Blick statt Investoren-Luxushotel in MösernDer Telfer Gemeinderat hat vor kurzem EINSTIMMIG die Genehmigung eines Luxus- Apartmenthotels an einem der malerischsten und bekanntesten Flecken Tirols genehmigt. Damit hat der Telfer Gemeinderat die landschaftliche Entstellung des Ortes besiegelt und vor allem den Zugang und die Nutzung dieses idyllischen Plätzchens für die allgemeine Bevölkerung auf Dauer blockiert. Eckdaten zum genehmigten Luxus-Apartmenthotel ‘4-Trees’: - Vier bis zu 17 Meter hohe Türme, die exponiert errichtet werden sollen - von einem Einfügen ins vorgegebene Landschaftsbild kann hier nicht die Rede sein. - 15 Wohneinheiten mit einer Fläche von 150-250 m2 - mehr Wohnfläche als eine Durchschnittsfamilie in Tirol zum Wohnen hat. - Clubhouse mit Lobbylounge - die Gastronomie wird für Normalverdiener unleistbar sein. Mösern ist bis über die Landesgrenzen hinaus als das Schwalbennest Tirols bekannt, weil es sanft in einer Bergmulde oberhalb von Telfs eingebettet ist und auch in den Genuss der meisten Sonnenstunden in der Region kommt. Schon Albrecht Dürer hat vor über 500 Jahren den atemberaubenden Ausblick ins Oberinntal genossen und in seinen Werken festgehalten. Selbst die Gemeinde Telfs beschreibt den Albrecht-Dürer-Blick so: “Bei perfekter Fernsicht bis zu 80km weit das Inntal überblicken. Schon Albrecht Dürer dürfte von diesem Anblick geschwärmt haben. Der Albrecht-Dürer-Blick in Mösern bietet ein unvergleichliches Panorama. Die mächtige Aussicht umfasst Telfs, das Mieminger Plateau, die Hohe Munde und das malerische Landschaftsbild des gesamten Inntals.” (Quelle: Website der Gemeinde Telfs, https://www.telfs.at/albrecht-duerer-blick.html). Und wer schon einmal am Platz des ehemaligen Menthofes auf einer Bank gesessen ist und den atemberaubenden Blick in die Ferne des weiten Inntals schweifen lassen hat, versteht die Besonderheit, die Kraft und den Wert, den dieser Ort seit Jahrhunderten von Albrecht Dürer bis zu den Einheimischen und Gästen von heute und morgen hat. Mit dem vorerst vom Telfer Gemeinderat genehmigten Luxusprojekt soll das nun ein für allemal vorbei sein! Das ‘4-Trees’ würde den Albrecht-Dürer-Blick künftig nur noch einer Handvoll finanzstarker Gäste vorbehalten, für die Allgemeinbevölkerung und andere Gäste würde nur noch der Blick auf vier bis zu 17 Meter hohe Türme übrig bleiben. Und da drängt sich vehement die Frage auf, warum und wofür? Warum stimmt der Telfer Gemeinderat einem Hotelbau zu, ohne je einen ordentlichen Lokalaugenschein vorgenommen zu haben? Warum lassen sich die Gemeinderatsmitglieder von computergenerierten Visualisierungen des Baus blenden und machen sich nicht die Mühe, die landschaftlichen Auswirkungen des Baus vor Ort zu bewerten? Und wofür braucht es ein neues Hotelprojekt, wenn weder die Zahlen der Bettenauslastung in der Region, noch der akute Personalmangel für ein weiteres Großprojekt sprechen. In Tirol gibt es zahlreiche Hotelgroßprojekte, die regelrecht misslungen sind. Hat man nichts aus dem Hotelbau ‘Nidum’ (vormals ‘Four Friends’) in Mösern gelernt? Damals wurde auch mit dessen wirtschaftlicher Bedeutung und Aufwertung der Hotellerie in der Region geworben, und wenige Jahre später steht der Betrieb wiederholt zum Verkauf. Und das ehemalige 5-Sterne-Haus Alpenkönig in Reith bei Seefeld liegt schon seit Jahren brach und