• Das Asylquartier in Neusiedl soll bleiben!
    Seit 2015 sind asylsuchende Männer in Neusiedl in einem Quartier des Arbeitersamariterbund untergebracht. Sie sind in der Stadt bestens integriert. Zahlreiche NeusiedlerInnen haben persönliche Kontakte zu ihnen aufgenommen, haben Deutschkurse abgehalten und haben rege an ihrem Leben Anteil genommen. Freundschaften sind entstanden. Die Menschen sind aus dem Neusiedler Alltag nicht mehr wegzudenken, den Vereinen, den Kirchen, den Festen im Ort, teils auch in der Arbeit, der sie nachgehen. Etliche besuchen einen Pflichtschulabschlusskurs im nahegelegenen Frauenkirchen, den sie im Oktober abschließen werden. Mit einer Verlegung in andere Regionen verlieren sie diese Möglichkeit, und die ganze Mühe war umsonst, das dafür investierte Geld vergeudet. Derzeit leben im Quartier auch Minderjährige, die teilweise noch sehr jung sind. Sie gehen in Neusiedl zur Schule, haben dort ihre Freunde und eine kleine Sicherheit in ihrem bisher so unbeständigen Leben gefunden. Auch ein schwerkranker Mann lebt in diesem Quartier. Er kann seinen Tagesablauf nicht selbst bewerkstelligen. Doch die MitarbeiterInnen des Arbeitersamariterbund, die Freiwilligen und die anderen asylsuchenden Männer kümmern sich rührend um ihn und sorgen dafür, dass er versorgt ist und bekommt, was er zum Leben braucht. Das alles soll nun ohne Notwendigkeit zerschlagen werden! Wir können das nicht verstehen! Und wir wollen alles unternehmen was uns möglich ist, um diese Entscheidung noch abzuwenden. Sehr geehrter Herr Magister Darabos! Lassen Sie die Männer in Neusiedl bleiben!
    340 von 400 Unterschriften
    Gestartet von Sonja Scherzer
  • Rettet den LoveTourBus!
    Das sexualpädagogische Aufklärungsprojekt Lovetour mit dem gleichnamigen Bus tourt durch ganz Österreich und bietet Jugendlichen einfühlsam und fachkundig Informationen, Begleitung und Unterstützung in sexuellen Lernprozessen an. Sexualpädagogik ist ein Baustein, um die eigene sexuelle Identität zu entwickeln, und um Kinder und Jugendliche zu stärken und zu selbstbestimmten Entscheidungen zu befähigen.
    43 von 100 Unterschriften
    Gestartet von Carina Strasser
  • Wir lehnen die geplanten Deutschförderklassen ab!
    Die Regierung plant Deutschförderklassen, die außerordentliche SchülerInnen weitgehend vom Regelunterricht ausschließen, und negiert dabei sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse wie Erfahrungen aus der Praxis. Die Regierung will allen Schulen ein einheitliches System verordnen, egal ob es sich um Pflichtschulen im ländlichen Raum oder in Ballungszentren oder um weiterführende Schulen handelt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass eine Kombination von integrativer und unterrichtsparalleler Förderung zielführend ist. Wie diese organisiert wird, kann nur am jeweiligen Schulstandort entschieden werden. Wir befürchten, dass mit den geplanten Maßnahmen auch Einsparungen einhergehen werden, da die Deutschförderklassen bis zu 25 SchülerInnen vorsehen. Wir befürchten eine Verschlechterung der Bildungschancen von Kindern mit anderen Erstsprachen. Ihre Integration in den Klassenverband wird durch die geplanten Maßnahmen erschwert. Initiative "Nicht genügend. Aufstehen! Lehrerinnen zeigen auf." Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/ME/ME_00029/index.shtml#tab-Stellungnahmen Medienberichte: https://kurier.at/chronik/oberoesterreich/flashmob-gegen-geplante-deutschklassen/400035937
    6.836 von 7.000 Unterschriften
    Gestartet von Regina Gruber & Ingeborg Bammer
  • Zurück zu den Schulnoten - nein danke!
    Gründe für die Alternative Leistungsbeurteilung (ALB) + Die ALB gibt detailliert und differenziert Auskunft über den Leistungsstand und den Lernfortschritt des Kindes auf Basis des österreichischen Lehrplans. + Mit der Frage „Was habe ich gelernt, was kann ich?“ lenkt die ALB das Interesse des Kindes auf seine Lernbiographie. + Durch ALB lernen Kinder sich selbst richtig einzuschätzen, wissen genau was sie können bzw. was sie noch lernen müssen. Es geht darum, sich zu übertreffen und nicht jemand anderen! + ALB weil wir Eltern besser darüber informiert werden, was tatsächlich unterrichtet wurde. + Kinder lernen gerne, der Sache wegen, auch ohne Noten. Argumente gegen Noten: + Noten haben geringen Informationsgehalt. + Oft ist die Frage „Was haben die anderen bekommen?“ für Eltern die einzige Möglichkeit, die Leistung ihres Kindes einschätzen zu können. + Noten täuschen Objektivität vor. Unzählige Untersuchungen zeigen, dass sie dieses Qualitätskriterium nicht erfüllen können. + Noten erleichtern die Verwaltung der Schülerströme und die Lenkung von Zugangsberechtigungen. Sicher vorhersagen, wie die Leistungen eines Kindes in Zukunft sich entwickeln werden, können sie nicht. Eltern schätzen die positiven Wirkungen der ALB auf die Persönlichkeit ihrer Kinder, auf ihren Leistungswillen und ihr Lernverhalten. Was bisher geschah: Auf Initiative des Elternvereins der VS Maxglan 2 schlossen sich im Februar 2018 in der Stadt Salzburg viele Elternvereine von Schulen, in denen die Leistung alternativ beurteilt wird, zusammen und initiierten diese Petition.
    4.741 von 5.000 Unterschriften
    Gestartet von Ingrid Laube
  • Gleiche Chancen für alle SchülerInnen!
    Die von BM Dr. Faßmann vorgestellten Pläne sind rückschrittlich und kontraproduktiv. Sie sind nicht geeignet, allen Kindern in unserer mehrsprachigen Gesellschaft faire Bildungschancen einzuräumen. Der Verdacht besteht, dass SchülerInnen, die die Unterrichtssprache Deutsch nicht in erwartetem Ausmaß beherrschen, durch wiederholte Prüfungen demotiviert und ins Abseits gedrängt werden. Die geplanten Maßnahmen stehen im Widerspruch zu den Ergebnissen zahlreicher Untersuchungen aus Bildungswissenschaft und Spracherwerbsforschung.
    140 von 200 Unterschriften
    Gestartet von Elisabeth Dr. Langer