dient nur noch als Beherbergung von Flüchtlingen, G7-Polizisten und Bustouristen. Außerdem ist die Befürchtung, dass die Wohneinheiten mittelfristig durch die Hintertür als Freizeitwohnsitze an den Meistbietenden verkauft werden, real und berechtigt - trotz aller Beteuerungen aus der Gemeinde, dass dies rechtlich unterbunden wird. Aber wer gibt dafür Sicherheiten? Garantien, dass es keine Freizeitwohnsitze werden gibt es nämlich nicht! Wer tritt im Sinne der allgemeinen Bevölkerung als Kontrollorgan auf, wenn es doch den Anschein hat, dass es letzten Endes nur um Wachstum um jeden Preis geht. Wir fordern Bürgermeister Härting, den Telfer Gemeinderat, den Landeshauptmann und die Tiroler Landesregierung sowie die Abgeordneten zum Tiroler Landtag auf, die weiteren Genehmigungsschritte für das ‘4-Trees’ Luxusprojekt zu stoppen und in einen Dialog mit der Bevölkerung zu treten, um gemeinsam ein Konzept für die sinnvollste Nutzung des Geländes zu entwickeln. Es ist unser Ziel, den Albrecht-Dürer-Blick und dieses besondere Stück Mösern, Telfs und Tirol nachhaltig, kulturell wertvoll, im Einklang mit der landschaftlichen Umgebung und wirtschaftlich so zu erhalten und zu nutzen, dass die Besonderheit des imposanten Platzes erhalten bleibt – für die breite, einheimische Bevölkerung, für die vielen Gäste und für alle Besucher in Mösern.2.342 von 3.000 UnterschriftenGestartet von Jacqueline Holzer
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Lasst den Bus am Wochenende ins Yspertal fahren!Die Ysperklamm gilt als Top-Ausflugsziel in Niederösterreich und erlangte durch die Sendung „9 Plätze 9 Schätze“ noch größere Beliebtheit. Sie wird als „Naturdenkmal“ eingestuft (1) und als besonders schöne Destination für Wanderer*innen. Die meisten Besucher*innen erwandern die Klamm am Wochenende und nicht werktags. Deshalb ist es umso wichtiger, den Wochenendbesucher*innen eine An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (VOR-Bus) zu ermöglichen. Mit einer Erweiterung der Buslinien 781 und 784 auf das Wochenende wäre das Yspertal und die Ysperklamm problemlos vom ÖBB-Bahnhof Ybbs an der Donau bzw. vom Ort Ysper (wo es Übernachtungsmöglichkeiten gibt) erreichbar. Derzeit verkehrt die Linie 781 nur von Montag bis Freitag und die Linie 784 leider noch seltener, von Montag bis Freitag, aber nur an Schultagen (d.h. nicht in den Sommerferien z.B.). Am sinnvollsten wäre eine permanente Busverbindung nach Ysper und zur Klamm am Wochenende, in Schul- wie auch in Ferienzeiten! Dass ein so wichtiges Ausflugsziel am Wochenende mit den Öffis unerreichbar ist, ist einfach nicht nachvollziehbar. Naturbegeisterte Menschen möchten auch umweltfreundlich an- und abreisen, das zeigt das starke Interesse und die hohen Zugriffszahlen auf das Öffi-Wandertourenportal Bahn zum Berg (2) und die Öffi-Tourensuchmaschine Zuugle (Start im Mai 2022) (3). Eine Erreichbarkeit mit dem Bus muss darum auch ins Yspertal gewährleistet werden! Von einer Wochenendverbindung und einer autolosen Erreichbarkeit würden auch die anderen Wander- und Ausflugsdestinationen des Yspertals wie der Lebensweg (Weitwandern im Südlichen Waldviertel) (4), der 3D-Bogenparcours in Ysper (5), die neu ausgestattete Kletterhalle in Ysper (6) oder der Herzsteinweg (7) stark profitieren. Quellen und weiterführende Links: (1) http://www.yspertal.info/Die_Ysperklamm_-_Ein_Naturdenkmal (2) https://www.bahn-zum-berg.at/ (3) https://www.zuugle.at/ (4) https://www.lebensweg.info/ (5) http://www.bogensportverein-yspertal.at/ (6) https://www.alpenverein.at/kletterhalle-yspertal/ (7) https://www.waldviertel.at/a-herzsteinweg-st-oswald Beschreibung der Wanderung auf "Bahn zum Berg": https://www.bahn-zum-berg.at/waldviertel/auf-den-spuren-der-druiden-die-ysperklamm-im-waldviertel/1.597 von 2.000 UnterschriftenGestartet von Verein Bahn zum Berg
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Save Ischgl Waldbad!Das Waldbad bringt einen Mehrwert für die Paznauner sowie für unsere Gäste aus nah und fern. Einen Ort, wo Kinder und Erwachsene die Sommertage geniessen dürfen. Dieser Mehrwert für das Wohlbefinden ist nicht zu quantifizieren. Die Silvretta Therme wird das ganz in der Natur gelegene Waldbad nicht ersetzen können. Wir wollen nicht, dass das Waldbad geschlossen wird. Wir möchten den Paznaunern und ihren Gästen eine Plattform bieten, ihre Meinung zu äussern. Mit genügend Unterstützung, gegebenenfalls einem referendum als Beweis dafür, hoffen wir, die Gemeinde dazu zu ermutigen einzugreifen und gemeinsam mit der Seilbahn an einer Lösung zu arbeiten, sofern die auch dem mehrheitlichen Willen der Bevölkerung entspricht. Weitere Informationen: https://www.meinbezirk.at/landeck/c-lokales/petition-fuer-erhalt-des-ischgler-waldbades-gestartet_a5484133 https://www.tt.com/artikel/30826324/proteste-nach-aus-fuer-ischgler-waldbad-nach-dem-sommer817 von 1.000 Unterschriften
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Sofortiger Abbruch-Stopp des Biedermeier-Klostergebäudes in der Kaiserstr. 31 im 7. Bezirk, Neubau!Wir sehen im Erhalt, der schonenden Sanierung und stadtplanerisch sinnvollen Nutzung dieses Gebäudetraktes einmalige Chancen, die Lebensqualität im Bezirk deutlich aufzuwerten und bestehende Defizite auszugleichen (z.B. Aktivierung der Sockelzone, Grünraum, leistbares Wohnen). Darüberhinaus sehen wir in einer kooperativen Lösung dieses weiteren Wiener Abbruchsskandals auch eine große Chance für städteplanerische Reformen in Wien. Neubau und Wien haben die Substanz, das Know-How und die Menschen für richtungsweisende Modelle des urbanen Zusammenlebens! Initiative Lebenswertes Neubau - Reform Bauordnung Wien (Arch. Johannes Kraus & Matthias Fiegl-Bibawy et. al.) Nähere Infos: https://www.wienschauen.at/kaiserstrasse-31-abbruchskandal-um-biedermeierhaus/ https://wien.orf.at/stories/3162757/ https://kurier.at/chronik/wien/biedermeierhaus-schutzlos-in-der-schutzzone/4020589301.192 von 2.000 Unterschriften
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Die Gärten der Mühlgasse- Sicherheit für Fußgänger:innen - Tausend Quadratmeter Garten und Luft zum Atmen mitten in der Stadt! Nichtkommerzieller öffentlicher Erholungsraum für alle Generationen. - Wien muss klimafit werden. Baumpflanzungen statt Hitzetote. 766 Hitzetote (laut AGES) pro Jahr in Österreich sind zuviel! - Entsiegelung der Asphaltflächen und Einsickern des Regenwassers als nachhaltiger Beitrag für lebenswertes Klima in der Stadt. - „Die Gärten der Mühlgasse“ könnten ein kostengünstiges Vorzeigeprojekt für die Stadt Wien werden. - Das bisher verborgene Architekturjuwel Palais Ehrbar bekommt einen repräsentativen Vorplatz und wird zur sichtbaren Attraktion im 4. Bezirk. Hier haben schon Brahms, Bruckner, Schönberg und Mahler konzertiert. Täglich zwängen sich hier hunderte Musikstudent:innen und Konzertbesucher:innen an den Autos vorbei. - PKW sind keine Fahrzeuge sondern Stehzeuge. Durchschnittlich 23 Stunden pro Tag am Parkplatz, 1 Stunde in Bewegung. Wie kleine Öfen sorgen sie dafür, dass die Hitze auch nachts nicht abnimmt. - Die Zufahrt für AnrainerInnen, Garagen und Gewerbebetriebe bleibt erhalten. - Der Fahrradverkehr in der Fußgängerzone ist erlaubt. - In den Garagen der nächsten Umgebung sind viele Stellplätze frei.390 von 400 Unterschriften
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Rettet den Schlachthofblock in Innsbruck vor dem AbrissDurch den geplanten sehr hohen Neubau ist der wunderschöne Innenhof mit großen Bäumen und einem Kindergarten auch aus dieser Zeit völlig entwertet. Grund für den Abbruch sei eine dichtere Bebauung mit mehr Wohnungen und der Bau eine Tiefgarage mit Feuerwehrzufahrt. Das ist aber nachweislich nicht richtig, denn es gibt bei Ausbau aller Dachgeschoße und Renovierung aller Bestandwohnungen etwa 250 hochwertige, barrierefreie Wohnungen mit großen Balkonen zum Hof. Das sind nur etwa 7 Prozent weniger Wohnungen als mit dem elfgeschoßigen Neubau erreicht werden. Dafür bliebe der Innenhof mit den Bäumen erhalten, eine Tiefgarage samt Feuerwehrzufahrt ist auch möglich. In Wien käme kein Mensch auf die Idee, einen Teil des Karl Marx-Hofes abzureißen, in Innsbruck, bei einem vergleichbaren Objekt, hoffentlich auch nicht. Darum bitten wir den Gemeinderat, die Generalsanierung ohne Abriss zu beschließen! Die Mitglieder der Initiative Denkmalschutz aus Tirol179 von 200 Unterschriften
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Stoppen Sie die Zerstörung des Spielplatz Quellenstraße!Der bereits zugesagte, neue Ballspielplatz an der Quellenstraße wird nun doch nicht am selben Areal gebaut, weil der Kindergarten mehr Fläche als geplant benötigt. Der Bau für ca. 75 Kinder geht auf Kosten einer grünen Oase für die Öffentlichkeit. Damit verlieren Hunderte von Familien und Jugendliche aus dem Neusiedlerviertel den einzigen Ort für Bewegung und Austausch, der fussläufig und sicher zu erreichen ist. Wir fordern den Grünraum und den Ballspielplatz für Kinder und Jugend komplett zu erhalten und eine Neuplanung des Kindergartens an ANDERER Stelle im Viertel. Dies muss angesichts der vielen anderen Freiflächen möglich sein. Auch verkehrstechnisch ist die Lage bereits höchst angespannt, das Viertel ist durch die HTL bereits mit Verkehr und Parkplätzen schwer belastet.1.052 von 2.000 Unterschriften
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Verbleib der Himmelsleiter als Sehenswürdigkeit WiensEine wunderschöne Ergänzung des Steffls!! Lasst die Himmelsleiter weiter über Wien strahlen! Die Himmelsleiter am Wiener Stephansdom wurde innerhalb nur eines Jahres zu einem schönen Signal auf dem Stephansdom. dem wichtigsten Wahrzeichen unserer Stadt. Bei Nacht sonst unsichtbar strahlt die Turmspitze nun Zuversicht und Hoffnung in diesen düsteren Zeiten und wurde Fixpunkt für viele von uns. Sichtbar von so vielen wunderschönen Plätzen aus erfreut diese Himmelsleiter. Bitte lasst dieses positive Symbol weiter den Nachthimmel erhellen, als Zeichen für Frieden, Freundschaft und Zusammenhalt ist es auch ein wunderschönes Kunstobjekt, das mittlerweile internationale Beachtung findet und in anderen Städten wiederholt werden soll – dort dann dauerhaft. So wäre es schade, wenn diese Arbeit ausgerechnet in Wien, der Stadt der Künste, nicht mehr zu sehen ist!802 von 1.000 Unterschriften
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Rettet das Grünland in Berndorf – keine Verbauung von Kremesberg und Wankenwiese!Die Wankenwiese und der Kremesberg sind als Grünland und als wertvolles Ackerland (laut BEAT-Studie von 2018) ausgewiesen. Wir müssen alle wertvollen landwirtschaftlichen Flächen mit Blick auf eine sichere Versorgung erhalten! Gerade jetzt ist das sehr aktuell! Wir alle wollen Klimaschutz, also erhalten wir unsere großen Grünflächen, die CO² binden und Feuchtigkeit speichern! Die Trockenheit nimmt immer mehr zu! Der Kremesberg ist ein Freizeit- und Naherholungsgebiet in nächster Umgebung des Stadtgebietes und der schönste Aussichtsplatz in Berndorf Auf dem Gelände befinden sich Quellen, die als Wasserreserven für die Zukunft wichtig sein können! Bevor diese wertvollen Flächen zerstört werden, sollten allfällige Baulücken geschlossen und gegen die zahlreichen Leerstände vorgegangen werden. MASSIVE BODENVERSIEGELUNG STOPPEN! Wollen auch Sie, dass das Erholungsgebiet Kremesberg und die Wankenwiese in St.Veit als Grünland erhalten bleiben, dann unterschreiben Sie bitte diese Petition!2.674 von 3.000 UnterschriftenGestartet von Bürgerinitiative gegen Verbauung von Kremesberg und Wankenwiese
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Zeitgemäßer und funktionaler Skatepark für LinzDer seit 1995 bestehende Skatepark in Linz Urfahr ist die meistgenutzte Freizeitanlage der Stadt und liegt im Naherholungsgebiet direkt an der Donau. Aber: der Park ist in die Jahre gekommen. Seit Bestehen der Anlage wurde kaum Geld in die Hand genommen, um den Park zeitgemäß zu adaptieren. Die „Obstacles“ sind von drei verschiedenen Rampenbaufirmen aus unterschiedlichen Epochen der letzten 20 Jahre. Das Ergebnis ist ein zusammengewürfelter, veralteter Skatepark, der den berechtigten Ansprüchen und dem internationalen Erfolg des Sports nicht mehr gerecht wird. Dabei ist der Ort ein “melting pot” und Treffpunkt der aktiven Jugendkultur – mit Synergie-Effekten für verwandte Sportarten. Er wird rund um die Uhr von Skater:innen genutzt. Eine Neugestaltung des Skateparks in Urfahr, ist daher dringend nötig – damit er den Ansprüchen der Zeit wieder gerecht wird. Und: weil sich die Jugend in Linz einen modernen Bewegungsraum verdient hat.949 von 1.000 Unterschriften
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Hilfe für Husein SalimovIch kenne Husein seit 5 Jahren, seitdem er bei unserem Verein, dem UTTC Salzburg begonnen hat Tischtennis zu spielen. Er ist (war) der Doppelpartner meines 13jährigen Sohnes. Die Familie war immer bemüht sich hier zu integrieren. Bitte helft mir, dass Husein und seine Mutter wieder nach Österreich einreisen dürfen! Die Beiden möchten ihr Leben in Österreich verbringen. DANKE! Robert Veit14.526 von 15.000 Unterschriften
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Sofortiger Baustopp der AKH-Mauer in der SpitalgasseVor den Gebäuden des Alten AKH entlang der Spitalgasse stand bis Ende 2021 eine 3 Meter hohe Mauer, die Ende 2021 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Diese Mauer wurde errichtet in Zeiten, als dahinter Gebäude der Frauenklinik standen. In den 80er-Jahren wurde das Ensemble aus Gebäuden und Mauer unter Denkmalschutz gestellt. Das Bundesdenkmalamt ist deshalb der Ansicht, und hat es auch durchgesetzt, dass die bisherige Mauer gemäß Original wiedererrichtet werden muss. Im April 2020 - mitten im ersten Corona-Lockdown - wurden hier am Areal des AKH in kürzester Zeit rund 20 mächtige Bäume gefällt. Eine stadtbildprägende, kleinklimatisch hochwirksame Allee wurde geschreddert. Dieses traurige Ereignis war unser Ausgangspunkt für dringende Gespräche mit der Bezirksvorstehung und dem Bundesdenkmalamt. Die Bezirksvorstehung und der Projektbetreiber AKH signalisierten Verständnis für das Anliegen der Anrainer, das Areal vor dem alten AKH ohne Mauer einer sinnvolleren Nutzung zuzuführen. Letztlich aber scheiterten alle Bemühungen, kurz gesprochen, am strikten Nein des Bundesdenkmalamts. Nur eine kleine Kosmetik, nämlich die Mauer teilweise ein paar Meter nach hinten zu versetzen, wurde hingenommen. Für die Bewohner:innen des Alsergrunds, aber auch für alle anderen Nutzer:innen des Areals, ist dieses Ergebnis absolut unbefriedigend und unverständlich. Neben der Vergeudung öffentlichen Raums in dichtverbauter Lage wird eine Chance auf Entsiegelung des Bodens verabsäumt, mal ganz abgesehen vom unökonomischen Einsatz finanzieller Mittel. Seit Ende 2020 wird der Baubescheid nun weiter vollzogen, und bei uns Anrainern besteht größte Sorge, dass nun mit viel Beton vollendete Fakten geschaffen werden, wenn nicht rasch Vernunft einkehrt und eine Nachdenkpause eingelegt wird. Wir wollen nicht hinnehmen, dass es keine bessere Lösung gibt, als eine funktionslose, 3 Meter hohe, abgerissene Mauer im 21. Jahrhundert wieder zu errichten, die teuer ist, das Wachstum großer Bäume verhindert und die das örtliche Stadtbild mindestens für die nächsten Jahrzehnte negativ beeinflussen wird. Wir fordern daher: Sofortiger Baustopp der AKH-Mauer ! Überprüfung der Entscheidung des Bundesdenkmalamts - mit dem Ziel der Änderung der „Ensemble“-Definition im Denkmalschutz-Bescheid ! Ermöglichung der öffentlichen Nutzung des neuen Grünstreifens - ohne 3 Meter hohe Mauer - und Pflanzung großkroniger Bäume in ausreichend großen Grünflächen ! So wie viele andere im Alsergrund und darüber hinaus, finden wir Anrainer:innen, dass es nun der ideale Zeitpunkt wäre, nochmals zu hinterfragen, was denn jetzt tatsächlich zu schützen ist, wenn das Ensemble nicht mehr besteht. Es wäre eine Chance, einen ernsthaften Diskurs zu führen, was die Antwort des 21. Jahrhunderts für diese städtebaulich einmalige Situation sein sollte. Unsere Ideen zur neuen Nutzung des Areals: • Rasche Neupflanzung von Bäumen, die bald wieder Schatten spenden können • Attraktive und sichere Fuß- und Radwege • Neue Aufenthaltsräume und Sitzmöglichkeiten • Integration der Grünfläche in den Med-Uni-Campus • Abriss der Mauerreste bei der Lazarett- und Gießergasse Bitte helft uns auf allen Kanälen und Ebenen, dass diese Baumaßnahme nicht weitergeführt wird und der neue Raum für die Menschen im Alsergrund sinnvoll und nachhaltig genutzt werden kann. DANKE! Dr. Terry Hlawna DI Claudia Schrammel Bericht in der Kronenzeitung: https://www.krone.at/2600554876 von 1.000 Unterschriften
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